Verlängerung

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tkrautketteteaserManche Strickteile sind zu lang, um als Pullover durchzugehen, aber zu kurz um als Kleid getragen werden zu können. Jedenfalls dann, wenn man es zum Beispiel auch zur Arbeit tragen möchte und dort nicht unbedingt im Mini auflaufen will. Die beliebte Kombi langes Oberteil + Leggings ist überhaupt nicht mein Fall. Deshalb habe ich dieses graue Strickteil (aus dem Lagerverkauf von Heine) mithilfe eines schwarzen Spitzenrockes (von Adolfo Dominguez) temporär verlängert. Schöner Nebeneffekt: Durch die derbe Boucléwolle des Oberteils wird der feine Rock etwas „downgegradet“. Zu dieser Kombination trage ich besonders gerne meine „Tanniswurzelkette“…

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Premiere in 3D

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3dexperiteaser2Heute habe ich das erste Mal in meinem Leben – ich muss es zugeben – einen kompletten Film in 3D betrachtet – mitsamt der zugehörigen 3D-Brille. Bei dem Film unserer Wahl handelte es sich um „Star Trek into darkness„. Jawohl, bei dem Wetter waren wir im Kino. Aber die Verabredung stand schon länger und so hatten wir das Kino immerhin fast für uns allein 🙂 Ich fand den Film sehr unterhaltsam, jedoch hätte er mir ohne den 3D-Effekt sicherlich nicht halb so gut gefallen. Schon faszinierend, was heutzutage an Tricktechnik möglich ist. Obwohl ich hier und da noch Verbesserungspotential sehen würde. Filme in 3D zu präsentieren scheint sich ja mittlerweile schon fast zum Standard zu entwickeln, zumindest wenn man nach den in der Vorschau gezeigten Filmen geht. Das UCI in Düsseldorf hat jedenfalls bereits alle Sääle mit der entsprechenden Technik ausgerüstet.

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Hitchcock

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Die Vögel - nachgestellt

Raben: © shoofly1 – Fotolia.com

Der Film „Hitchcock“, der kürzlich in den Kinos lief, erinnerte mich daran, dass ich schon längst einen Beitrag über Alfred Hitchcock, den Meister des Suspense machen wollte.

Beleuchtet wird in diesem biografischen Film der Zeitraum, in dem der Regisseur den Thriller „Psycho“ drehte. Also, der mit der berühmten Duschszene, Ihr erinnert Euch? Offenbar ging er mit der Wahl dieses speziellen Stoffes damals ein hohes Risiko ein, da die Studios diesem Projekt gegenüber argwöhnisch gegenüberstanden und es deshalb nicht unterstützen wollten. Allen Unkenrufen zum Trotz feierte er letztendlich gerade mit diesem Film seinen größten Erfolg. Die Hauptrolle in der Biografie übernahm Anthony Hopkins (nicht Perkins). Dessen Maske wurde allgemein in den höchsten Tönen gelobt, ich fands jedoch nicht so beeindruckend (irgendwie waren die Augen „falsch“ – ich hätte ihm Schlupflider verpasst). Helen Mirren spielte Alma, Hitchcocks Ehefrau und Scarlett Johansson übernahm die Rolle der Janet Leigh.

Für mich waren die Highlights des Films – erwartungsgemäß – die Ausstattung und vor allem die eleganten Filmkostüme im Stil der späten 50er Jahre. Allein schon dafür lohnt es sich, ihn anzuschauen.

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Sebastian, bitte lass es sein!

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Nachtwandler, Fitzek

„Der Nachtwandler“ von Sebastian Fitzek

Kennt Ihr eigentlich Sebastian Fitzek? Meiner Meinung nach einer der besten deutschen Thriller-Autoren der Gegenwart. Gestern las ich seinen Roman „der Nachtwandler“ zuende, welcher kürzlich als Taschenbuch-version veröffentich wurde. Und bin – wie meistens – von seinem Werk ziemlich angetan. Die Geschichte eines Schlafwandlers – der befürchtet im Schlaf unwissentlich gewalttätig zu werden – ist ein Burner, den ich vor lauter Spannung – weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht – gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Gelegentlich, wenn ich ein Buch lese, denke ich bei mir „Das müsste man eigentlich verfilmen, das käme auf der Leinwand bestimmt noch besser„. So auch bei der Lektüre des Nachtwandlers. Als Herr Fitzek allerdings genau dies im Nachwort seines Romans ankündigte, löste die Aussicht darauf bei mir keinerlei Freude – sondern vielmehr eine Mischung aus Grauen und Bedauern aus. Herr Fitzek plant nämlich, den „Nachtwandler“ vom selben Produzenten und derselben Produktionsfirma realisieren zu lassen, die auch schon die Verfilmung seines Romans „das Kind“ umgesetzt haben.

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Oscars 2013: Red Carpet

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Tops und Flops

Oscar 2013 Red Carpet Valentino, Dior, Illustration: meinekleider.wordpress.com

Illustration: © meinekleider.wordpress.com

Die Red-Carpet-Show vor den Oscars lasse ich mir traditionell nicht entgehen. Anders als in den Vorjahren verfolge ich sie mittlerweile auf zwei Medien parallel, d.h. ich wechsle zwischen zwei Livestreams im Internet und dem TV hin und her (weil mich das Gequatsche – vor allem der Pro7– Moderatoren unsagbar nervt).

Zu den Kleidern:

Besonders ins Auge gefallen sind mir raffinierte Rückenlösungen an scheinbar (in der Frontansicht) schlicht geschnittenen Kleidern. Z.B. an Anne Hathaway und Jennifer Garner. Dann gab es viiiiel Geglitzer, z.B. an Halle Berry, Nicole Kidman, Naomi Watts und der George-Clooney-Freundin. Meine persönlichen Favoritenkleider zählen jedoch zur eher puristischen Fraktion:

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Die Looks aus „Django Unchained“

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Modeikone mal anders

Christoph Waltz in Django Unchained, Illustration: meinekleider.wordpress.com

Illustration: © meinekleider.wordpress.com

Ein Gastbeitrag zum Thema Filmmode von stylesyoulove

Quentin Tarantino ist für seine ikonische Filmkunst und Motive bekannt. Seit Anfang des Jahres lockt er Unmengen an Zuschauern mit „Django Unchained“ in die Kinos. Die Eindrücke aus den Tarantino-Filmen sind bleibend: Niemand vergisst den gelben Jogginganzug der blonden Rächerin aus „Kill Bill“. Auch die edlen, aber unvorsichtigen Killer aus „Pulp Fiction“ sind modisch in schwarzen Anzügen mit schmalen Krawatten gekleidet – die Handschusswaffe und das japanische Schwert wirken im Tarantino-Kontext schon fast als Accessoire.

Auch im neusten Streifen des selbstverliebten Regisseurs, Autors und Produzenten gibt es herrlich komponierte Outfits zu bestaunen. Selbst die Nebendarsteller tragen detaillierte, zeitgetreue Kostüme, die eine ganz eigene Geschichte erzählen könnten. Doch besonders beeindruckend ist die Wandlung des Protagonisten Django.

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I feel pretty

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…oh so pretty
i feel pretty and witty and breeeeeeeeeight…

Im aktuellen Newsletter stellt DM eine neue Limited Edition der Marke P2 vor, die den wunderschönen Namen „I feel pretty“ trägt. Als ich das las, kam mir spontan folgende Filmszene in den Sinn:

Auch wenn vermutlich eher diese Version gemeint war. Aber nein, ich ziehe die Interpretation von Jack und Adam bei weitem dem Original vor 🙂 Jacks Lächeln ist zu herzallerliebst und einfach unübertroffen. Komischerweise musste ich auch noch an das hier denken – wobei Lisa in diesem Film das Lied eigentlich nur angedroht hatte zu singen – es meiner Erinnerung nach aber nicht wirklich tat, sie wählte dann letztendlich den „Hula“-Song. Auch schön. Irgendwie ist „I feel pretty“ schon ein selten bescheuertes Lied (das gilt selbst für das Original in der West-Side-Story). Aber lustig!

However – die neuen Produkte von P2 kommen passend zum Song in rosafarbenen zuckersüßen, nostalgisch anmutenden Verpackungen daher. Ich habe mal drei Highlights herausgepickt, die mir gefallen könnten, vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei:

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Oscars 2013

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Bloggeraktion „Filmkostüme“

Oscar Bloggeraktion

Bild: © Straghertni – Fotolia.com

In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar ist es wieder einmal soweit: In Hollywood werden die diesjährigen „Academy Awards of Motion Pictures, Arts and Sciences“, im allgemeinen Sprachgebrauch als „die Oscars“ bekannt, verliehen.

Passend zum Thema möchte ich Euch, liebe Bloggerkolleginnen, zu einer kleinen gemeinsamen Aktion einladen. Letztes Jahr habe ich – unerwartet inspiriert durch meinen Vorgesetzten – am Folgetag der Oscars spontan ein Outfit zum Gewinnerfilm „the Artist“ zusammengestellt. Und würde dieses kleine Experiment 2013 gerne wiederholen. Vielleicht hat ja jemand von Euch Lust, sich ebenfalls mit einem (zum Beispiel) vom Gewinnerfilm inspirierten Outfit dieser Aktion anzuschließen?

Ich schlage vor, jede Teilnehmerin gestaltet ein Outfit oder Frisur/Makeup zum Gewinnerfilm aus einer der folgenden Kategorien: „Bester Film“, „Bestes Kostümdesign“ oder „Bestes Makeup- und Haarstyling“. Die nominierten Filme in diesen Kategorien sind:

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Vorgemerkt: „Warm Bodies“

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Filmtipp


Also – ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan dieser „Kuschelvampir“-filme und -romane. Für mich haben Vampire, Wehrwölfe & Co. nämlich gefälligst böse und gruselig zu sein und nicht etwa kuschlig und glitzerig – was zugegebenermaßen auch an meinem Alter liegen könnte. Jetzt, nachdem das Thema Kuschelvampire endlich abgearbeitet – da die „Twilight-Saga“ offiziell an ihrem Ende gelangt ist – erwartet uns allerdings schon die nächste Evolutionsstufe in Sachen „Horror meets Lovestory“:
Und zwar über einen Zombie, der sich verliebt! Das hört sich erstmal ziemlich bescheuert an, oder? Es klingt so, als wollten die Produzenten auf den erfolgreichen „Romanze-mit-hübschen-Untoten-Zug“ aufspringen und das auf eine ziemlich platte und an den Haaren herbeigezogene Weise. Mein erster Gedanke dazu: Ohje, wie blöd ist das denn? Die schrecken auch vor gar nichts zurück!

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Wie im Film – Teil 3

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4 Kids

Im Zuge von Sabines Filmaktion versuchte ich mich für meinen dritten Beitrag an einem meiner „Alltime Favorites“. Der  Teenyfilmklassiker überhaupt verfügt über fünf Hauptdarsteller, wobei jedes Kid optisch und charakterlich einen völlig anderen Typus verkörpert. Ich weiß nicht, ob man den Film anhand meiner Fotos so einfach wie in den vorherigen Beitragen erraten kann; stelle es mir aber etwas schwieriger vor als sonst, weil alle „relativ normale“ Kleidung tragen.

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Wie im Film – Teil 2

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Und noch einmal Action!

Und weiter geht’s mit einem neuen Beitrag zu Sabines Filmaktion. Ursprünglich hatte ich ein anderes Outfit eingeplant; da mir für die Umsetzung der Idee jedoch ein Rock fehlt, den ich bei Ebay ersteigert habe – und auf dessen Lieferung ich noch warte – musste eine Alternative her.

Das Genre, in dem ich mich bewege, ist wieder mal Science Fiction und auch diesesmal war eine Action-Lady mein modisches Vorbild. Hoffentlich wird Euch meine Filmauswahl nicht langweilig, aber wie Ihr wisst, kann ich auch anders. However – dieser Meilenstein der Filmgeschichte stammt aus dem Jahr 1999. Die Grundidee des Plots fand ich damals genial und der Hauptdarsteller ist m.M.n. einer der attraktivsten Schauspieler, die unsere Generation hervorgebracht hat. Die Dame, deren „Kampfoutfit“ ich nachgestellt habe, spielte das „Romantic Interest“ des Helden. Ihr werdet sicherlich längst darauf gekommen sein, welchen Film ich meine…

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Solitaire

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Blogger  Shopping Queen Woche 9

Motto: Bond Girl

Die liebe Sunny hat mich gefragt, ob ich nicht einmal bei Moppi’s „Blogger Shopping Queen Aktion“ mitmachen möchte. Aufgrund des gerade in den Kinos anlaufenden neuen James-Bond-Streifens wählte man diese Woche das Thema „Bond Girl“, für mich als Cineastin ist das natürlich eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

Die Serie „Shopping Queen“ auf Vox verfolge ich eigentlich nicht, denn ich sehe mittlerweile kaum noch fern. Ich bin mehr die Maxdome- und Videoload-Kundin, die gezielt Filme ausleiht. Man verzeihe mir also bitte, wenn ich mich unwissentlich nicht an die korrekten Regeln des Spiels halten sollte. Es geht schon los mit der Vorbereitung, die bei mir (vermutlich) ganz anders läuft als in der TV-Show: Das heißt im Klartext „Googeln statt shoppen“.

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Into the Groove

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Wie im letzten Beitrag zur Filmfashion-Aktion von Sabine bereits angedeutet, habe ich noch ein weiteres von einem Film inspiriertes Outfit in petto, welches ich Euch heute außer der Reihe zeigen möchte.

Der Film stammt – wie gesagt – aus den 80ern, er ist vielleicht nicht zwingend als filmisches Kunstwerk zu bezeichnen, aber zumindest als ein Klassiker in stilistischer Hinsicht. Und für eine der beiden Hauptdarstellerinnen bedeutete er doch so etwas wie der Höhepunkt ihrer Karriere im Filmbusiness(!), obwohl sie mehr oder weniger nur sich selbst spielte. Aber die Frau ist stur und versucht es unentwegt weiter – bis heute. Auch wenn sie – wie es aussieht – mittlerweile die Schauspielerei aufgegeben und sich hinter die Kamera begeben hat.

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Wie im Film – Teil 1

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Actionlady

Ellen Ripley (Teaser)Sabine von „Acht Stunden sind kein Tag“ hatte dieser Tage eine tolle Idee für eine Bloggeraktion:

„Style ein Outfit aus einem Film nach und gestalte es alltagstauglich!“

Ich als alter Filmjunkee war natürlich sofort Feuer und Flamme für diese Idee, zumal mich Filme – mehr als alles andere – in Punkto Mode und Kleidung schon immer sehr inspiriert haben. Mir stellt sich also eher die Frage: Welchen Film nehmen wir denn zuerst?

OK – ich hab mich entschieden. Los geht’s bei mir mit einem Actionklassiker von 1979.

Sie gilt offiziell als die erste (wirkliche) weibliche Actionheldin der Filmgeschichte und ihr Gegenspieler leidet u.a. unter übermäßigem Speichelfluss…also, wer bin ich? Wisst Ihr’s?

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Projekt Downgrading Teil 4:

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Das Minikleid

Minikleid Für die vierte Runde unserer Aktion, in der wir versuchen, elegante Abendkleidung tageslichttauglich zu kombinieren, habe ich mir ein schwarzes Minikleid mit bauschigen Satinärmeln ausgesucht.

Ebenso wie letzten Sonntag ist diesesmal wieder meine liebe Bloggerkollegin Sabine bei unserer kleinen Bloggeraktion mit dabei, auf deren Blog Ihr ab heute abend weitere kreative Downgrading-Experimente finden werdet.

Meinen heutigen „Downgrading-Kandidaten“ habe ich vor längerer Zeit zufällig bei Ebay entdeckt, als ich eigentlich nach irgendetwas anderem suchte. Zur Präsentation des Kleides hatte man eine junge Frau im 20er Jahre Stil zurechtgemacht. D.h. sie trug z.B. eine rabenschwarze Kurzhaarperücke a lá Louise Brooks und stilechtes Makeup dazu. Obwohl das Kleid selbst nicht unbedingt über einen „historisch korrekten“ Schnitt dieser Dekade verfügt – dazu ist es wohl doch zu kurz – wirkte es in dieser Aufmachung herrlich verspielt/dekadent und ließ an ausgelassene 20er Jahre Parties denken. Was bei mir – die ich für solche Retrostyles absolut zu haben bin – einen spontanen „Haben Wollen!“-Effekt auslöste.

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Vogues Fashion’s Night Out

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Braucht man das?

Nachtshopping-Veranstaltungen versprechen einem gerne mal die Erfüllung des klassischen Kindheitstraumes „Nachts allein im Kaufhaus“, zumindest theoretisch und in der Werbung. Praktisch hat jedoch kaum etwas weniger Ähnlichkeit mit der Realisierung dieses Traums. Denn aufgrund des Touristenandrangs, den solche Veranstaltungen unweigerlich anziehen, ist selten weniger mit leeren Gängen zu rechnen, in denen das innere Spielkind ungehemmt tanzen, sich verkleiden und herumtollen kann wie Andrew McCarthy und Kim Cattrall in „Mannequin“ von 1987. Stattdessen schon eher mit sich vorwärts schiebenden Touristenmassen, die zuvor Busseweise aus dem Umkreis (und auch von weiter her) angekarrt wurden. Manche Leute mögen das ja, wenn’s überall so richtig überfüllt ist, nach dem Motto „dann ist wenigstens mal was los“. Zu diesen Leuten gehöre ich normalerweise nicht.

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Zombies in Düsseldorf?

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© BortN66 - Fotolia.com

© BortN66 – Fotolia.com

Die Zombieapocalypse steht laut Maya-Kalender doch eigentlich erst für Dezember 2012 auf dem Plan.
Dachte ich bisher jedenfalls. Aber als ich heute in den Bilker Arkaden (einer Einkaufspassage) unterwegs war, um im dort ansässigen DM-Drogeriemarkt alle möglichen Kosmetik- und Pflegeprodukte nachzukaufen, wunderte ich mich gleich mehrfach über den auffallend schluffigen, kraftlosen Gang so mancher Passanten. Insbesondere in Kombination mit leeren, ja, völlig apathischen Gesichtsausdrücken. „Die läuft ja wie ein Zombie“ schoß es mir hier und da durch den Kopf. „Und der Mann da, wie merkwürdig der vor sich hin stiert!“ Ist es etwa doch schon soweit? Ist übers Wochenende irgendwo der berühmte genmanipulierte Killervirus ausgebrochen und die ersten Infizierten sind bereits in den Einkaufszentren unterwegs? 😉

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Rum Diary

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Was Filme und Unterhaltungsliteratur betrifft, gilt für mich normalerweise folgende Regel:

Um zu gefallen, sollte die Handlung entweder spannend oder lustig sein. Ist sie keines von beiden, dann ist es nichts für mich.

Das sogenannte anspruchsvolle Kino, oder die entsprechende Literatur – nun ja, gähn. Zumindest meistens. Genauso wenig reizt mich eine Romanze, wenn sie nicht witzig ist oder ein Action-Kracher, dem jegliche Handlung fehlt.

Jedoch manchmal, da gibt es Filme, in denen kaum etwas passiert und die mich trotzdem faszinieren. Meistens liegt das dann an der Musik, der Landschaft oder der Ausstattung. Oder an einer Kombination aus diesen. Eine toller Soundtrack und dann noch schöne Bilder dazu und ich bin gefangen, sch… was auf die Handlung. So ähnlich ging’s mir mit „dem bunten Schleier“, „Drive“ oder kürzlich zum Beispiel „Rum Diary“. Und dabei bin ich noch nicht einmal Johnny-Depp-Fan.

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Rudi’s Blazer

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Jacke von Rudi, Hose von Amerian Apparel, Tasche von H&M

Vor vielen, vielen Jahren hatte ich einen Chef namens Rudi. Rudi war ein supertoller Vorgesetzter, genauso wie man ihn sich wünscht: nett, straight heraus und fair. Er gab mir das Gefühl, mich zu fordern, aber auch zu fördern und im Notfall immer „hinter mir zu stehen“. Damit war er charakterlich so ziemlich das Gegenteil von meinem jetzigen Vorgesetzten. Rudi jedoch mochte und (wert-)schätzte mich. Oder – falls er nur so tat, um mich zu motivieren, was ich im nachhinein nicht hundertprozentig ausschließen kann – so tat er dies jedenfalls sehr überzeugend. Unter anderem schenkte mir besagter Rudi damals diesen camelfarbenen Cashmere-Blazer*. Nicht etwa, weil wir etwas miteinander „gehabt hätten“ (hatten wir nicht), sondern weil er meinte, ich bräuchte etwas Edles, wenn ich unsere Kunden besuche. Denn als junges Ding, das ich damals war, gab ich mein Geld eher für „Disco-Outfits“ aus. Da blieb von meinem Gehalt für „Businesskleidung“ nicht so richtig viel übrig. Die hochwertige Jacke kostete damals über 400 D-Mark, was für meine Verhältnisse viel Geld war – und nach wie vor ist.

Über 20 Jahre (und so einige Vorgesetzte) später halte ich den Blazer immer noch in Ehren und betrachte ihn (gerade im beruflichen Bereich) als eine Art Talisman, vor allem dann wenn kritische Termine anstehen. Hoffentlich bleibt er mir noch recht lange erhalten.

Zum Rudi-Blazer trug ich dieser Tage eine blaue „High-Waist“-Bundfaltenhose von American Apperal. Solche hochtaillierten Hosen mag ich sehr gerne (Hüfthosen sind zum Beispiel gar nicht „mein Ding“) und find’s toll, dass man diese zumindest gelegentlich mittlerweile wieder bei Asos und bei American Apperal erwerben kann. Dieses Exemplar fiel mir schon vor Wochen auf, war nun aber endlich reduziert (von ca. 80 auf ca. 40 Euro). Motiviert durch die Reduzierung und zusätzlich inspiriert durch die Musik im Ladenlokal – es spielte gerade „if you leave“ von OMD aus dem Soundtrack von „Pretty in Pink“ (die wissen genau, wie sie einen kriegen können ;-)) – war ich genau in der richtigen Stimmung, um bei dieser 80-er-Retrohose zuzuschlagen. Den weinroten Hut sowie die zimtfarbene Tasche stammen aus der Herbst/Winter Kollektion des letzten Jahres von H&M.

* = Was keineswegs heißen soll, dass ich meine Chefs danach beurteile, ob sie mir Klamotten schenken oder nicht.

Weitere Lieblingsserien

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Vor geraumer Zeit habe ich zwei meiner bevorzugten TV-Serien vorgestellt. Hier kommen weitere tolle und empfehlenswerte Serien, die ich verfolge, wenn ich die Möglichkeit dazu habe:

Misfits

In der ersten halben Stunde dachte ich noch „What the fuck???„. Jedoch spätestens nach Sichtung der zweiten Folge wurde ich Fan dieser fünf Jugendlichen aus sozial schwachem Umfeld, die plötzlich Superkräfte entwickeln und mit diesen irgendwie zurechtkommen müssen.

Die britische Serie spielt mit der Umkehrung bzw. parodiert das Hochglanz-Heldenklischee, welches man aus amerikanischen Serien mit dem Thema „Superhelden“ so kennt. Im Gegensatz zu „Smallville“ oder „Heroes“ ist in „Misfits“ alles düster, schmutzig, derbe, respektlos und asozial – vor allem auch einige der Protagonisten. Sie wirken wie Zerrbilder der Rolemodels aus John Hughes 80er Klassiker „Breakfast Club“. Denn auch der Cast von „Misfits“ besteht aus dem „Sportler“, dem „Rebellen“, dem „Streber“, der „Schönheit“ und „dem freakigen Mädchen“. Die Idee scheint zwar adaptiert, aber auf eine wirklich außergewöhnliche Weise und keineswegs als bloßer Abklatsch. Tatsächlich ist das Ganze ziemlich lustig und die – zunächst unsympathischen – Freaks wachsen einem ratzfatz ans Herz. Selten habe ich eine auf eine so unterhaltsame Art äußerst schräge Serie gesehen. Auch recht kreativ ist die Grundidee von… Weiterlesen »

Frida

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Kürzlich habe ich einen Film über das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo gesehen. Und zwar die Biografie-Verfilmung aus dem Jahre 2002 mit der wunderbaren Salma Hayek in der Hauptrolle. In dem Film war alles so schön bunt und sonnig – eben das genaue Gegenteil vom grauen, feuchtkalten Aprilwetter hier. Hach! Ich würde Euch ja gerne teilhaben lassen, aber – da es vermutlich wenig Sinn macht zu versuchen, den Trailer via Youtube zu integrieren – von wegen „this video is not available in your country„* – lass ich es bleiben.

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The Artist

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Mein Chef hatte letzten Freitag die glorreiche Idee, ich könne mich Montag doch passend zum Gewinnerfilm kleiden, als ich ihn darum bat, nach der langen Oscarnacht bitte ausnahmsweise etwas später ins Büro kommen zu dürfen. Denn als Film- und Modefan lasse ich mir die Oscarverleihung ungern entgehen; minimum die Red-Carpet-Show muss einfach sein. Sicherlich meinte er diese „Kleidervorgabe“ als Scherz, aber ich sah es trotzdem als nette kleine Herausforderung – mir macht sowas ja Spaß. Ich habe übrigens letzte Nacht nur bis ca. 4 Uhr vor Rechner und TV-Gerät durchgehalten, bevor ich dann vor lauter Müdigkeit aufgab. Weiterlesen »

Musiktipp: Drive (Soundtrack)

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Der Film ist ganz gut und Ryan Gosling die coolste Sau im Film seit Steve McQueen, aber der Soundtrack (von Cliff Martinez) ist absolut oscarwürdig! Melodisch, verträumt bis hypnotisch unterlegt die Musikauswahl im Elektro-Stil der 80er perfekt die stimmungsvollen Bilder. „Under your spell“ (von Desire) hat zum Beispiel etwas von Blondie, „Nightcall“ könnte auch von The Human Leaque stammen, ist aber von Kavinsky.

Lisbeth Salander

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BILD ENTFERNT

Im Fahrwasser der amerikanischen Neuverfilmung der erfolgreichen schwedischen Stieg-Larsson-Reihe liefert H&M nun direkt die nächste Special Edition: Unter dem Titel „The Girl with the Dragon Tattoo“ hat die Kostümbildnerin Trish Summerville eine Kollektion entworfen, welche sich an dem Stil der Hauptakteurin der Reihe, der Punkerin Lisbeth Salander orientiert. Die Teile werden ab 14.12. in ausgewählten H&M-Stores erhältlich sein.

Was den Film betrifft: Ich habe die wirklich gute schwedische Verfilmung gesehen und kann mir aktuell nicht vorstellen, dass die ätherische US-Schauspielerin Rooney Mara an Noomi Rapace’s Ausstrahlung (siehe Bild) und Glaubwürdigkeit in der Rolle auch nur ansatzweise heranreicht.

Bzgl. der Mode werde ich diesesmal wirklich passen, denn ich hatte noch nie das Bedürfnis (optisch) ein „Punker Girl“ zu sein. Und auch wenn ich die Rolle der Lisbeth ziemlich interessant und stark finde, so erinnert mich ihre Aufmachung doch ziemlich an solche Mädels, die einen in Bahnhofsnähe gerne mal nach nem Euro anschnorren. Die Bahnhof-Kids werden sich demnächst vermutlich ziemlich wundern, wenn plötzlich die ganzen Fashion-Girlies ihren Style kopieren…;-) Irgendwie hat die Idee ein bisschen was von Derelicte aus Zoolander, oder?

Killer Elite

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Am Wochenende gab’s mal wieder Kino und zwar „Killer Elite“ mit Jason Stratham und Robert de Niro. Ich fand den Film so „lala“. Gelegentlich ist mir nach Actionfilmen, aber irgendwie konnte ich bei diesem nicht so richtig mitfiebern. Vielleicht lag’s aber auch nur an der Blondine, die zu meiner Linken saß und mich permanent anhustete und annieste (vielen Dank auch…), was mich zeitweilig ablenkte.

Worauf ich mich allerdings jetzt schon freue, ist „in Time“, ein Science-Fiction-Film mit Justin Timberlake, der im Dezember anlaufen soll. Weiterlesen »

Lieblingsserien

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Being Erica
(…alles auf Anfang)
Aktuell verfolge ich diese kanadische Serie um eine Mittdreißigerin, die in den einzelnen Episoden Gelegenheit erhält, in Szenen ihrer eigenen Vergangenheit zu „reisen“ um falsch getroffene Entscheidungen rückgängig zu machen.

Neben der charmanten Grundidee (Zeitreisen finde ich grundsätzlich faszinierend) und der schönen Umsetzung (Kleidung, Frisuren der jeweiligen Dekaden) verfügt die Serie über einige sympathisch/schräge Charaktere in den Nebenrollen. Die zickige Julianne und der „metrosexuelle“ Brent haben es mir besonders angetan.

Drop Dead Diva
…ist eine US-Anwaltsserie, die etwas an „Ally Mc Beal“ erinnert (und ich liebte seinerzeit diese Serie!). Jedoch mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage: Deb, ein ziemlich oberflächliches, aber herzensgutes Fotomodell, darf nach ihrem Unfalltod wieder zurück auf die Erde. Allerdings nicht in ihren eigenen Körper, sondern in den der ebenfalls kürzlich verstorbenen korpulenten Anwältin Jane. Deb übernimmt also Janes Leben und „erbt“ neben deren Job und sozialen Beziehungen auch ihren herausragenden Verstand. Erschwerenderweise jedoch nicht Janes Erinnerungen, so dass es zu einigen abstrusen Situationen kommt, die es (mit Deb’s Charme) zu meistern gilt. Und das natürlich ohne ihre wahre Identität preiszugeben, denn – wer würde ihr glauben?

Cowboys and Aliens

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Dieser Tage waren wir seit langem mal wieder im Kino. Meine Freundin, die ein großer Daniel-Craig-Fan ist, schlug „Cowboys and Aliens“ vor. Ich selbst finde den Herrn zwar relativ unattraktiv (mein Typ ist eher Gerard Butler…), aber SF ist eigentlich schon mein Ding. Deshalb ging das ok. Den Film fand ich so mittelmäßig, weder besonders schlecht, noch wird er mir vermutlich lange in Erinnerung bleiben.

Dass ich zum Kinobesuch so eine Art Cowboystiefel trug, ist tatsächlich Zufall. Die Sommerstiefel habe ich vor ca. 2 Jahren gekauft und dieses Jahr bisher noch nicht getragen – und wie ich bereits erwähnte: diesen Sommer ist (wenn irgend möglich) jedes Teil mal dran. Der beigefarbene Rock ist von Hirsch, der Pullover von COS und das Tuch in Naturtönen von H&M.

» zum Trailer von „Cowboys and Aliens“

Carrie-Kleid

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BILD ENTFERNT
Der Versandhändler Apart hat aktuell kräftig reduziert. In seinem Sale-Bereich finden sich viele schöne Kleider, u.a. das weiße „Carrie-Kleid“ auf das ich schon länger ein Auge geworfen habe. Das Kleid hat große Ähnlichkeit mit dem Kleid von Halston, das Sarah-Jessica Parker im zweiten Sex-and-the-City-Kinofilm trug. Runtergesetzt von 69,90 auf immerhin 29,90 und das ohne Versandkosten. Coole Sache, da habe ich als alter Satc-Fan doch gleich mal zugeschlagen.

Dieser Tage habe ich übrigens einen Artikel gelesen, dass Sarah-Jessica Parker sich angeblich mit Blake Lively um die Hauptrolle im geplanten Prequel von Satc streiten soll. „The Carrie Diaries“, ebenfalls von Candace Bushnell, ist zeitlich vor der Serie angesiedelt und beleuchtet Carries Highschoolzeit. Ich habe das Buch gelesen (sogar in English ;-)) und fand es ganz annehmbar. Angeblich will sich SJP per Computer „verjüngen“ lassen um die ca. 18-jährige Carrie trotz ihres (für die Rolle natürlich) zu hohen Alters spielen zu können. Wenn man sich bei der Verfilmung an das Buch hält, dürfte von ihren 3 Freundinnen übrigens maximal noch Samantha in dem geplanten Film eine Rolle spielen.
Nun, wer mag’s wohl werden? SJP oder Blake? Oder – gottbewahre – Miley Cyrus? Ich wäre ja für eine Newcomerin, wenn’s jedoch Blake werden sollte, dann soll man ihr aber bitte eine Nasenprothese verpassen!

BILD ENTFERNT

Der Sally-Albright-Gedächtnis-Look

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Einer meiner „Alltime-Favourite“-Filme ist und bleibt „Harry und Sally“ aus dem Jahre 1989 mit (der damals noch süßen) Meg Ryan und Billy Chrystal in den Hauptrollen. In dieser bezaubernden Komödie – wer kennt sie nicht? – wird aus Freundschaft Liebe, was sich allerdings über mehr als 10 Jahre hinzieht. Sally (alias Meg) trägt in dem Film passend zum jeweiligen Zeitabschnitt unterschiedliche Frisuren und Kleidungsstile. Mir hat es dabei besonders ihr „Schulmädchen-Look“ mit den Kniestrümpfen und Shorts aus den 70ern angetan.

Von diesem preepy Look habe ich mich heute ein wenig inspirieren zu lassen. Weiterlesen »

Tucker and Dale vs. Evil: Filmkritik

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„Kleider machen Leute“: Mit einem besonderen „Modestil“ bzw. einer gewissen Aufmachung ist häufig ein bestimmtes Image verbunden und damit auch Erwartungen und Vorurteile (ich als unfreiwillige Brillenträgerin kann übrigens ein Lied davon singen).

Diese Erfahrung machen auch Tucker und Dale, zwei etwas schlicht gestrickte und nicht gerade attraktive, jedoch absolut nette und gutmütige Hillbillies. Eigentlich wollen die beiden Freunde nur ihr neues „Ferienhaus“ irgendwo im Wald in der einsamen Provinz renovieren und zwischendurch ein bisschen angeln und die Natur geniessen. Zufällig treffen sie dabei auf eine Gruppe Collegestudenten aus der Stadt, die dort ebenfalls campen und feiern möchten. Aufgrund ihres eher ungepflegten Äußeren und aufgrund von Vorurteilen (resultierend aus dem Konsum irgendwelcher Splatterhorrorfilme a lá „Texas Chain Massacre“) sind unsere zwei Helden den Studenten auf Anhieb nicht geheuer. Weiterlesen »

The lost boys 2: The Tribe (Filmkritik)

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Vampire wollen nicht kuscheln, sondern Dein Blut! So und nicht anders sollte es in Vampirfilmen zugehen. Kaum ein Vampirfilm war cooler* als „The lost boys“ aus dem Jahre 1987 mit Kiefer Sutherland, Jamie Gertz und Jason Patric in den Hauptrollen. Sexy, unberechenbar, gefährlich – dazu ein rockiger Soundtrack, den ich mir damals vor lauter Begeisterung sogar auf CD gekauft habe. Gestern abend habe ich mir mal das Sequel dazu von 2008 angesehen.

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