Soll(te) ich noch bloggen?

20 Kommentare

Nach langer Blogpause melde ich mich mal wieder zu Wort. Ich habe lange überlegt, ob ich noch bloggen soll. Um ehrlich zu sein überlege ich nach wie vor…

Bloggen war für mich, als ich mit meinem Modeblog startete, einfach ein Hobby. Vor allem die Möglichkeit schreiben zu dürfen – und zwar das, was ich will. Daneben machte mir der Austausch mit anderen modebegeisterten Bloggerinnen in meiner Altersklasse großen Spaß – zumal es in meinem realen Umfeld damals relativ wenig Menschen gab, die dieses Hobby teilten. Ich sag mal: Wenn Du bei einem Wirtschaftsmagazin arbeitest, dann wird Leidenschaft für Mode im besten Fall belächelt…

Auf Außenstehende mag man als Bloggerin besonders eitel und selbstverliebt wirken. Es hat was von Personenkult, nicht wahr? Aber ganz ehrlich – das ist und war nie meine Motivation. Was ich tatsächlich wollte, war über Mode schreiben. Und Mode zeigen – jawohl. Da ich jedoch keinerlei Bildrechte an irgendwelchen Ghetty- oder sonstwas-Bildern habe (und zu faul bin alles zu zeichnen), musste halt das einzig verfügbare – und willige – Model her: Und das war nunmal ich selber. Mir ging es nie darum, meine Person „der Welt“ zu präsentieren, ihr zu zeigen wie toll oder wie hübsch ich bin – whatever. Aus diesem Grund gab es (zumindest hier – unser Forum nehme ich davon aus! – weil: wenn man sich ein bisschen kennt, dann ist es m.E. was anderes!) immer nur relativ wenig persönliches/privates zu lesen. Es geht mir um die Mode, das Ausleben der Kreativität, zu experimentieren – ich als Person mag gar nicht im Vordergrund stehen. Auch wenn letzteres – sich selbst UND sein (idealerweise perfektes) Leben zu präsentieren – von einer Bloggerin mehr oder weniger erwartet wird, d.h. eigentlich Grundvoraussetzung fürs Bloggen ist.

Wegen besagter Bildrechteproblematik habe ich also selbst „gemodelt“. Überhaupt die deutsche Rechtsprechung – dermaßen penibel! (ich glaube in Amiland – z.B. – handhaben die das alles viel lockerer). Mittlerweile dreht sich in der Bloggerszene ja alles um Kooperationen. Da bin ich außen vor – aus rechtlichen und (gleichzeitig) persönlichen Gründen. Würde ich irgendwelche Kooperationen eingehen, wäre ich gezwungen meine vollständige Adresse preiszugeben – andernfalls ist es wohl eine „Grauzone“ (jaaaa ich weiß, auch darüber lässt sich diskutieren…). Wie auch immer: Es sind soviele Irre im Web unterwegs, ich habe echt keine Lust, dass einer davon plötzlich auf meiner Matte steht… Also musste ich in den sauren Apfel beißen und auf Kooperationen verzichten.

T-Shirt "Sex Bob Omb" (Scott Pilgrim)

T-Shirt „Sex Bob Omb“ (Scott Pilgrim),
Hose von Zara

Einerseits nicht wirklich schlimm – mir sind nie wirklich spannende Kooperationen angeboten worden (also kein großer Verlust?) – andererseits sorgt das dafür, dass ich auch bei den Diskussionen darüber „außen vor“ bin, einfach nicht mitreden kann. Mehr noch – auch die Motivation(en) dahinter nicht wirklich nachvollziehen kann. Und deshalb womöglich zu wenig Verständnis für das Thema aufbringe. Für mich war es halt immer „nur“ ein Hobby. Mehr darf es für mich nun einmal nicht sein – was ich irgendwo auch bedaure, denn einen „Fortschritt“ den wird es für mich leider nie geben.

Hmmm.. ein Fortschritt, mögt Ihr jetzt denken, sprach sie nicht von einem Hobby? Schon, andererseits ist es doch vielleicht ein gutes Gefühl, Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erhalten und auch irgendwo motivierend – könnte ich mir so vorstellen (rein theoretisch). Und wenn man sieht, wie andere so „wachsen“, dann fragt man sich schon, warum man selbst seit Jahren auf der Stelle tritt. Man geht davon aus, dass das was man schreibt – und zeigt – anderen nicht wirklich gefällt. OK, natürlich erhalte ich wohlwollende Kommentare – und freue mich auch darüber. Andererseits kann ich nie sicher sein, ob meine Bloggerkolleginnen nicht „einfach nur nett sein wollen“ oder sich nur revanchieren für meine Kommentare.

Apropos Kommentare – so viele Blogs bei denen ich regelmäßig hätte kommentieren müssen…. Es wurde mir zuviel. Wieso kann man nicht einfach nur liken? Ein schnelles Lebenszeichen a la „ich habs gelesen und es gefällt mir“? So wie bei Facebook oder Instagram? Warum muss man (vor allem bei Blogspot/Blogger) jedesmal etwas schreiben? Mir fällt eben nicht ständig irgendwas Tolles & Kreatives ein (ich bin zwar gerne kreativ, aber nicht unter Druck… es muss halt so „fließen“). Und dann noch (bei einigen Blogs) fast täglich oder zumindest ein paarmal die Woche – weil die halt alle so oft posten. Sorry, das hab ich einfach nicht mehr geschafft – ich fühlte mich irgendwann überfordert aufgrund der Masse. Es wurde zur lästigen Pflicht. Und dann hab ich damit aufgehört, so ziemlich komplett. Allerdings nicht ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Und das habe ich noch, permanent.

OK – also warum dann nicht stickum „weg vom Fenster“? Hauptsächlich wegen meiner Seite ue30blogger.de. Auch wenn ich selbst mehr oder weniger die Lust (am Bloggen) verloren habe, so sehe ich doch, dass es Bloggerinnen gibt, die die Seite nach wie vor gerne nutzen. Und deshalb sollte sie unbedingt weiter existieren, finde ich. Auch wenn ich selbst in der „Szene“ mittlerweile keine Rolle mehr spiele. Wäre es eigentlich akzeptabel, wenn ich künftig nur noch als Webmasterin auftrete, aber nicht mehr selbst blogge?

Der zweite Grund ist, dass ich mir einfach offenhalten möchte, ob ich nicht irgendwann doch mal wieder „mitspielen“ möchte. Es gibt durchaus Überlegungen für einen neuen Blog (der Name dieses Blogs war eh nur ein Kompromiss) ggf. bei Blogger/Blogspot, damit ich zumindest design- und scriptmäßig nicht mehr so eingeschränkt bin wie hier – übrigens ein weiterer Faktor der mich die ganze Zeit genervt, ach was – angek… hat! Hier geht noch nicht mal JavaScript! Dabei kann ich programmieren! Ich könnte hier sonstwas veranstalten (wenn ich nur dürfte)! Ich hatte (zwischendurch) so viele Ideen die ich nicht realisieren konnte! Menno!!! Ihr seht es: Einschränkungen noch und nöcher und ich kann nicht so, wie ich gerne will!… versteht Ihr meinen Frust??? (und nein – WordPress selber hosten kommt nicht infrage – wegen der oben erwähnten Anschriftsproblematik)

Aber wenn ich einen neuen Blog aufsetzen würde, wäre ich überhaupt noch willkommen?

Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mal wieder etwas Kreatives machen möchte und sollte (deshalb auch mein zugegeben, etwas bekloppter Instagramkanal – weil ich einfach mal wieder irgendwas machen wollte), ich glaube, das würde mir jetzt guttun – aber ist Bloggen für mich tatsächlich das Richtige? Ich bin mir da gerade nicht mehr sicher.

Glg, Annemarie

P.S.: Ach ja, falls jemand sich tatsächlich für das Outfit interessieren sollte: Das T-Shirt stammt von Redbubble – ein Bandshirt aus dem Film Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (den ich übrigens ziemlich genial fand), die Rüschenhose von Zara. Selbst gekauft, wie immer (also nix mit Sponsoring oder so)

20 Gedanken zu „Soll(te) ich noch bloggen?

  1. Kann ich verstehen. Selber habe ich vor drei Jahren angefangen und anstatt dass ich glücklich war mit dem was ich da machte, wurde ich unzufriedener. Ich habe den Blog recht schnell auf Eis gelegt. Doch es hat mir nie richtig Ruhe gelassen. Auch ich wollte irgendwie kreativ sein. Jetzt habe ich ein Ziel und den Blog wieder zum Leben erweckt. Ich hoffe mit meinem Block auch ein Stück weit etwas Sinnvolles zu machen und mich kreativ zu betätigen. Wer weiß, ich werde es sehen. Ich bin kein Modeguru und jage nicht jedem Trend hinterher, daher bin ich gespannt ob die ein oder andere Leserin sich dennoch einfindet. Liebe Grüße

  2. Ich Blogge zwar nicht lange, aber ich kann das nachvollziehen. Ich will auch nicht meine Adresse preisgeben. Ich weiß nicht mal ob überhaupt jemand mein Blog lese. Auch der Inhalt. Ich habe keine Ahnung von Mode. Ich kann ganz gut fotografieren, denke ich aber es gibt einfach zu viele fotoblogger. Ich bin selbst gespannt wohin die Reise führt. Es war für mich mal gut zu lese, dass auch langjährige Blogger überlegt ob und wie. Danke für die offenen wörte. Kann nämlich die perfekte bloggerwelt gar nicht mehr sehen… 😀

  3. Erstmal: Willkommen zurück, liebe Annemarie!
    Du bist doch zu nichts verpflichtet! Wie kommst du darauf, dass du bei allen Blogs, die du liest immer kommentieren musst? Ich kommentiere nur, wenn mir wirklich etwas dazu einfällt. Bei manchen Themen ist es vielleicht möglich, ganze Gespräche in den Kommentaren zu führen, aber ich finde, man muss sich da nichts aus den Fingern saugen!

  4. Eigentlich haben schon alle alles gesagt dennoch wollte ich mich dem anschließen. Dein Blog ist der einzige den ich regelmäßig verfolge mag deinen Stil und liegt vielleicht auch am Alter, obwohl ich auf You-tube auch etliche Quitschis abonniert habe. Liegt also wohl ausschließlich daran , dass ich deinen Blog echt mag. Deine eigene Zufriedenheit denke ich steht im Vordergrund aber schade fände ich es schon wenn dieser Blog geschlossen würde. Mit dem Kommentieren würde ich mir einfach keinen Stress mehr machen und wieso Gewissen? Letztendlich sind das ja keine guten Freunde sondern virtuelle und ein Hobby sollte weiter Spaß machen, also würde ich eleminieren was geht und wenn dann immer noch keine Freude mehr aufkommt musst du halt aussteigen. Wieder anfangen oder etwas neues entstehen lassen ist ja schließlich kein Problem, lass es uns dann wissen. Wünsche dir auf jeden Fall von Herzen alles Gute und bin gespannt was noch passiert. LG sylvia

    • Hi Silvia,

      ich muss zugeben, ich fühle mich von Deinem Kommentar extremst gebauchpinselt (das ist was Gutes! das freut mich sehr!). Dass mein Blog jemandem so gut gefällt, dass er/sie ihn quasi exklusiv verfolgt, kommt nicht aller Tage vor. Das baut mich gerade richtig auf. Mit ein Grund meiner Unzufriedenheit war ja auch der Gedanke, dass das was ich so zeige, nicht wirklich gefällt. IRL ist es übrigens nicht anders, klar, die Leute sprechen mich schon ab und zu auf meine Outfits an. Das kommt immer mal wieder vor (ich bin modisch gesehen ja eher „extrovertiert“ unterwegs). Mir jedoch irgendwelche modische „Expertise“ zu unterstellen, käme ihnen nie in den Sinn. Ich muss dazu sagen: Ich arbeite (mittlerweile) in der Modebranche und hatte eigentlich gedacht/gehofft/erwartet, dass man meine Leidenschaft dort honorieren bzw. wertschätzen würde. Und ja auch dass man meinen Blog wahrnehmen würde. Na von wegen! Edna hat da schon recht, da kommt irgendwie einiges zusammen…

      Glg, Annemarie

  5. Huhu liebe Annemarie,
    erst mal ist es ganz toll, ein Lebenszeichen von Dir zu hören. Klasse, dass Du Dich mit deinen Gedanken gemeldet hast und so offen darüber schreibst.
    Ich habe Deinen Eintrag aufmerksam gelesen und den Eindruck, dass viele der Gründe, die Dir die Lust am Bloggen vermiest haben, eigentlich vielleicht doch nur Nebenschauplätze sind?
    Der Blog ist „nur“ ein Spiegelbild von Dir. Ein Blog ist auch dafür da, um sich selbst zu reflektieren und an dem Bild, dass man von sich nach außen trägt (aus welchen Gründen auch immer), zu wachsen. Manchmal schmerzt es, was man da von sich selber sieht. Aber das ist dann vielleicht genau der Anreiz, etwas zu ändern. Vielleicht bist Du unzufrieden, weil Du Dich mit Dir und Deinen Bedürfnissen nicht beschäftigt hast oder es nicht konntest?
    Dann ist dieser Post ein Schritt in die richtige Richtung!
    Entrümpel Dich, trenn Dich von belastenden Dingen und erfinde Dich neu. Und wenn es vielleicht bedeutet, dass Bloggen ganz aufzugeben, ist das für uns als Leser sehr, sehr schade, aber am Ende ist nur das wichtig, was Dich glücklich macht und Dir Freude bereitet.
    Ich drücke Dir die Daumen für alles, was Du in Angriff nehmen möchtest!
    Herzliche Grüße sendet Dir
    Edna Mo

    • Hi Edna,

      danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Du hast – wie ich bereits in der Antwort auf Silvias Kommentar erwähnte – sicherlich hier und da recht mit Deiner Vermutung. Das mit dem „Bild“ ist definitiv etwas, woran ich zu knabbern habe. Bin mit mir selbst derzeit tatsächlich gerade nicht besonders zufrieden und gerade deshalb fällt es mir so schwer, nach außen hin die perfekte Fassade zu demonstrieren, wie es von uns Bloggern halt erwartet wird: Immer happy, immer alles supi. D.h. ich lese immer wie glücklich und zufrieden die meisten Bloggerinnen meines Alters mit ihrem Leben sind. Sie wirken auf mich so „gesettelt“ so entspannt in ihrem Leben, sehen einer sicheren, relaxten Zukunft entgegen, während ich nicht weiß, wo ich z.B. in 2 Jahren stehen/sein werde. Ja, im Grunde Zukunftsängste habe. „Gesettelt“ bin ich null. Da denke ich manchmal „ich mag im selben Alter sein, aber ich durchlebe eine andere Lebensphase“, verstehst Du was ich meine?

      Lg, Annemarie

  6. Hi zusammen,

    ich bin überrascht, dass mein doch eher kritischer „ich kotz mich jetzt mal aus und schreib was mich alles nervt“-Artikel doch ganz gut aufgenommen wurde. Danke dafür! Insbesondere (überrascht) dass Ihr schreibt, dass Euch ein paar der angesprochenen Punkte ebenfalls stören, z.B. das mit dem „Kommentier-Stress“.

    Apropos ich habe noch einen Punkt vergessen, der mich ganz entsetzlich nervt. Auch dieser betrifft das Kommentieren. Gerade eben wieder passiert: Ich schreibe einen ewig langen Kommentar (auf einem Blogger-Blog) und kriege anschließend eine Fehlermeldung. Und kann alles nochmal neu schreiben (diesmal nicht ohne das ganze vorsichtshalber vorher in den Hauptspeicher zu kopieren, damit es beim zweiten Versuch nicht schon wieder alles weg ist, falls es wieder nicht klappt…) oder ich schreib was kürzeres oder – ich lass es einfach. Solche „technischen Probleme“ habe ich andauernd und das erhöht für mich nicht gerade den Spaß…

    Das ist kein Vorwurf an Euch, Ihr könnt ja auch nix dafür. Gehört wohl zum Thema „äußere Umstände, die man nicht ändern kann“ (wie so vieles…), aber es nervt halt und stört damit meinen „kreativen Fluss“…

    Lg, Annemarie

  7. Ein toller Post! Und Deine Gedanken kann ich voll nachvollziehen. Vor allem die über die Kommentare auf anderen Blogs. Die nerven mich nämlich auch schon lange.
    Lass Dich nicht unter Druck setzten, mach was Du willst 🙂
    Liebe Grüsse
    Steffi

  8. Servus, Annemie! 😉

    Ich kann dich gut verstehen, denn genau so geht es mir auch oft (besonders der Punkt mit den Kommentaren). Vielleicht solltest du dir einfach nochmal vor Augen führen, was ein BLOG eigentlich, im ursprünglichen Wortsinn ist: B – LOG.

    Ein WeB-LOGbuch, also ein persönliches Tagebuch, das zufällig öffentlich einsehbar ist.

    Mehr nicht.

    Wann sind eigentlich diese unseligen Kooperationen so in Mode gekommen, daß es anscheinend gar nicht mehr ohne Werbung im Blog geht?

    Da bin ich doch froh und dankbar über meine Freiheit: ich kann mich auf drei Blogs austoben, wie ich will. Wer es lesen will, kann das tun, wer nichts lesen will, das er nicht kommentieren kann: auch gut. (Ich klebe ja auch keine Post-it-Notizen auf eine Anzeige am Schwarzen Brett oder an ein Schaufenster, wenn mir das, was da gezeigt wird, gefällt – oder nicht.

    Konzentriere dich auf dich und auf das, was dich bewegt.

    Ich les dich immer gern, egal wo.

    Viele Grüße von der Bunten

  9. Mach was dein Herz sagt! Blogge, weil es dir Spaß macht. Nicht weil dich irgendjemand oder irgendetwas dazu drängt. Poste so oft und wann du willst und wenn du mal nichts zu schreiben hast, dann einfach nicht schreiben. Ich kann gut nachvollziehen, wie du denkst, denn genauso denke ich manchmal auch!
    Ich mag deinen Stil und lese deinen Blog total gerne!
    Du hast dich aber wieder für ein klasse Outfit entschieden! Die Hose ist mega, meine Liebe Annemarie!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  10. 🙂 Liebe Annemarie,
    schön, Dich mal wieder zu sehen und von Dir zu lesen.
    Ich mag Deinen besonderen Kleidungsstil – dieses Outfit ist irre gut und steht Dir ebenso – auch wenn ich sicherlich vieles nicht anziehen würde.
    Deine Gedanken kann ich verstehen und teilweise auch nachvollziehen. Die Kommentiererei bei Blogger finde ich teilweise auch nervig. Manchmal mag ich auch nur ein „like-Häkchen“ setzen. Naja.
    Mach so, wie’s für Dich gut ist.
    Ich freu‘ mich immer, hier etwas von Dir zu lesen.
    Ein schönes, entspanntes Wochenende und liebe Grüße 🙂

  11. Liebe Annemarie,
    Dein Blog war für mich immer etwas besonderes, ist es immer noch. Du hast einen ganz eigenen Stil, zeigst tolle Looks. Würdest Du fremde Mode-Bilder bloggen, wäre ich wahrscheinlich nie auf Deinen Blog aufmerksam geworden. Ich schätze ihn, weil Du Deinen Stil hier zeigst und das geht einfach am Besten, wenn Du ihn selbst präsentierst.
    Ich hoffe, Du verwirklichst Dein Vorhaben und machst Dir den Blog, den Du haben willst. Ich bin sicher Du wirst Beachtung finden.
    Deine Rüschenhose ist übrigens fantastisch.
    Liebe Grüße
    Sabine

  12. Dein Blog ist nach wie vor in meiner Blogliste. Ich kann das durchaus verstehen, was Du gerade denkst. Mir geht es momentan ähnlich. Nicht, dass ich keine Lust mehr habe zu bloggen, aber ich setze mich selbst zu sehr unter Druck. Und das ist nicht gut.

    Mach so wie Du denkst. Du bist auch nicht verpflichtet, Kommentare zu hinterlassen. Wie Du mir, so ich Dir finde ich sowieso unangebracht. Wenn ich kommentieren will, mache ich es. Wenn nicht, dann nicht.

    Wenn Du Dich in diesem Blog-Gewand nicht mehr wohlfühlst, dann wechsle zu Blogger. Ich folge Dir auch dort.

    Deine Outfit-Posts haben mich immer begeistert. Ob mit oder ohne Kooperationen, ist doch völlig wurscht.

    So, nun lass Dich mal knuddeln 🙂

    Liebe Grüße Sabine

  13. Ich kann mich nur anschließen. Ich lesen Deinen Blog gern. Auch wenn es schon länger nichts mehr zu lesen gab. Kooperationen müssen nicht sein. Ich mache sie, wenns für mich passt. Pinkelhilfen für Frauen oder Lidl werde ich nicht bewerben. Brauch ich nicht und da kauf ich nicht. Trotzdem finde ich die Weitergabe von Infos, grade was Kennzeichnung betrifft wichtig. An Blogger die es noch nicht wissen, oder nicht wissen wollen.
    Wenn Du was zu sagen hast schreib. Ich lese es. Gern.
    Und ja. Ich habe mit meinen Stammlesern und meinem Blog so viel zu tun, dass ich schon gar nicht mehr aktiv nach neuen Blogs gucke. Da würde mir die Zeit nicht reichen.
    LG Sunny

    P.S.: Ich habe unlängst erste einen Beitrag über das neue responsive Blogspot Layout geschrieben

  14. Hallo liebe Annemarie,
    wir haben ja schon über das Thema geschrieben, aber was Du hier so anführst, die Verpflichtungen mit einem Blog und der Druck auf anderen Blogs kommentieren zu müssen. Das hatte ich im Kleinformat aúch vor ca. einem Jahr. Diese ewige Diskussion über die Inhaltsstoffe der Pflegeprodukte und das ist nicht Bio usw. Ich habe dann auch versucht auf dieser Schiene mitzufahren und versucht die bösen INCI auseinander zu fisseln für meine Leser, obwohl mich das nicht sonderlich interessiert hat. Es hat mir auch keinen Spaß gemacht, in Chemie war ich immer schlecht und in der Kosmetikausbildung war das für mich die Hölle. Die ganzen Formeln und hast Du nicht gesehen.Ich mag KK und NK, mittlerweile erwähne ich die INCI kurz, aber ansonsten ist mir einfach nur wichtig, wie meine Haut es verträgt. Ich mache mich ja auch schlau und weiß, das vieles nur Panikmache ist. Von NK habe ich mehr Unverträglichkeiten, als bei KK. Ich schreibe nur noch, worauf ich Lust habe und seitdem bekomme ich auch keine bösen Kommentare mehr von NK- Verwenderinen. So muss Du das auch sehen, mache worauf Du Lust hast und lasse Dich nicht einengen. Instagram ist für mich überhaupt nicht wichtig. Das ist mir alles so schnelllebig und unpersönlich, da finde ich nicht den Anschluss. Ab und an mache ich da auch mit, aber ohne richtige Freude. Nicht meine Welt. Hab ein schönes Wochenende ! LG Andrea

  15. Hör auf Dein Bauchgefühl , mach wo zu Du Lust hast , Sei kreativ oder nicht . Zieh an was Du willst ….denn beim Bloggen geht alles 😉
    Wünsche Dir ein schönes WE
    LG heidi

  16. Hallo Annemarie, dein Post macht mich gerade ein bisschen betroffen. Ich zumindest hatte keine Ahnung, wie sehr du dich mit der ganzen Blog-Thematik quälst. Deine Gedanken sind nachvollziehbar, aber doch eigentlich kein Grund, mit dem Bloggen aufzuhören. Im Gegenteil! Du könntest ja allen zeigen, dass es auch anders geht. Ohne Kooperationen usw. Deine Bilder fand und finde ich immer sehr inspirierend. Wenn du mit einem neuen Blog starten möchtest, dann tu das doch einfach. Mich hättest du als Leserin auf jeden Fall!
    LG Eva

  17. Juhu Annemarie ist da :))
    Ich hab mich gleich gefreut grad als ich Dich gesehen habe. Ich würd das machen was ich wollte, was ich fühle. Der Blog ist da, den kannst Du füttern oder nicht… ganz wie es beliebt. Das ist doch das schöne an einem Hobby, man kann das so gestalten wie man will, wie oft usw.
    Das Forum muss natürlich bleiben :))
    Und Redbubble find ich genial!
    Sorry dass mir grad kein toller geistreicherer Kommentar einfällt, das war grad alles so aus raus gesprudelt :))
    Schönen Freitag Annemarie, liebe Grüße Tina

  18. Doch, dein Outfit ist von Interesse. Allerdings ist das, was du gesagt hast, mindestens genauso interessant. Ich habe deine Outfits immer sehr geliebt und du hast mir gefehlt. Und ich habe mich riesig gefreut, als es heute ein Lebenszeichen gab.
    Deine Gedanken kann ich nachvollziehen. Alle. Aber ich wüsste nicht, warum du irgendwann irgendwo nicht willkommen sein solltet. Ob du bloggst oder nicht, ob du nur webmasterst oder irgendwas auf Instagram machst (ich mag deine Futterbilder) – das ist doch deine Entscheidung!
    Wie auch immer, ich würde mich freuen, wieder öfter von dir zu lesen 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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