Premiere in 3D

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3dexperiteaser2Heute habe ich das erste Mal in meinem Leben – ich muss es zugeben – einen kompletten Film in 3D betrachtet – mitsamt der zugehörigen 3D-Brille. Bei dem Film unserer Wahl handelte es sich um „Star Trek into darkness„. Jawohl, bei dem Wetter waren wir im Kino. Aber die Verabredung stand schon länger und so hatten wir das Kino immerhin fast für uns allein 🙂 Ich fand den Film sehr unterhaltsam, jedoch hätte er mir ohne den 3D-Effekt sicherlich nicht halb so gut gefallen. Schon faszinierend, was heutzutage an Tricktechnik möglich ist. Obwohl ich hier und da noch Verbesserungspotential sehen würde. Filme in 3D zu präsentieren scheint sich ja mittlerweile schon fast zum Standard zu entwickeln, zumindest wenn man nach den in der Vorschau gezeigten Filmen geht. Das UCI in Düsseldorf hat jedenfalls bereits alle Sääle mit der entsprechenden Technik ausgerüstet.

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Hitchcock

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Die Vögel - nachgestellt

Raben: © shoofly1 – Fotolia.com

Der Film „Hitchcock“, der kürzlich in den Kinos lief, erinnerte mich daran, dass ich schon längst einen Beitrag über Alfred Hitchcock, den Meister des Suspense machen wollte.

Beleuchtet wird in diesem biografischen Film der Zeitraum, in dem der Regisseur den Thriller „Psycho“ drehte. Also, der mit der berühmten Duschszene, Ihr erinnert Euch? Offenbar ging er mit der Wahl dieses speziellen Stoffes damals ein hohes Risiko ein, da die Studios diesem Projekt gegenüber argwöhnisch gegenüberstanden und es deshalb nicht unterstützen wollten. Allen Unkenrufen zum Trotz feierte er letztendlich gerade mit diesem Film seinen größten Erfolg. Die Hauptrolle in der Biografie übernahm Anthony Hopkins (nicht Perkins). Dessen Maske wurde allgemein in den höchsten Tönen gelobt, ich fands jedoch nicht so beeindruckend (irgendwie waren die Augen „falsch“ – ich hätte ihm Schlupflider verpasst). Helen Mirren spielte Alma, Hitchcocks Ehefrau und Scarlett Johansson übernahm die Rolle der Janet Leigh.

Für mich waren die Highlights des Films – erwartungsgemäß – die Ausstattung und vor allem die eleganten Filmkostüme im Stil der späten 50er Jahre. Allein schon dafür lohnt es sich, ihn anzuschauen.

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Oscars 2013: Red Carpet

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Tops und Flops

Oscar 2013 Red Carpet Valentino, Dior, Illustration: meinekleider.wordpress.com

Illustration: © meinekleider.wordpress.com

Die Red-Carpet-Show vor den Oscars lasse ich mir traditionell nicht entgehen. Anders als in den Vorjahren verfolge ich sie mittlerweile auf zwei Medien parallel, d.h. ich wechsle zwischen zwei Livestreams im Internet und dem TV hin und her (weil mich das Gequatsche – vor allem der Pro7– Moderatoren unsagbar nervt).

Zu den Kleidern:

Besonders ins Auge gefallen sind mir raffinierte Rückenlösungen an scheinbar (in der Frontansicht) schlicht geschnittenen Kleidern. Z.B. an Anne Hathaway und Jennifer Garner. Dann gab es viiiiel Geglitzer, z.B. an Halle Berry, Nicole Kidman, Naomi Watts und der George-Clooney-Freundin. Meine persönlichen Favoritenkleider zählen jedoch zur eher puristischen Fraktion:

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Die Looks aus „Django Unchained“

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Modeikone mal anders

Christoph Waltz in Django Unchained, Illustration: meinekleider.wordpress.com

Illustration: © meinekleider.wordpress.com

Ein Gastbeitrag zum Thema Filmmode von stylesyoulove

Quentin Tarantino ist für seine ikonische Filmkunst und Motive bekannt. Seit Anfang des Jahres lockt er Unmengen an Zuschauern mit „Django Unchained“ in die Kinos. Die Eindrücke aus den Tarantino-Filmen sind bleibend: Niemand vergisst den gelben Jogginganzug der blonden Rächerin aus „Kill Bill“. Auch die edlen, aber unvorsichtigen Killer aus „Pulp Fiction“ sind modisch in schwarzen Anzügen mit schmalen Krawatten gekleidet – die Handschusswaffe und das japanische Schwert wirken im Tarantino-Kontext schon fast als Accessoire.

Auch im neusten Streifen des selbstverliebten Regisseurs, Autors und Produzenten gibt es herrlich komponierte Outfits zu bestaunen. Selbst die Nebendarsteller tragen detaillierte, zeitgetreue Kostüme, die eine ganz eigene Geschichte erzählen könnten. Doch besonders beeindruckend ist die Wandlung des Protagonisten Django.

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I feel pretty

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…oh so pretty
i feel pretty and witty and breeeeeeeeeight…

Im aktuellen Newsletter stellt DM eine neue Limited Edition der Marke P2 vor, die den wunderschönen Namen „I feel pretty“ trägt. Als ich das las, kam mir spontan folgende Filmszene in den Sinn:

Auch wenn vermutlich eher diese Version gemeint war. Aber nein, ich ziehe die Interpretation von Jack und Adam bei weitem dem Original vor 🙂 Jacks Lächeln ist zu herzallerliebst und einfach unübertroffen. Komischerweise musste ich auch noch an das hier denken – wobei Lisa in diesem Film das Lied eigentlich nur angedroht hatte zu singen – es meiner Erinnerung nach aber nicht wirklich tat, sie wählte dann letztendlich den „Hula“-Song. Auch schön. Irgendwie ist „I feel pretty“ schon ein selten bescheuertes Lied (das gilt selbst für das Original in der West-Side-Story). Aber lustig!

However – die neuen Produkte von P2 kommen passend zum Song in rosafarbenen zuckersüßen, nostalgisch anmutenden Verpackungen daher. Ich habe mal drei Highlights herausgepickt, die mir gefallen könnten, vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei:

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Oscars 2013

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Bloggeraktion „Filmkostüme“

Oscar Bloggeraktion

Bild: © Straghertni – Fotolia.com

In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar ist es wieder einmal soweit: In Hollywood werden die diesjährigen „Academy Awards of Motion Pictures, Arts and Sciences“, im allgemeinen Sprachgebrauch als „die Oscars“ bekannt, verliehen.

Passend zum Thema möchte ich Euch, liebe Bloggerkolleginnen, zu einer kleinen gemeinsamen Aktion einladen. Letztes Jahr habe ich – unerwartet inspiriert durch meinen Vorgesetzten – am Folgetag der Oscars spontan ein Outfit zum Gewinnerfilm „the Artist“ zusammengestellt. Und würde dieses kleine Experiment 2013 gerne wiederholen. Vielleicht hat ja jemand von Euch Lust, sich ebenfalls mit einem (zum Beispiel) vom Gewinnerfilm inspirierten Outfit dieser Aktion anzuschließen?

Ich schlage vor, jede Teilnehmerin gestaltet ein Outfit oder Frisur/Makeup zum Gewinnerfilm aus einer der folgenden Kategorien: „Bester Film“, „Bestes Kostümdesign“ oder „Bestes Makeup- und Haarstyling“. Die nominierten Filme in diesen Kategorien sind:

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Vorgemerkt: „Warm Bodies“

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Filmtipp


Also – ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan dieser „Kuschelvampir“-filme und -romane. Für mich haben Vampire, Wehrwölfe & Co. nämlich gefälligst böse und gruselig zu sein und nicht etwa kuschlig und glitzerig – was zugegebenermaßen auch an meinem Alter liegen könnte. Jetzt, nachdem das Thema Kuschelvampire endlich abgearbeitet – da die „Twilight-Saga“ offiziell an ihrem Ende gelangt ist – erwartet uns allerdings schon die nächste Evolutionsstufe in Sachen „Horror meets Lovestory“:
Und zwar über einen Zombie, der sich verliebt! Das hört sich erstmal ziemlich bescheuert an, oder? Es klingt so, als wollten die Produzenten auf den erfolgreichen „Romanze-mit-hübschen-Untoten-Zug“ aufspringen und das auf eine ziemlich platte und an den Haaren herbeigezogene Weise. Mein erster Gedanke dazu: Ohje, wie blöd ist das denn? Die schrecken auch vor gar nichts zurück!

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Wie im Film – Teil 3

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4 Kids

Im Zuge von Sabines Filmaktion versuchte ich mich für meinen dritten Beitrag an einem meiner „Alltime Favorites“. Der  Teenyfilmklassiker überhaupt verfügt über fünf Hauptdarsteller, wobei jedes Kid optisch und charakterlich einen völlig anderen Typus verkörpert. Ich weiß nicht, ob man den Film anhand meiner Fotos so einfach wie in den vorherigen Beitragen erraten kann; stelle es mir aber etwas schwieriger vor als sonst, weil alle „relativ normale“ Kleidung tragen.

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Wie im Film – Teil 2

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Und noch einmal Action!

Und weiter geht’s mit einem neuen Beitrag zu Sabines Filmaktion. Ursprünglich hatte ich ein anderes Outfit eingeplant; da mir für die Umsetzung der Idee jedoch ein Rock fehlt, den ich bei Ebay ersteigert habe – und auf dessen Lieferung ich noch warte – musste eine Alternative her.

Das Genre, in dem ich mich bewege, ist wieder mal Science Fiction und auch diesesmal war eine Action-Lady mein modisches Vorbild. Hoffentlich wird Euch meine Filmauswahl nicht langweilig, aber wie Ihr wisst, kann ich auch anders. However – dieser Meilenstein der Filmgeschichte stammt aus dem Jahr 1999. Die Grundidee des Plots fand ich damals genial und der Hauptdarsteller ist m.M.n. einer der attraktivsten Schauspieler, die unsere Generation hervorgebracht hat. Die Dame, deren „Kampfoutfit“ ich nachgestellt habe, spielte das „Romantic Interest“ des Helden. Ihr werdet sicherlich längst darauf gekommen sein, welchen Film ich meine…

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Solitaire

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Blogger  Shopping Queen Woche 9

Motto: Bond Girl

Die liebe Sunny hat mich gefragt, ob ich nicht einmal bei Moppi’s „Blogger Shopping Queen Aktion“ mitmachen möchte. Aufgrund des gerade in den Kinos anlaufenden neuen James-Bond-Streifens wählte man diese Woche das Thema „Bond Girl“, für mich als Cineastin ist das natürlich eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

Die Serie „Shopping Queen“ auf Vox verfolge ich eigentlich nicht, denn ich sehe mittlerweile kaum noch fern. Ich bin mehr die Maxdome- und Videoload-Kundin, die gezielt Filme ausleiht. Man verzeihe mir also bitte, wenn ich mich unwissentlich nicht an die korrekten Regeln des Spiels halten sollte. Es geht schon los mit der Vorbereitung, die bei mir (vermutlich) ganz anders läuft als in der TV-Show: Das heißt im Klartext „Googeln statt shoppen“.

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Into the Groove

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Wie im letzten Beitrag zur Filmfashion-Aktion von Sabine bereits angedeutet, habe ich noch ein weiteres von einem Film inspiriertes Outfit in petto, welches ich Euch heute außer der Reihe zeigen möchte.

Der Film stammt – wie gesagt – aus den 80ern, er ist vielleicht nicht zwingend als filmisches Kunstwerk zu bezeichnen, aber zumindest als ein Klassiker in stilistischer Hinsicht. Und für eine der beiden Hauptdarstellerinnen bedeutete er doch so etwas wie der Höhepunkt ihrer Karriere im Filmbusiness(!), obwohl sie mehr oder weniger nur sich selbst spielte. Aber die Frau ist stur und versucht es unentwegt weiter – bis heute. Auch wenn sie – wie es aussieht – mittlerweile die Schauspielerei aufgegeben und sich hinter die Kamera begeben hat.

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Wie im Film – Teil 1

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Actionlady

Ellen Ripley (Teaser)Sabine von „Acht Stunden sind kein Tag“ hatte dieser Tage eine tolle Idee für eine Bloggeraktion:

„Style ein Outfit aus einem Film nach und gestalte es alltagstauglich!“

Ich als alter Filmjunkee war natürlich sofort Feuer und Flamme für diese Idee, zumal mich Filme – mehr als alles andere – in Punkto Mode und Kleidung schon immer sehr inspiriert haben. Mir stellt sich also eher die Frage: Welchen Film nehmen wir denn zuerst?

OK – ich hab mich entschieden. Los geht’s bei mir mit einem Actionklassiker von 1979.

Sie gilt offiziell als die erste (wirkliche) weibliche Actionheldin der Filmgeschichte und ihr Gegenspieler leidet u.a. unter übermäßigem Speichelfluss…also, wer bin ich? Wisst Ihr’s?

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Zombies in Düsseldorf?

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© BortN66 - Fotolia.com

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Die Zombieapocalypse steht laut Maya-Kalender doch eigentlich erst für Dezember 2012 auf dem Plan.
Dachte ich bisher jedenfalls. Aber als ich heute in den Bilker Arkaden (einer Einkaufspassage) unterwegs war, um im dort ansässigen DM-Drogeriemarkt alle möglichen Kosmetik- und Pflegeprodukte nachzukaufen, wunderte ich mich gleich mehrfach über den auffallend schluffigen, kraftlosen Gang so mancher Passanten. Insbesondere in Kombination mit leeren, ja, völlig apathischen Gesichtsausdrücken. „Die läuft ja wie ein Zombie“ schoß es mir hier und da durch den Kopf. „Und der Mann da, wie merkwürdig der vor sich hin stiert!“ Ist es etwa doch schon soweit? Ist übers Wochenende irgendwo der berühmte genmanipulierte Killervirus ausgebrochen und die ersten Infizierten sind bereits in den Einkaufszentren unterwegs? 😉

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Frida

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Kürzlich habe ich einen Film über das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo gesehen. Und zwar die Biografie-Verfilmung aus dem Jahre 2002 mit der wunderbaren Salma Hayek in der Hauptrolle. In dem Film war alles so schön bunt und sonnig – eben das genaue Gegenteil vom grauen, feuchtkalten Aprilwetter hier. Hach! Ich würde Euch ja gerne teilhaben lassen, aber – da es vermutlich wenig Sinn macht zu versuchen, den Trailer via Youtube zu integrieren – von wegen „this video is not available in your country„* – lass ich es bleiben.

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Killer Elite

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Am Wochenende gab’s mal wieder Kino und zwar „Killer Elite“ mit Jason Stratham und Robert de Niro. Ich fand den Film so „lala“. Gelegentlich ist mir nach Actionfilmen, aber irgendwie konnte ich bei diesem nicht so richtig mitfiebern. Vielleicht lag’s aber auch nur an der Blondine, die zu meiner Linken saß und mich permanent anhustete und annieste (vielen Dank auch…), was mich zeitweilig ablenkte.

Worauf ich mich allerdings jetzt schon freue, ist „in Time“, ein Science-Fiction-Film mit Justin Timberlake, der im Dezember anlaufen soll. Weiterlesen »

Tucker and Dale vs. Evil: Filmkritik

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„Kleider machen Leute“: Mit einem besonderen „Modestil“ bzw. einer gewissen Aufmachung ist häufig ein bestimmtes Image verbunden und damit auch Erwartungen und Vorurteile (ich als unfreiwillige Brillenträgerin kann übrigens ein Lied davon singen).

Diese Erfahrung machen auch Tucker und Dale, zwei etwas schlicht gestrickte und nicht gerade attraktive, jedoch absolut nette und gutmütige Hillbillies. Eigentlich wollen die beiden Freunde nur ihr neues „Ferienhaus“ irgendwo im Wald in der einsamen Provinz renovieren und zwischendurch ein bisschen angeln und die Natur geniessen. Zufällig treffen sie dabei auf eine Gruppe Collegestudenten aus der Stadt, die dort ebenfalls campen und feiern möchten. Aufgrund ihres eher ungepflegten Äußeren und aufgrund von Vorurteilen (resultierend aus dem Konsum irgendwelcher Splatterhorrorfilme a lá „Texas Chain Massacre“) sind unsere zwei Helden den Studenten auf Anhieb nicht geheuer. Weiterlesen »

The lost boys 2: The Tribe (Filmkritik)

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Vampire wollen nicht kuscheln, sondern Dein Blut! So und nicht anders sollte es in Vampirfilmen zugehen. Kaum ein Vampirfilm war cooler* als „The lost boys“ aus dem Jahre 1987 mit Kiefer Sutherland, Jamie Gertz und Jason Patric in den Hauptrollen. Sexy, unberechenbar, gefährlich – dazu ein rockiger Soundtrack, den ich mir damals vor lauter Begeisterung sogar auf CD gekauft habe. Gestern abend habe ich mir mal das Sequel dazu von 2008 angesehen.

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