David Bowie

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Abschied von einer Legende

Ziggy GürtelAm 10. Januar 2016 starb mit David Bowie eines meiner größten Idole. Vielleicht das Größte überhaupt.

Am Wochenende zuvor las ich noch Werbung für sein neues Album auf Facebook. Ein, zwei Tag später traf mich völlig überraschend die Nachricht seines Todes – was ich fälschlicherweise übrigens zunächst für einen „Death Hoax“ hielt… Leider war es keiner.

Ich bin normalerweise kein besonders sentimentaler Typ, aber das machte sogar mich betroffen. Welch ein Verlust! Vor allem wenn man sein Lebenswerk einmal vergleicht mit all dem, was die heutige Musikindustrie so zu bieten hat. Davids Tod symbolisiert für mich das Ende einer Ära. Und das macht mich traurig.

Neben seiner musikalischen Genialität und seiner unvergleichlich schönen Stimme bewundere ich natürlich auch seine modische Kreativität. Sein Modemut und seine Experimentierfreude waren (und sind) stets ein Quell der Inspiration.

Hier folgen ein paar Outfits, bei deren Zusammenstellung ich mich von seinen inspirieren ließ…

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(Nicht in) Cannes

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Cannes

Hintergrund: © elophotos – Fotolia.com

Bonsoir! Non, ich bin dieser Tage natürlich nicht in Cannes bei den internationalen Filmfestspielen unterwegs (obwohl ich absolut nichts dagegen hätte, wenn es so wäre 😉). Aber ich schaue mir gern im Internet die Fotos vom Schaulaufen auf dem roten Teppich an. Auch wenn die glamourösen Roben der prominenten Damen normalerweise nicht unbedingt „alltagstauglich“ sind – es sind halt Roben – kommt es nichtsdestotrotz gelegentlich vor, dass sie mich ein wenig inspirieren.

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Into the Groove

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Wie im letzten Beitrag zur Filmfashion-Aktion von Sabine bereits angedeutet, habe ich noch ein weiteres von einem Film inspiriertes Outfit in petto, welches ich Euch heute außer der Reihe zeigen möchte.

Der Film stammt – wie gesagt – aus den 80ern, er ist vielleicht nicht zwingend als filmisches Kunstwerk zu bezeichnen, aber zumindest als ein Klassiker in stilistischer Hinsicht. Und für eine der beiden Hauptdarstellerinnen bedeutete er doch so etwas wie der Höhepunkt ihrer Karriere im Filmbusiness(!), obwohl sie mehr oder weniger nur sich selbst spielte. Aber die Frau ist stur und versucht es unentwegt weiter – bis heute. Auch wenn sie – wie es aussieht – mittlerweile die Schauspielerei aufgegeben und sich hinter die Kamera begeben hat.

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Kein Grund zur Eile

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Verkaufsstart der Anna Dello Russo Kollektion bei H&M

Schaufenster bei H&MWer Interesse an einem (oder gar mehreren) der klobigen Schmuckstücke oder Accessoires der aktuellen Designer-kolloboration bei H&M hat, der braucht sich dieser Tage nicht abzuhetzen – oder gar bei Ebay überteuerte Wucherpreise dafür zu bezahlen.

Obwohl tendenziell eher unwillig etwas davon zu kaufen, habe ich mir die Sachen – die auf den Fotos doch recht „cheap“ wirkten – auf dem Heimweg von der Arbeit zumindest einmal „in Echt“ angeschaut. Und: Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziges Teil ausverkauft war. So aufgeräumte und gut gefüllte Regale gab es bisher maximal bei den Conscious-Kollektionen zu sehen.

Hat H&M diesesmal aufs falsche Pferd gesetzt? Liegt es an den für „Ottilie-Normalverbraucherin“ doch zu auffälligen Stücken, den dafür (definitiv) zu hoch angesetzten Preisen oder ist das allgemeine Interesse an der exzentrischen Dame doch nicht so hoch, wie man spekuliert hat? Ich könnte mir vorstellen, dass dieselbe Kollektion mit einer etwas gefälligeren Identifikationsfigur, sagen wir zum Beispiel einer Kate Moss, ggf. besser angelaufen wäre. Aber ich kann mich auch täuschen. Vielleicht ist die deutsche Kundin auch wählerischer – was die angebotenen Waren selbst betrifft – als angenommen. Und der „Name dahinter“ oder das „Gesicht der Aktion“ ist überhaupt nicht so wichtig?

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Smells like…Lady Gaga

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oder

Phänomen „Promidüfte“

BILD ENTFERNT
Neuesten Meldungen zufolge bringt Lady Gaga kommenden Herbst ihr schon eine ganze Weile angekündigtes erstes eigenes Parfüm namens „Fame“ auf den Markt. Auf den Plakaten, die den neuen Duft bewerben sollen, räkelt sich eine unbekleidete Diva, während Miniaturmänner – wie einst die Lilliputaner auf Gulliver – auf ihr herumkrabbeln. Das Bild ist durchaus ästhetisch, manche kritisieren es allerdings als für Gagas Verhältnisse unkreativ. Aber zumindest ist es nicht unappetitlich – was bei der Dame bekanntermaßen nicht zwingend auszuschließen ist (ich sage nur: Fleischkleid!).

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Frida

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Kürzlich habe ich einen Film über das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo gesehen. Und zwar die Biografie-Verfilmung aus dem Jahre 2002 mit der wunderbaren Salma Hayek in der Hauptrolle. In dem Film war alles so schön bunt und sonnig – eben das genaue Gegenteil vom grauen, feuchtkalten Aprilwetter hier. Hach! Ich würde Euch ja gerne teilhaben lassen, aber – da es vermutlich wenig Sinn macht zu versuchen, den Trailer via Youtube zu integrieren – von wegen „this video is not available in your country„* – lass ich es bleiben.

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Marilyn-Jeans

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BILD ENTFERNT
bzw. Shopping bei American Apparel

So ein klassisches Jeanshemd, das hat schon was – und es bietet wesentlich mehr Kombinationsmöglichkeiten als ich gedacht hätte. Jedenfalls bin ich momentan davon inspiriert. Als ich heute morgen jedoch versuchte, diesen „All-American-Girl-Retro-Jeanslook“ nachzustylen (natürlich ohne das rote Cap, das würde mir von den Kollegen etwas zuviel Aufmerksamkeit einbringen), stellte ich entnervt fest, dass mir dazu die passende Hose fehlt. Am liebsten hätte ich dazu eine dieser klassischen „Marilyn-Monroe-Jeans“. So eine in der Art, wie Marilyn sie im Film „River of ne Return“ trug. Also keine Hüftjeans, sondern hochtailliert und ansonsten eher gerade geschnitten. Und damit das Gegenteil von dem, was die letzten 15 Jahre modern war und was sich demzufolge größtenteils in meinem Kleiderschrank befindet. Heute morgen der Blick in ebendiesen, zur Auswahl standen:

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Kate verkauft so ziemlich alles

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BILD ENTFERNT

Was hat sie nur an sich? Egal in welche Klamotte sie sich hüllt (oder gehüllt wird) an Kate Moss sieht einfach alles supercool aus. Wie jetzt z.B. in der aktuellen Mango-Werbekampagne. Da löst fast jedes einzelne Bild einen „Haben wollen“-Impuls aus. Dabei ist das da links im Bild – herrje! – eine Jogginghose! Weiterlesen »

Ziggy Makeup

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Karneval 2012
Gestern kamen mein österreichischer „Stinkemantel“ (ich hatte ihn im Schonwaschgang in der Maschine, er hat’s überlebt, riecht dafür aber immer noch komisch) und meine amerikanische Perücke endlich zum Einsatz.

Um das „Ziggy Stardust“-Kostüm zu vervollständigen, habe ich ein Makeup-Tutorial von Kandee Johnson nachgeschminkt (oder es zumindest versucht).

Die Party war ganz lustig, allerdings wurde mein Kostüm von den meisten Mitfeiernden nicht erkannt. Zu schlecht gemacht oder ist David Bowies Kunstfigur aus den 70er Jahren der jüngeren Generation einfach zu unbekannt?

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Glamrock-Leggings

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BILD ENTFERNT
Bekanntlich kann man mich mit Leggings jagen – nein, ich mag sie eigentlich nicht. Weil ich finde, sie versauen so ziemlich jede Figur (und sei die jeweilige Trägerin auch noch so schlank). Die einfarbige (am besten dunkle) Variante lasse ich unter Umständen noch gelten, aber gemusterte Leggings? Nein danke.

Eigentlich, denn hier kommt mal eine gelungene Ausnahme. Das rechte Outfit des Designers Antonio Berardi habe ich heute an Nicole Richie gesehen und fand es sagenhaft. Die großgemusterte Glitzerleggings und dazu der puristisch/elegante, helle Blazer ergeben zusammen eine Edelversion des 70er Jahre Glamrocks. Das muss man sich mal vorstellen: Glitzer plus Leggings – normalerweise ein Garant für „trashig/billig“. Aber nein, hier sieht es richtig klasse aus. Was der Designer sonst noch so auf der Pfanne hat (siehe Kollage) ist auch nicht von schlechten Eltern, sondern durch die Bank ziemlich cool.

Lisbeth Salander

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Im Fahrwasser der amerikanischen Neuverfilmung der erfolgreichen schwedischen Stieg-Larsson-Reihe liefert H&M nun direkt die nächste Special Edition: Unter dem Titel „The Girl with the Dragon Tattoo“ hat die Kostümbildnerin Trish Summerville eine Kollektion entworfen, welche sich an dem Stil der Hauptakteurin der Reihe, der Punkerin Lisbeth Salander orientiert. Die Teile werden ab 14.12. in ausgewählten H&M-Stores erhältlich sein.

Was den Film betrifft: Ich habe die wirklich gute schwedische Verfilmung gesehen und kann mir aktuell nicht vorstellen, dass die ätherische US-Schauspielerin Rooney Mara an Noomi Rapace’s Ausstrahlung (siehe Bild) und Glaubwürdigkeit in der Rolle auch nur ansatzweise heranreicht.

Bzgl. der Mode werde ich diesesmal wirklich passen, denn ich hatte noch nie das Bedürfnis (optisch) ein „Punker Girl“ zu sein. Und auch wenn ich die Rolle der Lisbeth ziemlich interessant und stark finde, so erinnert mich ihre Aufmachung doch ziemlich an solche Mädels, die einen in Bahnhofsnähe gerne mal nach nem Euro anschnorren. Die Bahnhof-Kids werden sich demnächst vermutlich ziemlich wundern, wenn plötzlich die ganzen Fashion-Girlies ihren Style kopieren…;-) Irgendwie hat die Idee ein bisschen was von Derelicte aus Zoolander, oder?

Carrie-Kleid

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BILD ENTFERNT
Der Versandhändler Apart hat aktuell kräftig reduziert. In seinem Sale-Bereich finden sich viele schöne Kleider, u.a. das weiße „Carrie-Kleid“ auf das ich schon länger ein Auge geworfen habe. Das Kleid hat große Ähnlichkeit mit dem Kleid von Halston, das Sarah-Jessica Parker im zweiten Sex-and-the-City-Kinofilm trug. Runtergesetzt von 69,90 auf immerhin 29,90 und das ohne Versandkosten. Coole Sache, da habe ich als alter Satc-Fan doch gleich mal zugeschlagen.

Dieser Tage habe ich übrigens einen Artikel gelesen, dass Sarah-Jessica Parker sich angeblich mit Blake Lively um die Hauptrolle im geplanten Prequel von Satc streiten soll. „The Carrie Diaries“, ebenfalls von Candace Bushnell, ist zeitlich vor der Serie angesiedelt und beleuchtet Carries Highschoolzeit. Ich habe das Buch gelesen (sogar in English ;-)) und fand es ganz annehmbar. Angeblich will sich SJP per Computer „verjüngen“ lassen um die ca. 18-jährige Carrie trotz ihres (für die Rolle natürlich) zu hohen Alters spielen zu können. Wenn man sich bei der Verfilmung an das Buch hält, dürfte von ihren 3 Freundinnen übrigens maximal noch Samantha in dem geplanten Film eine Rolle spielen.
Nun, wer mag’s wohl werden? SJP oder Blake? Oder – gottbewahre – Miley Cyrus? Ich wäre ja für eine Newcomerin, wenn’s jedoch Blake werden sollte, dann soll man ihr aber bitte eine Nasenprothese verpassen!

BILD ENTFERNT

Wintaaaaaasch!

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wintateaserWas ich bis heute nicht verstanden habe, ist der Unterschied zwischen „Vintage“ und „Second-Hand“. Das erste Mal, als ich den Begriff „Vintage“ bewusst wahrnahm, war als Julia Roberts im Jahr 2001 den Oscar für ihre Rolle in „Erin Brockovich“ entgegennahm und dazu diese schwarz-weiße Abendrobe von Valentino trug. Damals war das eine kleine Sensation, da trug jemand zu einer Oscarverleihung kein Kleid aus der neuesten (oder am besten noch nächsten, fürs gemeine „Fußvolk“ noch gar nicht erhältlichen) Kollektion, sondern ein Kleid von – „oh my God!“ – 1992, unfassbar (und trotzdem wunderschön!).

Seither hat sich der Begriff „Vintage“ rundum eingebürgert, er bezeichnet (manchmal) Second-Hand-Kleidung, manchmal aber auch neue Kleidung, die auf „alt“ getrimmt wurde. Wie aber genau lautet die Definition bzw. wo genau ist der Unterschied? Weiterlesen »

Koralle trifft Smaragd

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Wie ich in meinem vorherigen Beitrag schon andeutete, gehe ich normalerweise eher vorsichtig mit Knallfarben um. Besonders in „orange“ sieht ein blasser (vermutlicher!) Sommertyp wie ich gerne mal wie ne Wasserleiche aus. D.h.: Eigentlich ist „orange“ (und alles was farblich in die Richtung geht) für mich ein „No-Go“.

Nur: Wie will man sich dagegen, wenn frau sich spontan aufs heftigste verliebt? Weiterlesen »