1, 2, 3

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123teaserVor ein paar Monaten habe ich mir über Asos.de einen Pullover von River Island bestellt. „Rosafarben“ sollte er laut der Beschreibung im Onlineshop eigentlich sein, tatsächlich ist er eher korallenfarben. Das ist nicht gerade meine ideale Farbe, denn mir steht eigentlich nichts, was in Richtung „Orange“ tendiert. Dafür liebe ich den Schnitt! Neben Rüschen, die durch ihre Anordnung wie ein kleiner Umhang wirken, sind die Schultern noch durch kleine Schulterpolster verstärkt. Ich trage gerne Oberteile mit viel „Gedöns“ dran (jawohl, auch Schulterpolster!), weil dies optisch Volumen draufpackt und dadurch – hoffentlich – meine breiten Hüften visuell etwas ausgleicht.

Mir gefällt der Pulli so gut, dass ich ihn sogar nachbestellt habe – diesmal direkt im Onlineshop von River Island…

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Steampunk

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© Ancello - Fotolia.com

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Steampunk ist eine faszinierende Subkultur, die ich schon eine ganze Weile auf dem Radar habe und über die ich schon längst einmal berichtet haben wollte. Die Stilrichtung, die dem Retrofuturismus zugeordnet wird, ist etwa in den 1980 Jahren aus der Science-Fiction-Literatur entstanden. Von ihren Anhängern wird sie seither nicht nur in der Literatur, sondern auch in Form von Comics, Filmen, Interieur und natürlich auch in der Bekleidung umgesetzt.

Typisch ist eine Mischung aus Elementen des viktorianischen Zeitalters bis frühes 20. Jahrhundert mit modernen bis hin zu (naiv) futuristischen Elementen. Im Ergebnis sieht das so aus wie sich klassische Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne oder H.G. Wells vielleicht die Mode der (aus ihrer Sicht) weit entfernten Zukunft vorgestellt haben mögen. Neben Einflüssen aus dem Jugendstil und der Belle Époque – also den kunstgeschichtlichen Epochen der damaligen Zeit in idealisierter Form – finden sich im Steampunk auch solche aus der Gothic-Szene und dem Punk.

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70s Kleid II

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Dieses weinrote Kleid habe ich vor längerer Zeit bei Ebay ersteigert. Tatsächlich habe ich es gestern das allererste Mal getragen (vom Anprobieren mal abgesehen). Lange Zeit hatte ich gezögert, das Kleid anzuziehen, da es mir doch irgendwie „2much“ erschien (für alle vorstellbaren Anlässe).
Da ich mir aber vorgenommen habe, jedes(!) meiner Kleider diesen Sommer wenigstens einmal zu tragen, sofern es das Wetter irgendwie zulässt, war das wilde, rote Teil mit den Rüschen und den opulenten, weiten Ärmeln aus den 70ern (schätze ich) eben gestern dran. Und erstaunlicherweise ist es allgemein ganz gut angekommen, was ich gar nicht erwartet hätte. Ich selbst finde es zwar schön, hätte aber erwartet, dass meine Kollegen es zu rüschig finden, stattdessen kamen überraschenderweise überwiegend positive Kommentare. Zum Kleid gehörte im Original eigentlich ein schwarzer Gürtel mit einer goldenen Schnalle, ich finde den roten Flechtgürtel aus Stoff dazu allerdings passender, zumal der Farbton sehr ähnlich ist.