Rotjäckchen

5 Kommentare

rote StrickjackeIrgendwo habe ich einmal gelesen (ich glaube in einem Forum), dass die Kombination rot und schwarz gar nicht ginge, weil sie zu sehr nach „Rotlichmilieu“ aussehen würde.

Ich versuchte es kürzlich trotzdem einmal mit dieser „dramatischen“ Kombination. Auch wenn der schwarze Lederrock vermutlich noch „einen draufsetzt“. Dieser stammt übrigens von Oxfam und hat die von mir präferierte „Überknie-Länge“. Dazu trug ich eine verspielte, rote Strickjacke von Gina Tricot und meine „Tannenzapfen“-Ohrringe, die man leider auf den Fotos nicht gut erkennen kann (sie sind halt ziemlich „petite“). Das Haar wurde mit einem schwarzen Dollybow-Haarband (von American Apparel) zurückgenommen, welches ich allerdings im Nacken fixierte.

Weiterlesen »

Into the Groove

12 Kommentare

Wie im letzten Beitrag zur Filmfashion-Aktion von Sabine bereits angedeutet, habe ich noch ein weiteres von einem Film inspiriertes Outfit in petto, welches ich Euch heute außer der Reihe zeigen möchte.

Der Film stammt – wie gesagt – aus den 80ern, er ist vielleicht nicht zwingend als filmisches Kunstwerk zu bezeichnen, aber zumindest als ein Klassiker in stilistischer Hinsicht. Und für eine der beiden Hauptdarstellerinnen bedeutete er doch so etwas wie der Höhepunkt ihrer Karriere im Filmbusiness(!), obwohl sie mehr oder weniger nur sich selbst spielte. Aber die Frau ist stur und versucht es unentwegt weiter – bis heute. Auch wenn sie – wie es aussieht – mittlerweile die Schauspielerei aufgegeben und sich hinter die Kamera begeben hat.

Weiterlesen »

Maschendrahtzaun

7 Kommentare

Meine alten Turnschuhe

Meine alten weißen Turnschuhe

Was machen eigentlich Marketingmenschen und Verkaufsprofis, wenn sie uns irgendwelche Lifestyleartikel verkaufen wollen, die wir entweder bereits besitzen oder die wir (oder unsere Eltern) früher bereits besessen haben? Und vielleicht noch in unseren Kellern oder Speichern aufbewahren? Ganz klar, sie verpassen dem Kind einfach einen neuen Namen! Und damit gleichzeitig ein neues, modernes Image! Der neue Name sollte möglichst aus dem Englischen stammen oder zumindest so klingen als ob er es täte („Dinglish“). Unter diesem verkaufen sie uns das eigentlich altbekannte Produkt anschließend als „Neuheit“. Möglicherweise wird das Produktdesign noch geringfügig modifiziert, damit es vom Original insoweit abweicht, dass eine namentliche Unterscheidung alibimäßig gerechtfertigt erscheint.

Gerade auch in der Mode erleben im Zuge der ganzen Retrotrends in den letzten drei Jahrzehnten ständig Kleidungsstücke, Schuhe oder Accessoires unter neuen Namen ihr Revival. So wurde aus dem Turnschuh, wie man bis in die 1980er Jahre solche Schuhe bezeichnete, die zum Sport, aber auch in der Freizeit getragen werden, spätestens in den 1990er Jahren der Sneaker. Und ob ein Sneaker nun etwas anderes ist, als ein Turnschuh oder exakt dasselbe – nur eben die Übersetzung aus dem Englischen – vermag niemand so genau zu beantworten.

Weiterlesen »

Dolly Bows

3 Kommentare

BILD ENTFERNT
Diese Haarbänder aus Stoff, denen ein eingenähter Draht Halt und gleichzeitig Biegsamkeit verleiht, sind doch mal eine einfache wie geniale Erfindung. Geradezu ideal für solche Leute wie mich, denen (aufgrund eines zu großen Schädelumfangs) die meisten Haarreife aus Plastik zum Aufsetzen schon nach kürzester Zeit unangenehm über den Ohren drücken, Autsch! Einen ganzen (Arbeits-)tag lang halte ich es damit jedenfalls nicht aus. Die Alternative kleine Stoffschals um den Kopf zu legen und zu verknoten erscheint mir auch nicht optimal. Das tut zwar nicht weh, jedoch bleiben diese Tücher selten lange dort, wo sie sollen. „Dolly Bows“ dagegen bindet man einfach um den Kopf, verschränkt die Enden ineinander (je nach Schädelumfang reicht es vielleicht auch für ein Schleifchen) und es hält. Ohne Klämmerchen, Haarspray zum Festkleben oder irgendwelche anderen Tricks. Es verrutscht fast nichts.
Weiterlesen »