Wolfstuch

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Kürzlich erwähnte ich, dass ich mir bei Asos ein warmes, wollenes Dreieckstuch mit Wolfsdruck und Kunstfellbesatz gekauft habe. Welches leider die Tendenz hat, ständig von den Schultern zu rutschen. Hier seht Ihr also besagtes Exemplar. Ich habe versucht, es mit einer Brosche zusammenzustecken, was das gute Stück jedoch (wie man glaube ich ganz gut erkennen kann) keineswegs am Verrutschen hinderte.

Vermutlich braucht es so etwas wie ein Gegengewicht versus die Schwerkraft. Eine Alternative wäre ggf. es nicht nur an den Enden zu verbinden, sondern diese per Brosche o.ä. am Oberteil zu fixieren….das probiere ich das nächste Mal.

Kombiniert habe ich das Schultertuch mit einem rostbraunen Lederrock plus braun-karierter 80er-Bluse – zwei Stücke, die ich beide bei Oxfam erworben habe. Und zwar „für’n Appl und n‘ Ei“…(insgesamt ca. 20 Euro)

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Into the Groove

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Wie im letzten Beitrag zur Filmfashion-Aktion von Sabine bereits angedeutet, habe ich noch ein weiteres von einem Film inspiriertes Outfit in petto, welches ich Euch heute außer der Reihe zeigen möchte.

Der Film stammt – wie gesagt – aus den 80ern, er ist vielleicht nicht zwingend als filmisches Kunstwerk zu bezeichnen, aber zumindest als ein Klassiker in stilistischer Hinsicht. Und für eine der beiden Hauptdarstellerinnen bedeutete er doch so etwas wie der Höhepunkt ihrer Karriere im Filmbusiness(!), obwohl sie mehr oder weniger nur sich selbst spielte. Aber die Frau ist stur und versucht es unentwegt weiter – bis heute. Auch wenn sie – wie es aussieht – mittlerweile die Schauspielerei aufgegeben und sich hinter die Kamera begeben hat.

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Tuchbindetechniken und…

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Panther-Tuch von H&M

Panther-Tuch von H&M

… der Fehlkauf des Jahres (nicht das Tuch)

Die liebe Classionista, Fachfrau für Tuch-binde- und -knot-techniken unter den Bloggerinnen, hat mir netterweise ein paar praktische Vorschläge zur Drapierung meines Panthertuchs von H&M gemacht. Die konkrete Problematik bestand darin, das Tuch so zu tragen, dass das Panthermotiv sichtbar bleibt und nicht etwa durch die Faltung des Stoffes verdeckt wird. Da ich ein paar Tage frei habe, bin ich endlich dazu gekommen, ihre Vorschläge auch einmal auszuprobieren.

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Maschendrahtzaun

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Meine alten Turnschuhe

Meine alten weißen Turnschuhe

Was machen eigentlich Marketingmenschen und Verkaufsprofis, wenn sie uns irgendwelche Lifestyleartikel verkaufen wollen, die wir entweder bereits besitzen oder die wir (oder unsere Eltern) früher bereits besessen haben? Und vielleicht noch in unseren Kellern oder Speichern aufbewahren? Ganz klar, sie verpassen dem Kind einfach einen neuen Namen! Und damit gleichzeitig ein neues, modernes Image! Der neue Name sollte möglichst aus dem Englischen stammen oder zumindest so klingen als ob er es täte („Dinglish“). Unter diesem verkaufen sie uns das eigentlich altbekannte Produkt anschließend als „Neuheit“. Möglicherweise wird das Produktdesign noch geringfügig modifiziert, damit es vom Original insoweit abweicht, dass eine namentliche Unterscheidung alibimäßig gerechtfertigt erscheint.

Gerade auch in der Mode erleben im Zuge der ganzen Retrotrends in den letzten drei Jahrzehnten ständig Kleidungsstücke, Schuhe oder Accessoires unter neuen Namen ihr Revival. So wurde aus dem Turnschuh, wie man bis in die 1980er Jahre solche Schuhe bezeichnete, die zum Sport, aber auch in der Freizeit getragen werden, spätestens in den 1990er Jahren der Sneaker. Und ob ein Sneaker nun etwas anderes ist, als ein Turnschuh oder exakt dasselbe – nur eben die Übersetzung aus dem Englischen – vermag niemand so genau zu beantworten.

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Glossybox Juli/August 2012

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Glossybox Juli 2012

Glossybox Ende Juli 2012

Was Ihr da links auf dem Foto seht, ist der Inhalt der aktuellen Glossybox, die mich letzte Woche erreichte. Das beigefarbene Kunststoffteil dahinter ist übrigens der Ventilator an meinem Schreibtisch im Büro. Mit dem Inhalt der Box bin ich überraschenderweise seit längerem mal wieder recht zufrieden.

Drin waren:

  • Eine Schlafmaske – bis dato besaß ich noch keine – passt also.
  • Dann ein Makeup-Probetübchen in einem sehr hellen Farbton der Marke „Mavalia“, perfekt für meinen blassen Teint. Ich wollte ohnehin längst mal die (Pinsel-)Technik ausprobieren, die ich im Workshop bei Dior gelernt habe. Auf eine passende Makeup-Probe habe ich seither eigentlich nur gewartet.

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Neon + Nude

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Als einer der spannendsten – weil wirklich mal neuen (und nicht etwa nur „neuaufgelegten“) Trends der aktuellen Saison stellte sich für mich die überraschend stimmige Kombination von Nude- plus Neontönen heraus.

Neonfarben, in den 80ern des vergangenen Jahrhunderts ein „ganz großes Ding“, leiden bekanntermaßen spätestens seit den 1990ern unter einer Art „Billigimage“. Und sind deshalb eher mit Bedacht zu kombinieren. Der „Joker“ Nude verträgt sich dagegen mit fast allen Farben, und wie sich herausstellte: sogar mit Neon. Das zurückhaltende, edle Nude bietet den schreiend bunten Leuchtfarben eine Bühne und schenkt ihnen gleichzeitig etwas von seiner Klasse.

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Zwei Kissen und ein Schwein

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oder Tuchexperimente Teil II

Kürzlich bei Habitat entdeckt: Zwei bunt bedruckte Kissen im Retro-„Postkartenstyle“. Inklusive Füllung kosteten sie 15 Euro pro Stück. Den Preis fand ich mal ganz in Ordnung, denn anderswo bezahlt man die Füllung meist noch extra. Die darauf abgebildeten, verspielten Bilderbuchmotive passen prima auf mein Sofa. Da das Wohnzimmer seit meinem letzten Umzug über null „Farbkonzept“ verfügt (es passt nichts wirklich zusammen; die Einrichtung war für die vorherige Wohnung optimiert), mache ich aus der Not einer Tugend und setze bewussst auf einen bunten Stilmix. Ganz nach dem Motto „Das soll so!„. Und hierzu sind die Motivkissen perfekt.

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Tuchexperimente (I)

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Also, ich bin ja eher sowas wie eine „theoretische Tuchträgerin“. Mit „theoretisch“ meine ich, dass ich recht viele Tücher besitze, die ich tragen könnte. Aber ich tu’s nicht. Bzw. genaugenommen tue ich es eher selten. Dies liegt zunächst daran, dass ich sie nicht gerade übersichtlich aufbewahre (leide ständig unter Platzmangel) und somit einfach vergesse, dass ich sie besitze.

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Cowboys and Aliens

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Dieser Tage waren wir seit langem mal wieder im Kino. Meine Freundin, die ein großer Daniel-Craig-Fan ist, schlug „Cowboys and Aliens“ vor. Ich selbst finde den Herrn zwar relativ unattraktiv (mein Typ ist eher Gerard Butler…), aber SF ist eigentlich schon mein Ding. Deshalb ging das ok. Den Film fand ich so mittelmäßig, weder besonders schlecht, noch wird er mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben.

Dass ich zum Kinobesuch so eine Art Cowboystiefel trug, ist tatsächlich Zufall. Die Sommerstiefel habe ich vor ca. 2 Jahren gekauft und dieses Jahr bisher noch nicht getragen – und wie ich bereits erwähnte: diesen Sommer ist (wenn irgend möglich) jedes Teil mal dran. Der beigefarbene Rock ist von Hirsch, der Pullover von COS und das Tuch in Naturtönen von H&M.

» zum Trailer von „Cowboys and Aliens“

Kellerbräune

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Da ich gestern zu faul war, meine Beine mit Selbstbräuner zu behandeln, präsentierte ich heute der Welt meine „gepflegte Kellerbräune“. Einen Begriff, den ich kürzlich von einem Stylefruits-Mädel gelernt habe und den ich bislang noch nicht kannte. Früher versuchte ich jahrelang mit normalem (bis dunklem) Selbstbräuner gegen meine Blässe anzugehen, aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, dass ich nunmal kein rassiger „J.Lo-Typ“ bin. Nur diese leichenblassen Beine, die nerven mich manchmal schon. Deshalb verwende ich bedarfsweise diese leicht selbstbräunende Körperlotion für helle Hauttypen (aktuell von Dove) und zwar nur auf den Beinen. Solarium kommt übrigens für mich nicht mehr in Frage, da ich schon einmal Verdacht auf Hautkrebs hatte (und bin heilfroh, dass die Sache gut ausgegangen ist).

Mein heutiges Outfit ist schlicht und puristisch; ich trage ein lässiges braunes Kleid, welches ich letztes Jahr bei H&M gekauft habe und dazu dunkelbraune Sandalen von Varese. Obwohl ich keine große Tuchträgerin bin, entschied ich mich heute für draußen zusätzlich für ein braun-beige-rosa gemustertes Tuch von H&M.