Der Cordoverall

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oder

Wenn’s dem Esel zu gut geht…

roter 70s-Overall… dann trabt er aufs Eis, um zu Tanzen. Oder zieht sich, wie in meinem Fall, mal lustig dekadente Zitronentörtchen rein 😉 Und glaubt mir, dass war nicht meine einzige „Sünde“ in den letzten paar Wochen!

Hab ja wirklich gut abgenommen und jetzt, wo ich am Ziel angekommen bin, werde ich wieder leichtsinnig. Kennt Ihr das? Mal schauen, wie lange ich meine aktuell schlanke Figur diesmal noch (be-)halten kann – wenn ich so weitermache…

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Schrankzombies

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Special für Ela

schrankleiche-teaserDie liebe Ela startete dieser Tage eine neue Aktion auf ihrem Blog, an der ich mich heute gern beteiligen würde. Das Thema lautet „Schrankmonster“ und bezieht sich auf Kleidungsstücke, die man nie bis selten trägt. In meiner Sprachwelt also so etwas „Schrankleichen“. Und davon besitze ich einige. Wobei es sich bei meinen wohl eher um „Schrankzombies“ handelt, denn manchmal (wenn auch ganz selten) werden sie „wiederbelebt“ und dürfen doch mal raus ans Tageslicht….

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70s-Revival: Das Hosenkleid

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tunika-teaser2Noch ein Relikt aus der Vergangenheit, welches gerade (temporär) „Wiederauferstellung feiert“: Das Hosenkleid. Gemeint ist eine lange Tunika in leichter „A-Form“, vorzugsweise getragen über (natürlich!) Schlaghosen.

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Des g’hört so

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Überlange Hosenbeine

ueberlange-jeans-300Mit meinen fast 1,80 m (ohne Absätze) zähle ich sicherlich nicht zu den kleinsten Frauen. Wenn ich in letzter Zeit jedoch neue Hosen anprobiert habe, kam ich mir vor, als seien meine Beine deutlich zu kurz geraten. Die neuen Hosen sind mir nämlich oftmals viel zu lang! Und ich denk „das kann doch gar nicht sein, soooo kurz sind meine Beine ja nun auch nicht„.

Kann wohl. Tatsache ist – schaut man sich die Models in den Onlineshops an (deren Körpergröße dort gelegentlich aufgeführt wird), stellt man fest, dass deren Hosensäume ebenfalls gerne mal den Boden berühren. Und das sogar trotz „Beinverlängerung“ in Form von Highheels! (auf die ich bekanntlich verzichte). Wenn eine Hose also einem 1,80 m Model zu lang ist, die dazu noch Schuhe mit 10 cm hohen Absätzen trägt, dann ist es eigentlich keine Überraschung, dass das bei mir erst recht der Fall ist.

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70s Revival: Der „Statementmantel“

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jeansmantelteaserKürzlich habe ich in der Spring-Campaign von Zara ein langes Lederkleid im Patchworkstil entdeckt. Ein Traum! Es steht noch nicht zum Verkauf, aber ich schätze jetzt schon, dass es mir zu teuer sein wird. Ich tippe mal auf über 200 Euro… Soviel Geld kann man meiner Meinung nach für hochwertige Basics ausgeben, die man jahrelang trägt, nicht jedoch für so ein „Trendteil“. Eher zufällig bin ich dann bei Ebay auf diesen Jeansmantel gestoßen:

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70s-Revival: Die „Preppy-Variante“

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beigermantelteaserDen 70er-Jahre-Retrostyle kann man wohl schon jetzt als den Trend des Jahres 2015 bezeichnen. Wer modisch etwas auf sich hält, trägt nun nicht mehr „Skinny“, sondern „Schlag“. Egal ob auf Blogs, Streetstylefotos oder in den Onlineshops – zumindest im Web ist das ausgestellte Bein derzeit omnipräsent. Ich für meinen Teil hätte ja schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass die „Skinny“ doch noch irgendwann abgelöst wird… Ob sich der 70er-Jahre-Trend auch außerhalb des Webs – also auf unseren Straßen – durchsetzen wird? Man darf gespannt sein.

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Brille(n) online gekauft

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(noch ein) Erfahrungsbericht

neue-brille-teaser-hochFür alle, die es noch nicht wussten: Ich bin kurzsichtig. Und zwar ziemlich. Da ich mit Kontaktlinsen leider nicht zurechtkomme, trage ich im wahren Leben meistens Brille. Und weil ich kein „Brillengesicht“ habe, verfluche ich diese Tatsache oft – und zeige auf Fotos bevorzugt die „unbebrillte Version“ von mir. Eine neue Brille habe ich mir bisher nur alle paar Jahre mal gegönnt. Hauptsächlich wegen der hohen Kosten.

Denn in der Vergangenheit lief ein Brillenkauf bei mir normalerweise so ab: Da sieht frau irgendein verlockendes Angebot im Schaufenster einer dieser Optikerketten, z. B. so etwas wie „alle Gläser für alle Stärken nur 90 Euro“ oder „zahlreiche Gestelle unter 10 Euro“ etc., marschiert (in der Hoffnung auf ein „Schnäppchen“)
in den Laden, wartet ewig bis sie dran ist, lässt sich dann stundenlang beraten, um sich letztendlich halbherzig für ein Noname-Gestell zu entscheiden (die richtig „chicen“ Designergestelle kosten gerne mal 200 Euro und mehr…). Und dann wird’s „spaßig“, denn dann gehts ans „Zusammenaddieren“:
Gestell 10 Euro plus Gläser 90 Euro = summasumarum 100 Euro!
Ein Schnäppchen!

Ein Schnäppchen?

Denkste!

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Alte Fotos

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meinemumundichtDerzeit bin ich dabei, meine Wohnung „auszumisten“, denn – wie heißt es so schön? Weg mit dem Ballast! Das befreit!
Bei der Gelegenheit bin ich auch auf einige alte Fotos gestoßen. Da ich solche Jugendfotos auf anderen Blogs immer recht unterhaltsam finde (die Klamotten! die Frisuren!), habe ich bei der Gelegenheit mal ein paar davon für Euch zusammengestellt. Die werfe ich natürlich nicht weg!

Ich habe mich – soweit ich mich bewusst erinnern kann – niemals wirklich gerne fotografieren lassen. Und hielt mich den Großteil meines Lebens auch für ziemlich unfotogen. Das änderte sich erst später mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie. Deshalb gibts von mir auch nicht allzuviele Fotos aus meiner Jugend und meiner frühen Erwachsenenzeit. Hier kommt ein kleiner Auszug.

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Glam-Rock!

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Kulturtipp

Ausstellung "Glam" in Frankfurt

David Bowie at Earl’s Court, May 1973
© Mick Rock

In Frankfurt läuft derzeit eine Ausstellung namens „Glam! The Performance of style„. Präsentiert werden Exponate aus den schillernden und bunten frühen 1970ern, als die Schlaghosen nicht ausgestellt – und Plateaus nicht hoch und wuchtig genug sein konnten. Obwohl ich diese Epoche bewusst nur aus Filmen, Büchern und alten Musikvideos kenne (sehr empfehlenswert ist z. B. der Film „Velvet Goldmine“) liebe ich die herrlich kitschigen und experimentellen Bühnenkostüme von David Bowie, T-Rex & Co. Und natürlich auch die dazu passende Musik. Wie (mode-)mutig und kreativ man(n) damals doch war!

Die Ausstellung zeigt erstmals den vielfältigen Einfluss der Glam-Ära auf Film, Fotografie, Mode, Grafikdesign, Performance, Installationskunst, Malerei und Bildhauerei. Neben rund 100 Werken von u.a. Guy Bourdin, Gilbert & George, Peter Hujar, Ray Johnson, Allen Jones, Jürgen Klauke, Ed Paschke, Sigmar Polke, Cindy Sherman und Ulay runden Fotografien von Mick Rock und Karl Stoecker, Originalkostüme und umfangreiches Dokumentationsmaterial die Ausstellung ab.

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K Vintage Clothing

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kvintageschuheBleiben wir beim Thema 70er Jahre. Wart Ihr schon einmal in einem „Popup Store„? Dabei handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Ladeneröffnung, gerne als Event organisiert. Und das ist derzeit ziemlich angesagt.

Freitag mittag besuchte ich einen solchen Shop in Düsseldorf-Bilk. Unter dem Namen „K Vintage Clothing“ können zwischen Freitag und Sonntag in angenehmer Atmosphäre ausgesuchte Vintageschätzchen geshoppt werden.

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Beinfreiheit

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asos70soverallteaserNeu im „Sortiment“ – also in meinem Kleiderschrank – ist dieser ultraweite Overall von Asos.

Overall mit weitem Bein im Stil der 70er Jahre“ wird das Teil in deren Onlineshop bezeichnet. Offenbar ist er (ganz stilecht) auch auf die Kombination mit Plateauschuhen ausgelegt. Denn mit flachen Schuhen (ich bin nunmal eine Vielläuferin, da muss es bequem sein!) titscht mir der Stoff bedenklich oft auf den Boden – zum Beispiel beim Treppensteigen.

Deshalb habe ich ihn mithilfe eines Gürtels zu schoppen versucht, denke aber, dass der Overall ungegürtet irgendwie cooler aussieht. Was meint Ihr?

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Meine alte 1970er Jacke

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70sjacketeaserAuch ich habe heute mal eine alte Lederjacke aus dem hintersten Fach meines Kleiderschranks hervorgekramt. Und das obwohl das Wetter eigentlich noch nicht nach „Übergangsjacken“ ist. Somit trug ich was darunter? Na was wohl: Einen dicken Winterpullover und die obligatorische Cordhose. Stilechter dazu wären natürlich ein hautenger Rolli und eine richtige Schlaghose (und ich meine jetzt nicht „Bootleg“, sondern wirklich Schlag – heute nennt man das glaube ich „flared“…) gewesen.

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Steampunk

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© Ancello - Fotolia.com

© Ancello – Fotolia.com

Steampunk ist eine faszinierende Subkultur, die ich schon eine ganze Weile auf dem Radar habe und über die ich schon längst einmal berichtet haben wollte. Die Stilrichtung, die dem Retrofuturismus zugeordnet wird, ist etwa in den 1980 Jahren aus der Science-Fiction-Literatur entstanden. Von ihren Anhängern wird sie seither nicht nur in der Literatur, sondern auch in Form von Comics, Filmen, Interieur und natürlich auch in der Bekleidung umgesetzt.

Typisch ist eine Mischung aus Elementen des viktorianischen Zeitalters bis frühes 20. Jahrhundert mit modernen bis hin zu (naiv) futuristischen Elementen. Im Ergebnis sieht das so aus wie sich klassische Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne oder H.G. Wells vielleicht die Mode der (aus ihrer Sicht) weit entfernten Zukunft vorgestellt haben mögen. Neben Einflüssen aus dem Jugendstil und der Belle Époque – also den kunstgeschichtlichen Epochen der damaligen Zeit in idealisierter Form – finden sich im Steampunk auch solche aus der Gothic-Szene und dem Punk.

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70s Kleid II

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Dieses weinrote Kleid habe ich vor längerer Zeit bei Ebay ersteigert. Tatsächlich habe ich es gestern das allererste Mal getragen (vom Anprobieren mal abgesehen). Lange Zeit hatte ich gezögert, das Kleid anzuziehen, da es mir doch irgendwie „2much“ erschien (für alle vorstellbaren Anlässe).
Da ich mir aber vorgenommen habe, jedes(!) meiner Kleider diesen Sommer wenigstens einmal zu tragen, sofern es das Wetter irgendwie zulässt, war das wilde, rote Teil mit den Rüschen und den opulenten, weiten Ärmeln aus den 70ern (schätze ich) eben gestern dran. Und erstaunlicherweise ist es allgemein ganz gut angekommen, was ich gar nicht erwartet hätte. Ich selbst finde es zwar schön, hätte aber erwartet, dass meine Kollegen es zu rüschig finden, stattdessen kamen überraschenderweise überwiegend positive Kommentare. Zum Kleid gehörte im Original eigentlich ein schwarzer Gürtel mit einer goldenen Schnalle, ich finde den roten Flechtgürtel aus Stoff dazu allerdings passender, zumal der Farbton sehr ähnlich ist.

Weiß, schwarz und beige

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Hier einfach mal wieder drei Outfits der letzten Tage. Sonntag trug ich ein cremeweißes Kostüm, das ich neulich bei Oxfam erstanden habe. Ich schätze, es ist Original 70er jahre, zumindest machen Stoff und Etikett den Eindruck. Ich habe mir „geschickterweise“ beim Essen direkt etwas Balsamicodressing auf den Rock getropft, jetzt muss es erstmal in die Reinigung.

Das schwarze Maxikleid in der Mitte habe ich letztes Jahr bei Apart gekauft. Weil es einen Tacken zu weit ist (selbst für ein Kleid, das eher lässig sitzen soll) raffe ich es mit einem schwarzen Kordelgürtel mit goldener Schnalle, der eigentlich zu einem anderen 2nd-Hand-Kleid aus den 70ern gehört. Weiterlesen »