Blogger-Alphabet – bei F wie Foren sind wir dabei

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ü30Blogger Forum Community

ü30Blogger Forum Community

Wo findet man gute Fashionsblogs von älteren Bloggerinnen? Wo sind sie eigentlich, die Blogs der Altersgruppe 30 Plus?

Als ich dies etwa Mitte 2013 googelte, blieb Google die Antwort darauf größtenteils schuldig. Tatsächlich erstand der Eindruck, als würden sie einfach nicht existieren, die ü30, ü40 oder ü50-Blogger – jedenfalls nicht in der deutsprachigen Bloggerszene.

Ich bloggte damals seit knapp zwei Jahren über Mode und Lifestylethemen und hatte mittlerweile nichtsdestotrotz ein paar gleichgesinnte Bloggerinnen meiner Altersgruppe (virtuell) kennengelernt. Deshalb wusste ich genau, dass dieser Eindruck falsch ist. Es gab sie nämlich sehr wohl, jedoch wurden sie nicht gefunden bzw. gingen im Wust der zigtausenden von „Youngsterblogs“ absolut unter. Was ich ziemlich schade fand…

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Die verpönte Retusche mit Photoshop

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ODER: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?

retusche-teaser
So ziemlich alle tun es: Zeitschriften und Magazine, Promis und die jungen Blogger/innen und Instagramerinnen sowieso: Sie retuschieren ihre Fotos mithilfe von Bildbearbeitungssoftware wie z. B. Photoshop oder irgendwelcher Filter und Apps. Und die Leser/innen wissen das – oder sollten es zumindest wissen. Wenn die Bildbearbeitung nicht allzu schlecht gemacht ist (im Sinne von „ups, schade, Bein ab!!!“), wird sie im allgemeinen auch akzeptiert – und gilt heutzutage als normal. Nur in der Szene der älteren Bloggerinnen, da sieht die Sache ein wenig anders aus:

Da wird die Verwendung von „Photoshop“ von vielen Leser/innen ziemlich kritisch betrachtet. Es heißt gerne mal, das sei ja peinlich und „nicht echt“. Man möchte die „wahre Person“ sehen und nicht etwa eine künstlich optimierte Version. Da ich zu denjenigen gehören, die Photoshop nutzen, möchte ich mich heute auch einmal dazu äußern:

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Stressfaktor Kleidung Teil 1

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oder: Wer schön sein will, muss leiden!

…oder etwa doch nicht?

stf1-zeaser2Manche Kleidungsstücke können ganz schön nerven. Sie erfordern unsere ständige Aufmerksamkeit, will frau in der Öffentlichkeit ein einwandfreies Bild präsentieren, oder sich zumindest nicht unnötig blamieren. Und wer hat dazu schon die Energie bzw. den Kopf? (z.B. im Berufsleben). Die meisten von uns haben tagsüber wohl besseres zu tun, als ständig an unserer Kleidung „herumzuzüpfeln“.

Manchmal bemerken wir diese Schwierigkeiten erst beim Tragen – aber wenn wir ehrlich sind, neigen wir gelegentlich auch dazu, wider besseren Wissens solche Kleidungsstücke zu kaufen, von denen wir eigentlich wissen, dass sie extrem unpraktisch sind – weil sie halt so schön sind! Häufig enden solche Teile dann als Schrankleichen.

Kürzlich brachte mich Heidi mit ihrem Kommentar zu meinem Minikleidartikel auf die Idee, einmal aufzulisten, welche Stressfaktoren es so geben kann (und siehe da – mir fielen eine ganze Menge davon ein!).

Passend dazu gibts hier Lösungsmöglichkeiten – soweit mir welche eingefallen sind (was nicht bei allen Stressfaktoren der Fall ist) – hier seid Ihr mit Euren Tipps gefragt!.

Hier gehts zum ersten Teil meiner Liste:

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Nichts geht mehr…

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An alle, die sich vielleicht gerade fragen, was los ist:

Aufgrund einer technischen Störung beim Hoster 1&1 ist die Seite ü30blogger.de derzeit nicht zu erreichen. Ich hoffe, dass man dort das Problem bald findet und behebt, so dass das Forum wieder genutzt werden kann.

Siehe: http://status-1und1.de/incident/755/

Update: Es ist ca. 19:15 h und die Seite scheint wieder zu funktionieren. Allerdings hat 1&1 noch keine offizielle Entwarnung gegeben.

Hundi

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hunditeaserLetztes Wochenende war ich zu Besuch bei meiner Mum und konnte dort zum ersten Mal ihren neuen Hund bewundern. Ein Shih Tzu-Mädchen, sehr lebhaft und verspielt. Bei der Gelegenheit mussten natürlich ein paar Fotos gemacht werden. Auch wenn das Thema Haustiere auf meinem Blog natürlich gerade völlig „off topic“ ist, wollte ich Euch die Bilder trotzdem gerne zeigen:

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Robert Palmer Girls

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Gruppenkostüm für 80er Jahre Mottopary

rpgteaser3Ende dieser Woche fand in der Firma, in der ich arbeite, eine kleine Party unter dem Motto „achtziger Jahre“ statt. Stilechte Kostümierung war bei diesem Event zwar keine Pflicht, aber gern gesehen.

Und so beschlossen meine Kollegin J. und ich, uns als „Robert Palmer Girls“ zu verkleiden.
Wie? Die kennt Ihr nicht? Das waren die coolen, beinahe puppenhaft schönen Models, die in den Videos des Musikers im Hintergrund die Instrumente schwangen. Links zu Beispielvideos findet Ihr am Ende dieses Beitrages.

Für diese Kostümidee spricht, dass frau dazu nicht viel zu kaufen braucht, was sie nicht ohnehin bereits im Kleiderschrank hat…

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Die moderne Hausfrau

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die moderne Hausfrau

Grafik: © aleutie – Fotolia.com

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die genialen kleinen Schuhdehner, die mir meine Mum kürzlich mitgebracht hat. Nun, ich habe endlich einmal dran gedacht, sie zu fragen, wo sie die Teile eigentlich her hat.

Also: Der Versandhändler heißt „Die moderne Hausfrau“ und ist offenbar spezialisiert auf diverse praktische Helferchen für den Haushalt. Neben den Schuhdehnern, die ich Euch vorgestellt habe, gibts dort noch einige weitere Artikel, die ich recht interessant finde:

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Christkindlmarkt

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karlsruhechristkindmarkt1Montag waren wir – auf den allerletzten Drücker – auf dem Weihnachtsmarkt in Karlsruhe. Ich fürchtete nämlich schon, das wird nichts mehr in diesem Jahr. Weihnachten ohne zuvor wenigstens einmal auf dem Weihnachtsmarkt gewesen zu sein – das ist irgendwie nichts, oder? Ich muss zugeben, die traditionellen vorweihnachtlichen Weihnachtsmarktbesuche mit Freundinnen und Kollegen (wie ich es aus Düsseldorf gewohnt bin) fehlen mir schon etwas. Denn: Für mich gehört ein Besuch des Weihnachtmarktes unbedingt zu Weihnachten dazu. Allerdings bin ich nach wie vor dabei, mich in Karlsruhe zurechtzufinden. Weiß noch nicht so richtig, wo man was findet. Und so stellte sich erstmal die Frage: Wo befindet sich der Weihnachtsmarkt überhaupt?

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Schuhdehner für Pumps & spitze Schuhe

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Zu enge Schuhe gezielt weiten

schuhdehnerteaserMeine Mum hat mir voriges Wochenende ein sensationell praktisches Tool mitgebracht, welches ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte: den „Mini Shoe Stretcher“!

Wie ich wahrscheinlich schon einmal erwähnt habe, nenne ich zwei unterschiedlich große Füße mein eigen, was den Schuhkauf oft problematisch macht. Vor allem vom Kauf von Pumps (oder eben allem, was sich nicht durch Schnürsenkel oder Schnallen justieren lässt!) hält mich dieses Tatsache oft zurück. Im Extremfall benötige ich rechts 40 und links 38. Meist kaufe ich Schuhe daher in 39, behelfe mir links mit Einlagen (nicht nur eine, sondern das volle Programm!) und nehme rechts halt notgedrungen Druckstellen in Kauf. Wobei – so optimal finde ich diese Lösung nicht. Deshalb habe ich meine Taktik in letzter Zeit geändert:

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Shoppingverhalten

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Bloggeraktion

Bloggeraktion ShoppingverhaltenDie liebe Sunny von „Sunny’s side of life“ hat mich eingeladen, an einer Bloggeraktion zum Thema „Shoppingverhalten“ teilzunehmen. Die Fragen möchte ich hiermit gerne beantworten.

1. Kaufst Du lieber im Laden oder online?
Tendenziell gehts bei mir immer mehr in Richtung Online, ich würde schätzen: 60:40. Die Auswahl im Web ist größer. Gerade dann, wenn ich mir etwas ganz Bestimmtes in den Kopf gesetzt habe, stehen die Chancen dort meist besser, es auch zu finden. Außerdem nerven mich, gerade im Niedrig- bis Mittelpreissegment, in dem ich mich bewege, die häufig überfüllten Ladenlokale. Denn ich stöbere gern in Ruhe – ohne dass mir ständig von der Seite irgendwelche fremden Hände dazwischengreifen, wenn ich einen Kleiderständer „durchblättere“. Und die ewig langen Warteschlangen an den Kassen haben mich schon oft spontan doch noch gegen einen Kauf entscheiden lassen. So nach dem Motto „ok, dann eben nicht!“.

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Tschüss Düsseldorf!

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Ich bin dann mal weg

duesseldorfteaserDer Umzug ist vollzogen. Nun ja, zumindest zu einem Großteil. Wenigstens habe ich nun endlich wieder eine schnelle und zuverlässige Anbindung ans Internet.

Eigentlich wollte ich Euch als nächsten Blogbeitrag Bilder meiner neuen Wohnung präsentieren. Doch leider befindet sich nach wie vor noch so vieles im unfertigen Zustand, dass ich das noch ein paar Wochen aufschieben werde. Ich warte z. B. noch auf eine paar bestellte Möbelteile, die erst in 8 (bzw. mittlerweile sind es wohl ca. 6) Wochen verfügbar sind. Deshalb seht Ihr heute hier im Blog einige Fotos, die ich noch in Düsseldorf geknipst habe.

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Ich packe

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umzugskisten590Falls Ihr Euch wundern sollte, wieso man von mir in letzter Zeit so wenig sieht und liest: Ich befinde mich jetzt in der heißen Phase vor meinem Umzug. Die Termine stehen nun fest, jedoch bin ich mit dem Packen immer noch nicht komplett fertig. Gestern abend habe ich noch 5 weitere Umzugskartons nachbestellt, weil 50 Kartons wohl doch nicht ausreichen. Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig! Ohje ohje…!!!
Jawohl, 55 Kartons werden es wohl. Und dabei habe ich schon versucht, möglichst viele Sachen zu entsorgen. Das mit dem Entsorgen ist ohnehin so eine Sache: Selbst wenn der gute Wille dazu da ist, ist noch lange nicht gesagt, dass man das Zeugs auch wirklich los wird!

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Alte Fotos

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meinemumundichtDerzeit bin ich dabei, meine Wohnung „auszumisten“, denn – wie heißt es so schön? Weg mit dem Ballast! Das befreit!
Bei der Gelegenheit bin ich auch auf einige alte Fotos gestoßen. Da ich solche Jugendfotos auf anderen Blogs immer recht unterhaltsam finde (die Klamotten! die Frisuren!), habe ich bei der Gelegenheit mal ein paar davon für Euch zusammengestellt. Die werfe ich natürlich nicht weg!

Ich habe mich – soweit ich mich bewusst erinnern kann – niemals wirklich gerne fotografieren lassen. Und hielt mich den Großteil meines Lebens auch für ziemlich unfotogen. Das änderte sich erst später mit den Möglichkeiten der digitalen Fotografie. Deshalb gibts von mir auch nicht allzuviele Fotos aus meiner Jugend und meiner frühen Erwachsenenzeit. Hier kommt ein kleiner Auszug.

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Bummeln in Flingern

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flingernteaserIBI und Elementarteilchen

Gestern mittag war ich aus beruflichen Gründen mal wieder in Flingern unterwegs. Flingern ist ein Stadtteil Düsseldorfs, der früher als sozialer Brennpunkt bekannt war, sich aber innerhalb der letzten Jahre zum In-Viertel für ein junges, hippes Volk gemausert hat. Dies gilt zumindest für den Bereich Flingern-Nord. Im Flingeraner Nachtleben wird man mich eher selten antreffen, kann ich mit der elitären Hippster-Mentalität der „InCrowd“ doch eher wenig anfangen. Was sicherlich auch an meinem Alter liegt. Ich muss allerdings zugeben, dass dieses Viertel über einige, hübsche kleine Modeboutiquen mit einem Warenangebot abseits des Mainstreams (wie ihn z.B. die Stadtmitte dominiert) verfügt. Und diese sind einen Besuch dieses Stadtteils allemal wert.

Vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch an „Anni & ich“ in der Birkenstraße: Das tolle Customizingprojekt, über das ich kürzlich berichtet habe? Beim Flanieren über die Ackerstraße sind mir gleich zwei weitere besonders interessante Läden ins Auge gefallen:

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Dark Skies

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darkskiesAlso – ich brauch ne neue Kamera, definitiv! Da will ich einmalnur ausnahmsweise mal – bei so einer Fotobloggeraktion mitmachen. Und habe zufällig auch noch ein thematisch passendes Bild zum vorgegebenen Thema „My Sky“ zur Hand. Und dann wird es so pixelig! Schaut Euch das an: Es ist ein Jammer. Höhere Auflösung einstellen bringt auch nichts. Das ist schon das Maximum!

Übrigens: Genauso sah es gestern abend hier tatsächlich aus, als ich aus dem Fenster blickte. So richtig schön gruslig „Weltuntergangmäßig“ 😉 (aber natürlich nicht so pixelig, manno…). Nach wenigen Minuten sah es dann wieder relativ „normal“ aus, es war nur der Mond, der die Wolken anleuchtete – und doch keine außerirdische Invasion 😉

» Zur Bloggeraktion der „Die Krümelmonster AG“


Hinweis: Wer die Seite noch nicht kennt – weitere Ü40-Blogs sowie ein Lifestyleforum von und für Frauen und Männer in meiner Altersklasse findet Ihr hier:

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Faszination Großbritannien

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englische-flaggeEngland ist schon irgendwie „cool“ oder? Finden die meisten Leute, die ich so kenne. Ich auch. Nur: Was ist es eigentlich, das diese Insel mitsamt seiner Hauptstadt London so faszinierend macht?

Sind es die großartigen Musiker, die dieses Land im letzten Jahrhundert hervorbrachte? Ich sage nur Beatles! Stones! Bowie! Plus unzählige andere! Oder liegt es an seinen unvergleichlich witzigen und innovativen TV-Serien? (Monty Python, Mr. Bean, mit „Schirm, Charme und Melone“, Misfits!!!). Dem berühmten schwarzen, britischen Humor? Dem originellen Gegensatz aus steifer Höflichkeit, Tradition und Rebellentum? Dem Mut zu (modischer) Exzentrik? Dem Punk? Oder ist es seine einfach zu lernende Sprache – die erste Fremdsprache, an die wir üblicherweise in der Schule herangeführt wurden – die uns diese besondere Affinität zu diesem Land und seiner Kultur beschert? Was meint Ihr?

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Schadensbegrenzung II

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Die Augen

WimperntuscheNachdem ich Euch im ersten Teil der Serie meine bevorzugten Produkte zur Optimierung des Teints vorgestellt habe, kommen heute wie versprochen die Augen dran. Ein aufwendiges – gar buntes – Augenmakeup (in der Beautybloggerszene nennt man es glaube ich kurz „AMU“) wird man an mir eher selten finden, jedoch gibt es ein paar Produkte, ohne die ich „nicht kann“. Das geht los mit…

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Schadensbegrenzung I.

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Der Teint

Artdeco Camouflage

Artdeco Camouflage

In jüngeren Jahren schminkte ich mich, um meinen Typ zu verändern. D.h. ich experimentierte mit verschiedenen Looks, wobei ich (laut Meinung einiger meiner Mitmenschen) gelegentlich auch mal über das Ziel hinausschoss 😉

Seither hat sich meine Schminkroutine ziemlich verändert. Heutzutage betreibe ich mithilfe von Makeup eher „Schadensbegrenzung“. Denn wie viele Frauen meines Alters möchte ich nicht unbedingt älter aussehen, als ich bin. Dabei geht es vor allem darum, kleine Makel und Alterserscheinungen zu kaschieren.

In dieser neuen Serie will ich Euch meine Lieblingsprodukte aus dem Bereich der dekorativen Kosmetik vorstellen. Es handelt sich dabei ausschließlich um Produkte, die ich regelmäßig benutze und deshalb guten Gewissens weiterempfehlen kann. Ich unterscheide hierbei zwischen meinem täglichen „Pflichtprogramm“ (Must), sowie der „Kür“ (Nice to have) – also solchen, die ich zu besonderen Anlässen verwende oder wenn ich gerade besonders viel Zeit (bzw. einfach Lust dazu) habe. Los geht’s heute mit 4 Produkten für den Teint…

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Mit Ü40 in die Fahrschule?

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Ferienfahrschule?

© Jürgen Fälchle – Fotolia.com

Mal etwas völlig anderes:

Ihr werdet es vermutlich kaum glauben, aber trotz meines hohen Alters bin – und war – ich nie im Besitz eines Führerscheins. Als meine Altersgenossen seinerzeit zur Fahrschule gingen, fehlten mir die finanziellen Mittel, mich ihnen anzuschließen. Ein paar Jahre später
hatte ich einen guten Job, der mir letztere zwar geboten hätte, nicht jedoch die nötige Zeit (ich war damals permanent beruflich auf Reisen – mit der Bahn wohlgemerkt). Als ich das nächste Mal auf die Idee kam, hatte ich die 30 bereits überschritten.

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Alles einmal umsteigen bitte!

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vollerkleiderschrankGestern war’s soweit, der offizielle „Winter-Sommerwechsel 2013″ im Hause Annemarie fand statt. D.h. Wintersachen raus, Sommersachen rein. Obwohl es immer wieder schön ist, seine alten Schätze wiederzusehen, ist das ganze auch ziemlich anstrengend. Denn der verfügbare Platz (4-türiger Kleiderschrank plus schmaler Stoffschrank) reicht irgendwie nie… Und das obwohl ich sage und schreibe 3(!) große Tüten für Oxfam aussortiert habe plus einen – zugegeben – nur halbvollen Müllsack für die Altkleidersammlung sowie einen Pappkarton mittlerer Größe mit ein paar Designerteilen (bzw. beinahe ungetragenen Sachen) mit denen ich mein Glück bei Ebay versuchen möchte.

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Dove: Original und Fälschung

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neue Dove-Werbung

Mir sind neulich gleich zwei großartige Videos aufgefallen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Im Zuge ihrer „Real Beauty Kampagne“ hat die Firma Dove ein neues Werbevideo herausgebracht, welches den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung darstellen soll. Diverse Frauen wurden anhand ihrer Eigenbeschreibung von einem Künstler gezeichnet, ohne dass dieser sie dabei sehen konnte. Anschließend wurden dieselben Frauen von zufällig ausgewählten (ihnen fremden) Personen beschrieben und nochmals portraitiert. Die daraus entstandenen Zeichnungen wurden abschließend gegenübergestellt. Wie fast schon zu erwarten war, waren die Damen mit sich selbst deutlich kritischer, als sie von den Fremden gesehen wurden. Wenn das Ergebnis auch vorhersehbar ist, so ist das Video deshalb nicht minder beeindruckend. Allein schon die Idee finde ich klasse.

Dies gilt allerdings nicht minder für die Parodie, die (natürlich) auf dem Fuße folgte:

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Die Odyssee der Schleifenbluse

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© coramax - Fotolia.com

© coramax – Fotolia.com

Mein Paketbote und ich kommen gut miteinander aus. Sehr gut, manchmal versucht er sogar selbsttätig Zweitzustellungen (was er eigentlich nicht müsste), wobei ich zugeben muss, dass ich ihn mir mit der Zeit mit Trinkgeld gefügig gemacht habe.

Fällt er jedoch mal aus, dann läuft die Sache meistens nicht so rund. Die letzten 2 Wochen vertrat ihn ein Kollege. Und zwar einer, der entweder unfähig war oder einfach keinen Bock hatte. Bestellt hatte ich die Schleifenbluse von Asos, die ich – wie Ihr sicher wisst – schon eine ganze Weile auf dem Schirm habe. Und dank dieses lieben Herrn (bzw. seines Kollegen hinterm Schalter) wurde das ganze zu einer Odyssee. Wie das kam? Nun, die Bluse ist/war ständig ausverkauft, das erwähne ich mal vorab. Ich bestellte sie in Größe 38, weil sie größer nicht mehr zu haben war.

Donnerstag vor 2 Wochen erhielt ich eine E-Mail von Asos mit der Information darüber, dass die Zustellung fehlgeschlagen sei, weil ich nicht zuhause gewesen sei (durchaus möglich). In meinem Briefkasten solle aber eine Benachrichtigungskarte zwecks Abholung in der Filiale der DHL liegen. Ich also im Briefkasten nachgeschaut: keine Karte.

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Burning down the house!

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Also jetzt nicht wirklich. Gottseidank. Aber habt Ihr Euch nicht auch schon einmal gefragt, welche materiellen Dinge Ihr retten würdet, wenn Euer Haus oder Eure Wohnung abbrennen würde oder Ihr aus irgendeinem anderen Grund kurzfristig flüchten müsstet und nur das Allernötigste mitnehmen dürftet? Wenn wir einmal davon ausgehen, dass nur so viele Gegenstände mitgenommen werden können, wie Ihr alleine mit Euren Händen tragen könnt? Sagen wir mal: Kinder & Haustiere sind bereits in Sicherheit. Was würdet Ihr wählen?

burdthteaserDer Herrenmodeblog „Horstson“ berichtet aktuell über den Photografen Foster Huntington, der sich über diese – wie ich finde – sehr interessante Frage anhand eines Projektes namens „The Burning House“ Gedanken gemacht hat. Neben einem Blog hat der Künstler einen Bildband dazu veröffentlicht. In Form von arrangierten Kollagen sieht man dort die gewählten Kleidungsstücke und Gegenstände verschiedenster Menschen, welche diese unter dem Aspekt „welche materiellen Dinge sind mir wirklich wichtig?“ zusammengestellt haben.

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Eine Frage der Präsentation

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Jades, Düsseldorf

gelungene Schaufensterdekoration bei „Jades“ (Pucci)

Also, ich bin ja ein sehr visueller Mensch. Visueller als ich, das geht kaum. Was auch meine Kollegen immer mal wieder feststellen (müssen): Ich muss zum Beispiel Dinge (Prozesse o.ä.) minimum aufschreiben, besser noch aufzeichnen, um sie richtig – und dauerhaft – in meinen Kopf zu kriegen. Wenn mir dagegen jemand etwas erzählt – und ich mir keine Notizen machen kann – gehts zum einen Ohr rein und zum anderen direkt wieder raus – jedenfalls häufig. Ich bin wie gesagt das Paradebeispiel des „visuellen Typus“.

Das Auge isst bei mir also „mehr als nur mit“. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass mich Werbung, selbst wenn sie optisch sehr gut gemacht ist, relativ kalt lässt. Es sei denn, das Ganze ist mit einem ansehnlichen Rabatt verbunden (bin halt eine Schnäppchenjägerin! 😉). Aber das ist eine andere Geschichte…

Die Präsentation einer Ware kann demzufolge noch so originell, künstlerisch, außergewöhnlich und unterhaltsam sein: Wenn mir die in der Werbung dargestellten Produkte selbst nicht gefallen, dann wird auch nichts gekauft, so ist das.

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Jetzt wär‘ ich gern ein Bär

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(Glossybox März 2013)

© RbbrDckyBK - Fotolia.com

© RbbrDckyBK – Fotolia.com

Bitte entschuldigt, dass ich in letzter Zeit so wenig blogge. Es ist einfach so, dass mich der Winter in modischer Hinsicht so gar nicht inspiriert. Das war mehr oder weniger schon immer so. Im Zweifel ist es mir wichtiger, nicht zu frieren, als gut auszusehen. Jawohl, ich verwandle mich temporär in eine Art Nerd. Würde ich zum Beispiel ganzjährig in Alaska oder Sibirien leben, würde ich mit ziemlicher Sicherheit keinen Modeblog führen.

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Das iPad im Osternest

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© Harald Biebel - Fotolia.com

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Na, habt Ihr schon all Eure Ostergeschenke für nächstes Wochenende beisammen?

Ich muss zugeben, dass ich etwas genervt bin vom Konsumzwang in Bezug auf solche Feiertage, zu denen Geschenke erwartet werden. Und das obwohl ich eigentlich doch ganz gerne shoppe. Was mich daran stört ist nicht das Schenken an sich, sondern vielmehr die Verpflichtung dazu: „Du musst etwas schenken. Es wird von Dir erwartet. Sonst sind die anderen sauer/traurig/enttäuscht etc.“ – denn es ist ja Weihnachten, Ostern, Valentinstag…
Und mit einer „kleinen Aufmerksamkeit“ ist es längst nicht mehr getan – das Osterfest ist mittlerweile zum „zweiten Weihnachten“ geworden.

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Nicht 1984

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sondern 2014 könnte das Jahr werden…

Bild: © GiZGRAPHICS - Fotolia.com

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in dem jedes Recht auf Privatsphäre (und damit auch der Datenschutz) endgültig vor die Hunde geht. George Orwell lag mit seiner Zukunftsvision gar nicht so falsch, auch wenn er sie 30 Jahre zu früh terminierte.

Sicherlich habt Ihr schon von ihr gelesen – der neuesten technischen Innovation: der „Google-Brille„. Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase wird dieses Gerät ab ca. Ende 2013 in den Handel gehen. Neben dem vorrangigen Nutzen, dass „Google Glass“ dem Träger zeitgleich im Netz verfügbare Zusatzinformationen über seine Umwelt – z. B. irgendwelche Lokalitäten – liefert (ohne dass dieser dafür auf seinem Smartphone herumtippen muss), beinhaltet es auch die Funktion zur automatischen Identifizierung von Passanten in dessen Umgebung. Das ist das Eine – ggf. noch hinnehmbare. Viel bedenklicher finde ich, dass der Träger außerdem jederzeit in der Lage sein wird, unbemerkt zu fotografieren sowie zu filmen, was sich vor seinen Augen abspielt. Und seine (heimlichen) Aufzeichnungen direkt im Internet zu veröffentlichen. Denn auch das wird damit möglich sein.

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Psssssssst….!

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„& Other Stories“ Verkaufsstart

otherstoriesteaserWas haben sie’s spannend gemacht, wochen- ach was – monatelang warf man uns kleine Häppchen hin. In Form von (vermutlich) künstlerisch wertvollen, aber eigentlich nichtssagenden Videos, wollte man uns neugierig machen auf den neuesten Ableger von H&M, der den Namen „& other stories“ trägt. Ich weiß ja nicht, wie’s Euch geht, aber mich hat diese Geheimniskrämerei eher genervt als irgendwelche Spannung oder gar Vorfreude erzeugt. Die ersten wirklichen Produktbilder, die seit kurzem endlich(!) im Netz zu finden sind, haben mich dann allerdings doch noch drangekriegt. Erzeugen sie durchaus den einen oder anderen „Haben-Wollen-Effekt“.

Ab nächsten Donnerstag soll’s nun offiziell losgehen. In ein paar wenigen Städten öffnen die ersten Filialen (nicht in Düsseldorf übrigens) und etwa zeitgleich der neue Onlineshop, der unter der URL http://www.stories.com zu finden sein wird.

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Nicht viel Neues in 2013?

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Ausblick auf die Frühjahrsmode

Frühlingstrends, Illustration: meinekleider.wordpress.com

Illustration: © meinekleider.wordpress.com

In den Läden und Onlineshops weichen langsam aber sicher die letzten Wintersachen aus dem Sale den neuen Frühlingskollektionen. Ergo: Zeit für Entdeckungen, Inspirationen und neue Ideen.

Jedoch – selten war ich weniger beeindruckt von der neuen Mode als in diesem Frühling. Kaum sieht man wirklich neues, originelles – stattdessen scheint es so, als würden schlicht die Trends des Vorjahres und der letzten Wintersaison aufgewärmt bzw. fortgeführt. Und ich spreche keineswegs ausschließlich von solchen Produzenten, welche ohnehin dazu neigen, die allgemeine Etablierung von neuen Trends erst einmal abzuwarten, bis sie diese selbst aufgreifen (und deshalb standardmäßig immer etwas „hinterher“ sind). Sondern auch von solchen Unternehmen, die gewöhnlich innovativer und schnell dabei sind, die Neuheiten von den internationalen Laufsteigen in ihr eigenes Angebot zu integrieren.

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Die Looks aus „Django Unchained“

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Modeikone mal anders

Christoph Waltz in Django Unchained, Illustration: meinekleider.wordpress.com

Illustration: © meinekleider.wordpress.com

Ein Gastbeitrag zum Thema Filmmode von stylesyoulove

Quentin Tarantino ist für seine ikonische Filmkunst und Motive bekannt. Seit Anfang des Jahres lockt er Unmengen an Zuschauern mit „Django Unchained“ in die Kinos. Die Eindrücke aus den Tarantino-Filmen sind bleibend: Niemand vergisst den gelben Jogginganzug der blonden Rächerin aus „Kill Bill“. Auch die edlen, aber unvorsichtigen Killer aus „Pulp Fiction“ sind modisch in schwarzen Anzügen mit schmalen Krawatten gekleidet – die Handschusswaffe und das japanische Schwert wirken im Tarantino-Kontext schon fast als Accessoire.

Auch im neusten Streifen des selbstverliebten Regisseurs, Autors und Produzenten gibt es herrlich komponierte Outfits zu bestaunen. Selbst die Nebendarsteller tragen detaillierte, zeitgetreue Kostüme, die eine ganz eigene Geschichte erzählen könnten. Doch besonders beeindruckend ist die Wandlung des Protagonisten Django.

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Höflichkeit ist eine Zier…

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…doch weiter kommt man ohne ihr?

Bild © bluedesign – Fotolia.com

Eigentlich lebe ich ganz gerne in einer Großstadt (es ist alles so schön „nearby“), doch was mich zunehmend nervt, ist die Rücksichtlosigkeit meiner Mitkonsumenten. Einkaufen wird so manchmal zur lästigen Qual. Da geht es oft Ellenbogen gegen Ellenbogen. Touris laufen in einer Reihe nebeneinander auf den schmalen Gehwegen und denken nicht im Traum daran, etwas Platz zu machen, wenn jemand vorbei möchte. Weicht man als Gegenüber selbst nicht auf die Straße aus, macht man halt Bekanntschaft mit den Ellenbogen des „Gegenverkehrs“. Und fängt sich zusätzlich vielleicht sogar noch einen „freundlichen“ Spruch dazu ein. Radfahrer rasen auf den Gehwegen nur wenige Zentimeter nah an Passanten vorbei (Klingeln ist übrigens aus der Mode) und betrachten rote Ampeln sowie Zebrastreifen offenbar schlicht als „Vorschläge“. Von den vielen besonders „pfiffigen“ (Vor)-dränglern in Warteschlangen ganz zu schweigen.

Wenn ich meine Mutter besuche, die recht ländlich lebt, habe ich den Eindruck, dass es dort (noch?) nicht ganz so rüde zugeht. Handelt es sich bei diesem Phänomen also um so etwas wie eine intraspezifische Konkurrenz? Einfach zuviele Menschen, die denselben Platz beanspruchen?

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The Hunt

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Kleiderjagd für Mutige

Ausverkauft

Bild: © Stefan Rajewski – Fotolia.com

Manchmal hat man sich ein bestimmtes Kleidungsstück in den Kopf gesetzt, will – nein – muss es unbedingt haben. Und kann es partout nirgendwo finden. Vielleicht ist das begehrte Teil ausverkauft. Oder es ist zwar käuflich zu erwerben, liegt aber nicht mal ansatzweise in der eigenen Preisklasse. So dass man letztendlich doch nur weiter davon träumen kann. Bestimmt kennt Ihr das auch, mir ging es jedenfalls schon häufig so.

Manchmal jedoch – meist unerwartet – hat man doch noch Glück und findet das Teil zufällig irgendwo reduziert oder zumindest etwas ganz ähnliches zu einem günstigeren Preis. Eine neue Fashion-Community mit Sitz in den USA namens „The Hunt“ möchte diesen glücklichen Zufällen jetzt etwas auf die Sprünge helfen.

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Kindle – brauch ich das?

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Kindle Bibliothek auf dem PC

Sicherlich habt Ihr schon von sogenannten E-Readern gehört, die seit ein paar Jahren – zum Beispiel bei Amazon unter dem Namen „Kindle“ – zum Verkauf angeboten werden. Vielleicht besitzt Ihr ja auch längst ein solches Lesegerät, auf das man Bücher (oder andere Printerzeugnisse) in digitaler Form downloaden und anschließend direkt lesen kann. Als „Late Adoptorin“ in Sachen Hardware habe ich erst kürzlich begonnen, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn die Notwendigkeit der Anschaffung eines E-Readers (den Kindle gibt’s zur Zeit ab ca. 80 Euro) habe ich bis dato bei mir noch nicht gesehen. Nun war ich allerdings ein paar Tage auf Reisen und entschloss mich, zumindest einmal die kostenlose Software für den PC auf mein kleines Notebook downzuloaden.

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Die dämliche Dunkelheit

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Mopic

Bild: © Mopic – Fotolia.com

verleidet mir gerade den Spaß am Fotografieren. Ausnahmslos alle Fotos, die ich letzte Woche (abends) gemacht habe, waren qualitativ so übel, dass ich gar keine Lust habe, sie online zu stellen. Wer sich also wundern sollte, warum man von mir gerade wenig hört bzw. liest: Ich bin nicht weg vom Fenster, sondern mache nur eine kleine Pause. Schätze aber, dass ich nach Weihnachten mal wieder etwas schreiben werde, immerhin verfüge ich nächste Woche über ausreichend „Tagesfreizeit“ und damit dann hoffentlich auch wieder über ein Quentchen Licht :-).

Ich wollte Euch, lieben Leserinnen und Lesern, auf diesem Wege trotzdem schnell ein wunderschönes Weihnachtsfest wünschen, mit Ruhe und Entspannung, Spaß und Freude oder/und viele tolle Geschenke, je nachdem was Ihr Euch wünscht. Lg, Annemarie

P.S.: Hat irgendwer von Euch zufällig eine Ahnung, wie man einen Surfstick von Klarmobil aufkriegt, so dass man die Sim-Karte einsetzen kann? Schraubt man den etwa auf, also die zwei kleinen Schräubchen? (wen ja womit? ich krieg sie irgendwie nicht zu fassen) Oder gibt’s da einen Trick, wie man den Stick aufziehen oder aufdrücken kann? Ist bestimmt ne blöde Frage (da deren Anleitung nicht darauf eingeht und ich bei Google absolut nichts dazu finde), aber ich komm gerade nicht drauf und wäre für einen Tipp dankbar. Und der Support von Klarmobil, tja, die sind erst nach den Feiertagen wieder online…sh….

Was ich gerade so „Besinnliches“ höre
„Psycho Killer“ von den Talking Heads (ca. 1975)

Maison Martin Margiela for H&M

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oder bekommt der Kaiser mal wieder neue Kleider?

Maison Martin Margiela H&M Schaufenster

Morgen ab 8 Uhr (bzw. 10 online) geht die allgemein lang ersehnte nächste Designer-Kolloboration von H&M in den offiziellen Verkauf und der Run um die begehrten Stücke beginnt. Ich hätte schon längst meinen Senf dazu abgegeben, wenn nur das doofe Problem mit den Bildrechten nicht wäre… 😦 Heute auf dem Rückweg von der Arbeit nachhause konnte ich aber zumindest das bereits dekorierte Schaufenster fotografieren. Und finde ebendieses – ehrlich gesagt – ein bisschen lieblos gestaltet. Da wäre mehr drin gewesen. Aber vielleicht wollte man die Passanten auch nur nicht mit besonders ausgefallenen Stücken verschrecken 🙂

Apropos – was mich überrascht, war die äußerst positive Resonanz, auf die die Ankündigung dieser Designerkollektion in den letzten Wochen im Web stieß. Vielleicht lag es an der eher enttäuschenden Vorgängeraktion der „Anna della Russo“-Kollektion, deren Restbestände unser H&M auf der Kö aktuell für den halben Preis zu verkaufen versucht. Im Vergleich dazu kann alles andere nur besser sein. Und stilistisch bietet Margiela dazu natürlich einen enormen Kontrast.

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Aufregung in der Bloggerszene

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© winni - Fotolia.com

© winni – Fotolia.com

Möglicherweise ist Euch aufgefallen, dass ich aus ein paar meiner älteren Beiträge Bilder entfernt und zum Teil ersetzt habe. Der Grund für diese Aktion war die Abmahnwelle gegen Blogger wegen der Verletzung von Bildrechten, über die in letzter Zeit auf mehreren Blogs berichtet wurde. Ich selbst bin übrigens zufällig durch Veras Blog auf diese Information gestoßen. Auch wenn mir bewusst ist, dass ich damit spät dran bin, muss ich hierzu unbedingt noch meinen Senf loswerden.

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass es sich bei dem größten Teil des von mir publizierten Bildmaterials um Eigenproduktionen handelt (Fotos sooooo schlechter Qualität würde wohl niemand klauen 😉). Trotzdem hatte ich in der Vergangenheit gelegentlich Kollagen bei Polyvore erstellt und diese dazu verwendet, die neuesten Modetrends auch visuell vorzustellen. Wie es Polyvore ja auch ausdrücklich anbietet. Da ich beruflich mit dem Betrieb von Webseiten zu tun habe – wenn auch weniger mit juristischen Aspekten – hatte ich dabei schon gelegentlich die Befürchtung, dass allein der Verweis plus Verlinkung auf die Bildquellen zur rechtlichen Absicherung – wie es einige Bloggerinnen in der Vergangenheit steif und fest behaupteten – vermutlich nicht hundertprozentig ausreichend sein mag.

Andererseits gehe ich nach wie vor davon aus, dass es im Interesse der Händler ist, wenn ihre Produktbilder über möglichst viele Blogs verbreitet werden, da deren Waren dadurch vermehrt Aufmerksamkeit erhalten. Dass sie es also stillschweigend dulden, weil es für sie kostenlose Werbung darstellt. Zudem können Interessierte viele der Produkte via Polyvore (u.a.) direkt einkaufen. Also eine Win-Win-Situation für die Händler und die Blogger. Zugegeben auch ein kleines bisschen Wunschdenken meinerseits.

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Kein Grund zur Eile

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Verkaufsstart der Anna Dello Russo Kollektion bei H&M

Schaufenster bei H&MWer Interesse an einem (oder gar mehreren) der klobigen Schmuckstücke oder Accessoires der aktuellen Designer-kolloboration bei H&M hat, der braucht sich dieser Tage nicht abzuhetzen – oder gar bei Ebay überteuerte Wucherpreise dafür zu bezahlen.

Obwohl tendenziell eher unwillig etwas davon zu kaufen, habe ich mir die Sachen – die auf den Fotos doch recht „cheap“ wirkten – auf dem Heimweg von der Arbeit zumindest einmal „in Echt“ angeschaut. Und: Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziges Teil ausverkauft war. So aufgeräumte und gut gefüllte Regale gab es bisher maximal bei den Conscious-Kollektionen zu sehen.

Hat H&M diesesmal aufs falsche Pferd gesetzt? Liegt es an den für „Ottilie-Normalverbraucherin“ doch zu auffälligen Stücken, den dafür (definitiv) zu hoch angesetzten Preisen oder ist das allgemeine Interesse an der exzentrischen Dame doch nicht so hoch, wie man spekuliert hat? Ich könnte mir vorstellen, dass dieselbe Kollektion mit einer etwas gefälligeren Identifikationsfigur, sagen wir zum Beispiel einer Kate Moss, ggf. besser angelaufen wäre. Aber ich kann mich auch täuschen. Vielleicht ist die deutsche Kundin auch wählerischer – was die angebotenen Waren selbst betrifft – als angenommen. Und der „Name dahinter“ oder das „Gesicht der Aktion“ ist überhaupt nicht so wichtig?

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Kleiderbörse im Stilwerk

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Kleiderbörse im Stilwerk Düsseldorf 2012

Kleiderbörse im Stilwerk Düsseldorf 2012

Unter dem Motto „Second Hand mit Stil“ fand am Samstag zum vierten Mal die Düsseldorfer Kleiderbörse statt. Dabei handelt es sich um eine Art Trödelmarkt, der im Untergeschoss des Stilswerks veranstaltet wurde, auf dem vor allem Designerkleidung und Accessoires angeboten wurden. Die Erlöse aus dem Verkauf der Kleidungsstücke fließen in die wohltätigen Hilfsprojekte des Veranstalters, der BürgerStiftung Düsseldorf, kommen u.a. der Krebsberatungsstelle zugute.

Für den guten Zweck haben Düsseldorfs Gesellschaftsdamen ihre Kleiderschränke ausgemistet* und großzügig gespendet. Da musste ich natürlich unbedingt mal gucken gehen.

Obwohl ich erst am Nachmittag dort eintraf, fand ich noch eine ziemlich umfangreiche Auswahl an Designerstücken vor. Die Preisgestaltung war zwar nicht ganz so niedrig wie zum Beispiel bei Oxfam, aber durchaus fair, berücksichtigt man die durchweg hochwertige Qualität der Kleidung.

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Was muss weg?

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Was darf bleiben?

Der virtuelle Kleiderschrank-Ausmist-Berater

© Konstantin Li - Fotolia.com

© Konstantin Li – Fotolia.com

Von mir aus darf der Herbst jetzt kommen!

Voriges Wochenende habe ich nämlich angefangen, meine Wintersachen in den Kleiderschrank zu räumen und dafür die Sommersachen zum Überwintern verstaut. D.h. dicke Wollpullover raus – dünne Sommerkleidchen weg.

Und es war ein Krampf – so wie jedes Mal: Zuviel Zeug – zuwenig Platz, wo pack ich’s nur hin? Denn so etwas wie einen geräumigen begehbaren Kleiderschrank besitze ich leider nicht.

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Rankin

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Rankin Ausstellung Monica Bellucci

Rankin Ausstellung Form NRW: Monica Bellucci, © Rankin

Gelegentlich verschlägt es mich auch mal ins Museum, vor allem natürlich dann, wenn die Exponate in irgendeiner Form mit Mode zu tun haben. Somit besuchten wir gestern nachmittag die Ausstellung einiger Werke des einflußreichen Beauty- und Celebrity-Fotografen Rankin, die das Forum NRW aktuell veranstaltet.

Der Schotte John Rankin Waddell (Jahrgang 66) war mir bisher hauptsächlich durch seine häufige Zusammenarbeit mit Heidi K. aufgefallen. Auch wenn ich deren Topmodellsuche schon seit Jahren nicht mehr im TV verfolge, so war mir der Name des berühmten Fotografen doch geläufig. Leider ist es innerhalb der Ausstellung, die seit 15. September unter dem Namen „Rankin Show Off“ in Düsseldorf zu sehen ist, nicht erlaubt (ohne Sondergenehmigung) zu fotografieren. Deshalb seht Ihr hier eines der offiziellen Pressebilder der wunderschönen Monica Bellucci.

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Duplicate Content

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Vor dem Zeitalter des Internets, noch bevor ich in unsere schöne große Stadt zog, lebte ich in einer Kleinstadt ohne erwähnenswerte Einkaufsmöglichkeiten. Da ich mich damals bereits für Mode interessierte und mir das Angebot an Kleidung in unserer kleinen Stadt nicht ausreichte, bestellte ich zu dieser Zeit häufig Kleidung aus Katalogen.

Mittlerweile kaufe ich immer noch gerne beim Versandhändler, allerdings fast ausschließlich über das Internet. Wobei – streicht „fast“. Trotzdem schicken mir nach wie vor alle Händler, bei denen ich jemals irgendetwas bestellt habe – und zwar egal über welches Medium – regelmäßig ihre Papierkataloge.

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Anna Dello Russo’s Fashionshower

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Mädels, wetzt schon einmal Eure Krallen. Denn am vierten Oktober dieses Jahres ist es soweit: H&M eröffnet offiziell den Run auf die Schmuckkollektion der schrägen Trendsetterin und Fashionikone Anna Dello Russo. Bekannt ist die Dame, die beruflich als Kreativdirektorin für die japanische Vogue tätig ist, vor allem für ihre wild zusammengewürfelten Kombinationen aus Designerkleidung und Accessoires, mit denen sie als stets präsenter Gast der internationalen Fashionweeks und -schauen regelmäßig den Fotografen vor die Linse läuft.

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Fashion’s Night Out: Impressionen

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Artisten  im Sevens (Vogues Fashion's Night Out Düsseldorf)

Fotos von der „Vogues Fashion’s Night Out 2012“ in Düsseldorf

Wie gestern bereits angedeutet, bin ich dann doch noch mit meiner Kamera über die Königsallee und bis zu den Schadow-Arkaden gewandert, um dort ein paar Bilder von der „Vogue Fashion’s Night Out 2012“ in Düsseldorf zu knipsen.

Tatsächlich hielt es sich mit dem „Schlange stehen“ im erträglichen Rahmen. Die Zugangswilligen stauten sich nur vor den Türen zweier der Luxusdependancen auf der Kö, u.a. bei Louis Vuitton. Da ich aber selbstverständlich keine Lust hatte, mich anzustellen, vermag ich nun nicht zu sagen, ob das worauf sie gewartet haben die Warterei denn letztendlich Wert gewesen ist. Die Besucher des Ladenlokals von Louis Vuitton identifizierte man anschließend jedenfalls am Herumtragen glänzender roter Luftballons….

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Vogues Fashion’s Night Out

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Braucht man das?

Nachtshopping-Veranstaltungen versprechen einem gerne mal die Erfüllung des klassischen Kindheitstraumes „Nachts allein im Kaufhaus“, zumindest theoretisch und in der Werbung. Praktisch hat jedoch kaum etwas weniger Ähnlichkeit mit der Realisierung dieses Traums. Denn aufgrund des Touristenandrangs, den solche Veranstaltungen unweigerlich anziehen, ist selten weniger mit leeren Gängen zu rechnen, in denen das innere Spielkind ungehemmt tanzen, sich verkleiden und herumtollen kann wie Andrew McCarthy und Kim Cattrall in „Mannequin“ von 1987. Stattdessen schon eher mit sich vorwärts schiebenden Touristenmassen, die zuvor Busseweise aus dem Umkreis (und auch von weiter her) angekarrt wurden. Manche Leute mögen das ja, wenn’s überall so richtig überfüllt ist, nach dem Motto „dann ist wenigstens mal was los“. Zu diesen Leuten gehöre ich normalerweise nicht.

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Auf Partnersuche

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Jedesmal nach dem Wäschetrocknen geht sie los: Die große, nervige Partnersuche. Da werden alle frisch gewaschenen Socken ausgebreitet und miteinander verglichen, um herauszufinden, wer zu wem gehört. Alle glücklich wiedervereinigten Paare werden zusammengerollt und landen in der Sockenschublade, um dort auf ihren nächsten Einsatz zu warten. Jedoch finden sich leider immer wieder „Neu-Singles“, also solche Socken, deren Partner unverständlicherweise verschollen bleiben.

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Die letzte Adoptorin

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Nun bin auch ich letztendlich in den Kreis der „Smartphone„-Nutzer eingetreten. Ab sofort bin ich Besitzerin eines Samsung Galaxy ACE.

Obwohl ich beruflich ursprünglich aus dem IT-Bereich komme und somit wohl so etwas wie eine „natürliche Affinität“ zu technischen Neuerungen aller Art haben sollte, tendiere ich ganz im Gegenteil dazu, entsprechende Anschaffungen im privaten Bereich so lange wie möglich hinauszuzögern. Will sagen: Eigentlich sollte ich zu den „Early Adopters“ gehören und stets danach trachten möglichst immer als eine der allerersten die neuesten Produkte zu erwerben. Doch das tue ich nicht. In erster Linie aus finanziellen Gründen, aber manchmal frage ich mich auch „brauch ich das denn unbedingt?“

Das fing schon an mit meinem ersten CD-Player, der erst dann gekauft wurde, als der verfügbare Nachschub an Schallplatten und Musikkassetten deutlich geringer wurde. Es geschah also nur „aus der Not heraus“. Oder nehmen wir Handys… Lange Zeit dachte ich „Das ist nur etwas für Angeber, die im öffentlichen Personenverkehr einen auf dicke Hose machen wollen, sowas brauch ich nicht“. Damals fuhr ich nämlich häufig mit der Bahn und dort konnte man oft solche Herren beobachten – bzw. unfreiwillig belauschen, wie diese in ihre wuchtigen Mobiltelefone hineinmotzten und damit ihren Sekretärinnen (nur geraten) verbale Einläufe verpassten…sehr sympathisch ;-(*.
Erst Jahre später, als ich freiberuflich für ein Mobilfunkunternehmen tätig wurde, entschloss ich mich, mir vielleicht doch mal ein eigenes Handy anzuschaffen. Irgendwie kam mir das angemessen vor. Und natürlich interessierte mich bei der Auswahl des Gerätes damals vor allem anderen eines: nämlich dass es hübsch aussah 🙂

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Eigentlich bin ich kein Fan solcher Kettenbriefe, die im Schneeballsystem immer mal wieder durch die Bloggerwelt geistern. Vor allem aufgrund ebendieses Systems, welches zur Weitergabe an X Personen verpflichtet. „Verpflichtung“ und „muss“, das klingt prinzipiell schonmal nicht gut. Dann ist es gar nicht einfach soooo viele andere Blogger wie verlangt zu finden (die das jeweilige Stöckchen noch nicht hatten!)… Außerdem möchte ich auch niemanden belästigen. Aber da es sich in diesem speziellen Fall zumindest um keinen Award*, sondern um einen Fragebogen handelt, den mir Sunstorm dieser Tage geschickt hat und ich Fragebögen fast genauso unwiderstehlich finde wie „Psychotests“ (die Hauptsache ist: ich darf zu irgendwas meinen Senf abgeben 😉), bin ich heute dann doch mal dabei.

Hier kommen Sunstorm’s Fragen und „mein Senf“ dazu:

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Dolly Bows

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BILD ENTFERNT
Diese Haarbänder aus Stoff, denen ein eingenähter Draht Halt und gleichzeitig Biegsamkeit verleiht, sind doch mal eine einfache wie geniale Erfindung. Geradezu ideal für solche Leute wie mich, denen (aufgrund eines zu großen Schädelumfangs) die meisten Haarreife aus Plastik zum Aufsetzen schon nach kürzester Zeit unangenehm über den Ohren drücken, Autsch! Einen ganzen (Arbeits-)tag lang halte ich es damit jedenfalls nicht aus. Die Alternative kleine Stoffschals um den Kopf zu legen und zu verknoten erscheint mir auch nicht optimal. Das tut zwar nicht weh, jedoch bleiben diese Tücher selten lange dort, wo sie sollen. „Dolly Bows“ dagegen bindet man einfach um den Kopf, verschränkt die Enden ineinander (je nach Schädelumfang reicht es vielleicht auch für ein Schleifchen) und es hält. Ohne Klämmerchen, Haarspray zum Festkleben oder irgendwelche anderen Tricks. Es verrutscht fast nichts.
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Zwei Kissen und ein Schwein

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oder Tuchexperimente Teil II

Kürzlich bei Habitat entdeckt: Zwei bunt bedruckte Kissen im Retro-„Postkartenstyle“. Inklusive Füllung kosteten sie 15 Euro pro Stück. Den Preis fand ich mal ganz in Ordnung, denn anderswo bezahlt man die Füllung meist noch extra. Die darauf abgebildeten, verspielten Bilderbuchmotive passen prima auf mein Sofa. Da das Wohnzimmer seit meinem letzten Umzug über null „Farbkonzept“ verfügt (es passt nichts wirklich zusammen; die Einrichtung war für die vorherige Wohnung optimiert), mache ich aus der Not einer Tugend und setze bewussst auf einen bunten Stilmix. Ganz nach dem Motto „Das soll so!„. Und hierzu sind die Motivkissen perfekt.

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