Stressfaktor Kleidung Teil 1

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oder: Wer schön sein will, muss leiden!

…oder etwa doch nicht?

stf1-zeaser2Manche Kleidungsstücke können ganz schön nerven. Sie erfordern unsere ständige Aufmerksamkeit, will frau in der Öffentlichkeit ein einwandfreies Bild präsentieren, oder sich zumindest nicht unnötig blamieren. Und wer hat dazu schon die Energie bzw. den Kopf? (z.B. im Berufsleben). Die meisten von uns haben tagsüber wohl besseres zu tun, als ständig an unserer Kleidung „herumzuzüpfeln“.

Manchmal bemerken wir diese Schwierigkeiten erst beim Tragen – aber wenn wir ehrlich sind, neigen wir gelegentlich auch dazu, wider besseren Wissens solche Kleidungsstücke zu kaufen, von denen wir eigentlich wissen, dass sie extrem unpraktisch sind – weil sie halt so schön sind! Häufig enden solche Teile dann als Schrankleichen.

Kürzlich brachte mich Heidi mit ihrem Kommentar zu meinem Minikleidartikel auf die Idee, einmal aufzulisten, welche Stressfaktoren es so geben kann (und siehe da – mir fielen eine ganze Menge davon ein!).

Passend dazu gibts hier Lösungsmöglichkeiten – soweit mir welche eingefallen sind (was nicht bei allen Stressfaktoren der Fall ist) – hier seid Ihr mit Euren Tipps gefragt!.

Hier gehts zum ersten Teil meiner Liste:

  1. Wenn ein Kleidungsstück kompliziert an- oder/und (wieder) auszuziehen ist.

    Beispiel: Filigrane Knöpfchen, die am Rücken zu schließen sind. Bereits ein einziges – strategisch ungünstig positioniert – kann einen schon halbwegs zur Verzweiflung treiben. Ein Kleidungsstück mit einem solchen Verschluss ist nichts zum „mal eben überwerfen“, es braucht schon Zeit und Nerven.
    Oder kürzlich, da trug ich einen grauen Rock mit Gummibund (ohne Reißverschluss oder ähnlichem), den ich abends fast nicht mehr über den Kopf gekriegt hätte. Es ging einfach nicht, ich steckte fest. Fast brach ich schon in Panik aus – ich war jedenfalls nahe daran, meine Schere zu holen und „kurzen Prozess“ zu machen… Aber dann dachte ich mir „Keep calm! Du bist da heute morgen reingekommen, also kommst Du da auch wieder raus!“ Und so war es auch.

    Lösung: Für die Knöpfchen wäre eine persönliche Kammerzofe praktisch, so wie sie die Damen in früheren Zeiten hatten. Wenn jedoch kein zweites Paar Hände zur Verfügung steht, sollte man so etwas nicht unbedingt gerade dann anziehen, wenn man in Eile ist (kleine Nervenzusammenbrüche vorprogrammiert!). Wenn’s alleine gar nicht geht, kann man eine Jacke drüberziehen und am Zielort angekommen eine Freundin kurz auf die Seite ziehen und sie bitten, mal eben unauffällig den Rückenverschluss zu schließen. Was den plötzlich zu engen Rock angeht: Wo man reinkam, da kommt man auch wieder raus! Einfach nur die Ruhe bewahren und nochmal versuchen.

  2. Wenn Kleidungsstücke ungewollt transparent sind.

    Stressfaktor: Wenn man Einblicke vermeiden möchte, benötigt man passendes Darunter (es sei denn, man steht auf Einblicke – das soll’s ja auch geben). Und schon geht die Sucherei nach farblich harmonierenden Unterziehtops (oder Unterröcken) los. Entweder besitzt man nichts in ausgerechnet dieser Farbe oder das einzig passende Stück ist gerade in der Wäsche… Es gibt auch Kleidungsstücke, unter denen ein Top nicht funktioniert, weil es sich unschön abzeichnen würde, z. B. unter einem eng anliegenden, dünnen Strickpullover.

    Lösung: Entweder passendes Darunter kaufen oder das Teil zurückschicken. Eine Alternative wäre, bewusst ein Darunter in einer konträren Farbe zu wählen. Z.B. ein schwarzes Bustier unter einer weißen, halbtransparenten Bluse. Nach dem Motto „das gehört so!“. Was den Pulli betrifft, kann man es mit einem sogenannten T-Shirt-BH darunter versuchen.
    Ein Tipp meiner Kolleginnen: Unter weißen oder hellen Oberteilen keine weißen, sondern nude- bzw. hautfarbene Tops tragen. Möglichst in einem Ton, welcher der Farbe des eigenen Teints ähnelt. So fällt das Darunter weniger auf. Dies gilt übrigens auch für weiße Hosen (mit ungewolltem) „Durchblick“.

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  1. Wenn Kleidungsstücke weiß sind.

    Die Gefahr lauert in der Mittagspause. Zumindest wenn man plant, etwas mit Tomaten(sauce) zu essen😉 Ganz gefährlich ist erfahrungsgemäß auch an den Holzstäbchen fest-„betoniertes“ Schaschlik (Fleischspieße), was sich dann plötzlich doch noch mit einem Ruck vom Stäbchen löst und mit einem „Platsch“ auf dem Teller in der Sauce landet. Oder irgendwas mit viel Öl oder oder…

    Lösung: Entweder fasten oder sich mit Servietten zuhängen (Stichwort: Schlabberlätzchen ;-)) oder auf helle Lebensmittel ausweichen. Und dann aber trotzdem bitte schöoön vorsichtig essen…

  2. Wenn man zu warm oder zu luftig angezogen ist.

    Da schaut man schon extra regelmäßig den Wetterbericht, aber gelegentlich erwischt es einen trotzdem noch eiskalt – oder eben unerwartet heiß. Richtig blöd ist das, wann man verreist und dann keine zum Wetter passende Kleidung im Koffer hat…

    Lösung: Meine Mum rät bei wechselhaftem Wetter unbedingt zum „Zwiebellook“. Das finde ich aber nicht immer so einfach umzusetzen, immerhin braucht es dafür viele „Schalen“, die farblich alle zusammen passen müssen. Außerdem – wohin nur mit den ganzen „Schalen“, wenn’s heiß wird? Den Wetterbericht vor einer Reise zu checken, würde ich nach wie vor empfehlen. So ganz falsch liegen die ja eher selten. Trotzdem – auch wenn „Kalt“ angesagt ist, vorsichtshalber ein dünnes Blüschen mit einpacken und ebenso an warmen Tagen eine dicke Strickjacke. Auch wenn’s nicht danach aussieht: Sicher ist sicher.

  3. Wenn ein Kleidungsstück knittert, sobald man es auch nur anguckt.

    Deshalb kaufe ich prinzipiell nichts aus Leinen. Es soll ja Leute geben, die Bügeln entspannend finden, aber ich gebe zu: ich hasse es. Und neue Knitterfalten kommen schneller wieder hinein als gedacht. Ich überlege mittlerweile ernsthaft, ob ich nicht einige (noch gute, schöne!) Blusen aus Baumwolle entsorgen soll, weil ich sie ja doch nicht trage. Und zwar allein aufgrund meiner Bügelfaulheit.

    Lösung: Zu seinen Falten stehen. Meine Mum sagt immer, Leinenstoff muss knittrig sein. Ich mags trotzdem nicht, auf mich wirkt zerknitterter Stoff immer so „nachlässig“, I can’t help it. Übrigens: Kürzlich erzählte mir ein Kollege (der immer adrett gekleidet ist), dass er seine Baumwollhemden niemals bügelt. Er hängt sie nach dem Waschen möglichst nass im Badezimmer auf einen Bügel und lässt sie dann dort einfach trocknen.

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  1. Kleidung, die fusselt

    Zum Beispiel mein Fusselmantel. Ganz übel für einen selbst (das Zeugs haftet an anderen Kleidungsstücken, an Sitzmöbeln usw. usf.) und in Härtefällen belästigt es sogar die einen umgebenden Mitmenschen. Ich besaß mal einen schwarzen Angorapulli, traumhaft weich und wunderschön anzusehen. Wenn ich ihn trug, tränten mir ständig die Augen aufgrund der vielen kleinen Häärchen, die einfach überall klebten. Einmal beschwerte sich sogar ein Herr, mit dem ich ausging, über die feinen, schwarzen Häärchen, die auch vor ihm nicht halt machten. Wobei wir an diesem Abend hauptsächlich bei einem Konzert nebeneinander standen (es wurde nicht „gekuschelt“ oder so). Ich habe den Pulli mittlerweile entsorgt.

    Lösung: Ein schwieriger Fall. Ich habe schon öfter gelesen, man soll solche fusseligen Teile über Nacht in den Kühlschrank legen, habe es selbst aber noch nicht ausprobiert. Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Was ich mit meinem Fusselmantel versucht habe: Ich habe ihn ausgiebig auf dem Balkon ausgeschüttelt. Das nützte nichts, also hab ich ihn geföhnt – in der Hoffnung, dass sich dadurch alles löst, was nicht fest sitzt. Auch das blieb wirkungslos. Irgendwelche Ideen?

  2. Elektrostatisch aufgeladene Kleidung

    In 2nd-Hand-Shops oder auf Flohmärkten findet man ab und zu nette Originalschätzchen aus den 1970er-Jahren, die mir rein optisch sehr gut gefallen. Warum ich dennoch nicht zuschlage? Wegen den Materialien! Damals experimentierte man mit den ersten Kunstfasern. Wir, die Kids der 80er, nannten so etwas übrigens eher abfällig „Pollyakrüll“. Der Vorteil daran: Man muss diese Stoffe nicht bügeln! Die Nachteile überwiegen jedoch: 1. Man schwitzt fürchterlich schnell darin (und müffelt dann auch – also ungefähr das Gegenteil von „atmungsaktiv“!) und 2. Laden sich diese Stoffe gerne mal elektrisch auf. Zieht man sich eine solche Bluse zum Beispiel über den Kopf, dann knistert es regelrecht und manchmal stehen einem anschließend sogar die Haare ein wenig zu Berge.
    Mittlerweile wurden Kunstfasern erfreulicherweise enorm weiterentwickelt, so dass diese Probleme eigentlich kaum mehr auftreten. Für den Fall dass es doch mal passieren sollte (oder für alle mit einer Vorliebe für 70er-Jahre-Stöffchen), habe ich vor ein paar Monaten mal darüber im Netz geforscht:

    Die Lösung: Das betroffene Kleidungsstück mit Schmackes an die Wand werfen! Kein Witz. Mehr Infos (und Alternativen) dazu findet Ihr hier.

  3. Wenn der Ausschnitt eines Oberteils so breit ist, dass man die BH-Träger darunter „hervorblitzen“ sieht.

    Ich meine tatsächlich breite, nicht tiefe Dekoltées (zu letzteren kommen wir gleich). Eine Unsitte, die mir in letzter Zeit immer wieder auffällt: Dass immer mehr Shirts mit einem Riesenausschnitt produziert werden. Da fragt man sich als Kundin oft: Denken die (Designer/Händler) eigentlich nicht nach? Oder gehen sie davon aus, dass wir Kundinnen allesamt keinen BH benötigen?

    Lösung: Es scheint sich wohl doch nicht um ein neueres Problem der Gegenwart zu handeln. Meine Mum erzählte mir, dass man früher in Kleidern und Oberteilen kleine Schlaufen oder Knöpfchen annähte, an denen der BH unauffällig fixiert werden konnte. Keine schlechte Idee – für alle nähtechnisch Begabten unter uns. Die Alternative für eher Unbegabte: Darunter einen trägerlosen BH tragen. Oder zu den sichtbaren Trägern stehen…

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  1. Wenn ein Ausschnitt zu tief für das „reale Leben“ ist.

    Hatten wir vorhin „zu breit“, geht es jetzt um das Thema „zu tief“. Ein ähnliches Problem wie mit den transparenten Kleidungsstücken: Möchte man seiner Umwelt im Alltag nicht unangemessen viel Haut präsentieren, benötigt man ein farblich passendes Top zum Darunterziehen, um das Dekoltée zu entschärfen. Das gilt übrigens auch für Rückenausschnitte (ich habe hier sogar ein aktuelles Beispiel). Aus diesem Grund – zu tiefes Dekoltée – ging kürzlich übrigens ein Wickelkleid zurück, welches ich bei Asos bestellt hatte. Ein Ausschnitt (zumindest gefühlt) bis zum Bauchnabel? Nee, brauch ich nicht. Zumal ich Kleidung meistens nach dem Aspekt auswähle, ob ich sie auch zur Arbeit tragen kann.

    Lösung: Neben farblich passenden Tops, die meiner Meinung nach aber häufig die Wirkung eines Kleidungsstückes ruinieren, kann man mittlerweile spezielle BH’s für extra-tiefe Ausschnitte erwerben. Manchmal kann man den Stoff auch mit einer Brosche etwas zusammenraffen. Ich selbst bin zwar keine Tuchträgerin, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich mit Tüchern zu große Ausschnitte recht gut verdecken lassen.

    Das alles funktioniert natürlich nicht beim Problem „Rückenausschnitt“. Für diesen Fall gibt es BH’s zum Ankleben, denen ich aber nicht vertraue – sorry. Oder aber man hält sich an die Carry-Bradshaw-Methode: Einen farblich kontrastierenden (aber chicen!) BH darunter tragen und diesen ganz souverän der Umwelt präsentieren.

  2. Stoffe, in denen man leicht schwitzt

    Bzw. in denen man Schweißflecken (sehr) deutlich sieht. Wie ich unter Punkt 7. bereits erwähnte, hat sich das Problem seit den 1970ern Jahren stark gemindert. Trotzdem kommt es manchmal vor – Ihr kennt das vielleicht? Da hat frau einen wichtigen Termin, klar ist sie aufgeregt „glüht“ deshalb ein wenig (Damen können übrigens gar nicht schwitzen, sie glühen!, wusstet Ihr das?😉 ). In einer Pause geht sie dann in den „Waschraum“, schaut nichtsahnend in den Spiegel und „Ach Du Schreck!!!“ entdeckt riesige dunkle Schweißränder unter ihren den Armen! Und nun, was tun?

    Lösung: Vorbeugen ist hier natürlich wie so oft „die beste Medizin“. Die Verwendung von Deo ist für uns alle selbstverständlich, darüber brauchen wir nicht reden. Mir ist so etwas jedoch schon trotz Deos passiert. Seit ein paar Jahren kann man in Drogeriemärkten so eine Art Papier“binden“ namens „Achselpads“ kaufen, die man unter den Armen befestigt und die dann die Feuchtigkeit aufsaugen sollen. Ich habe das mal ausprobiert, irgendwie ist das aber nichts für mich – fühlt sich merkwürdig an. Und ich hätte auch Sorge, dass die Papierteile verrutschen könnten. Davon abgesehen habe ich mal gegoogelt, welche Stoffe und Farben am risikoärmsten sind, also auf welchen man Schweißflecken am wenigsten wahrnimmt: Weiß (aber nur dicke Stoffe!) sowie Schwarz gelten wohl als die sichersten Kandidaten (Ausnahme: Satin! – egal in welcher Farbe), ideal sind außerdem (klein-)gemusterte Oberteile.

    Was man allerdings tun kann, wenn das Malheur bereits passiert ist – außer krampfhaft die Arme an den Körper zu pressen oder/und eine Jacke überzuziehen (und damit noch mehr zu schwitzen! – ähm… ich meine natürlich zu „glühen“), weiß ich leider auch nicht. Was sagt Ihr?

  3. Wenn eine Hose permanent hochrutscht

    Ich nenne es mal ganz direkt den „A…frisst Hose-Effekt“, fieses Gefühl bei gleichzeitig unschöner Optik. Oder eine noch peinlichere Variante: Das Cameltoe…

    Lösung: Cameltoes sieht man am ehesten bei Damen, welche Leggings bevorzugt als „Hosenersatz“ einsetzen. Mein Vorschlag: Lasst es bleiben. Oder: Wenn es schon unbedingt Leggings sein müssen, dann grundsätzlich mit einem längeren (mindestens po-bedeckenden) Oberteil kombinieren. Und zwar auch dann, wenn Ihr schlank seid. Wenn Ihr gerne Overalls und „Jumpsuits“ tragt – und wie ich einen eher langen Oberkörper habt – kauft sie eine Kleidergröße größer, als Ihr es gewöhnlich tut. Das gilt genauso für Badeanzüge.

    Die Ursache des „A-f-H“-Effekts ist meistens schlicht eine zu kleine Hosengröße. Die Lösung besteht also darin, entweder abzunehmen oder die Hose zu entsorgen. Falls die Hose relativ weite Beine besitzt, kann man allerdings noch versuchen, den unerwünschten Effekt durch das Tragen einer Shapingpants darunter ein wenig zu kaschieren.

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  1. Die umgekehrte Variante: Wenn eine Hose ständig runterrutscht

    Lösung: OK, die Lösung sollte eigentlich ganz einfach sein – natürlich einen passenden Gürtel kaufen! Oder zunehmen (haha :-)). Ich stelle jedoch fest (es ist zumindest mein subjektiver Eindruck), dass heutzutage immer mehr Hosen ohne Gürtelschlaufen verkauft werden. Auch hier frage ich mich mal wieder: Was soll das? Das ist doch so etwas von unpraktisch! Denn es verlangt, dass eine Hose immer perfekt passt. Gewichtsschwankungen sind damit quasi ausgeschlossen.

    An einer Hose habe ich von einer Änderungsschneiderin eigens Gürtelschlaufen anbringen lassen, weil es anders mit dieser Hose und mir nicht funktioniert hätte. Alternativ versuche ich mir manchmal mit klassischen Hosenträgern zu behelfen, aber zugegeben: Sie passen nicht unbedingt zu jedem Look, sind also nur bedingt empfehlenswert. Außerdem funktioniert das auch nur mit Hosen, welche minimum über eine normale Leibhöhe verfügen (besser noch: Highwaist). Trendunabhängig erhältlich sind Hosenträger in der Herrenabteilung (z. B. bei H&M), die Teile sind so gut justierbar, dass sie auch uns Frauen passen.

So, das war der erste Teil. Ich hoffe, es war für Euch etwas Interessantes dabei und der lange Text hat Euch nicht erschlagen. Das war übrigens noch längst noch nicht alles! Schaut doch demnächst wieder rein, dann gehts bei mir weiter mit der „Stressfaktorliste“ Part 2 (diese behandelt weitere potentielle Probleme mit Kleidern und Röcken, Schuhen sowie Accessoires).

Und Danke an Heidi für die Inspiration!

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert.

22 Gedanken zu „Stressfaktor Kleidung Teil 1

  1. Wow Annemarie, Super Blogpost mit Tipps und sehr hilfreich! Danke! Ein paar Beispiele kenne ich – LEIDER – und die sind ganz schön nervig!🙂
    LG Claudia
    PS Bin gespannt auf Teil 2!😉

  2. Liebe Annemarie,

    ein sehr schöner Artikel, den ich mehrfach besucht habe.

    Ja, mache Kleidung „will etwas von einem“ und man will nicht immer geben😉 . Also zu wieder herauskommen: Dann darfst Du halt nachts nicht alleine nach Hause kommen! Wenn Du das aber vor hast, ist das nicht tragbar. Also weg damit …

    Sogar Nougatfarbene Unterwäsche wirkt unter Weiß auf blasser Haut noch unsichtbar. Fast alles ist besser als Weiß … ich nehme aber auch trotzdem manchmal Weiß.

    Weiß Oberteile sind bei mir recht sicher, keine Ahnung warum. Auf andere Sachen kleckere ich mehr. Tücher sind bei mir viel gefährdeter, wenn sie auf dem Busen sitzen. Die drehe ich dann immer mach hinten und dann sieht es blöd aus …

    Leinen geht nur leger – alles andere ist vergebene Liebesmüh. Trotzdem gehört es erstmal gebügel, sieht anders aus als Knitterlook pur.

    Schöne Fusselgeschichte. Solche Teile entsorge ich eiskalt.

    Zum Schwitzen: Mir ist in einem Seminar mal passiert, dass ich vor 25 Leuten mit dicken Schweißrändern im Kleid unter dem Armen stand bei schwülen 28 Grad … Ich hatte erst eine Gruppe und danach die nächste. In der Pause habe ich das im Waschraum gesehen. Zum Glück hatte die zweite Gruppe vorher Sport und war sehr rotköpfig. Ich habe den Vortrag direkt eingeleitet mit den Worten „Schön, dass Ihnen offensichtlich gerade genauso heiß ist, wie mir anzusehen ist …“ Alle haben einmal gelacht, genickt und alles war gut. Ansprechen hilft ungemein dabei.

    “A-f-H” kann man meiner Ansicht nur entsorgen … es gibt Hosen, die passen einfach nicht zum eigenen A.

    In meinen Stilberatungen arbeite ich übrigens auch mit dem Begriff Stressfaktor – oder posiiv formuliert Energieaufwand. Wenn eine Stilrichtung oder Kleidungsstück zu einem passt, fühlt man sich entspannt. Es raubt keine Energie, sonder spendet ggf. sogar welche.

    Bin sehr gespannt auf Teil 2.

    Eine stressfreie Woche wünscht Dir
    Ines

    • Hi Ines,

      danke für Deinen tollen Kommentar. Es freut mich, zu lesen, dass mein langer Blogbeitrag Dich nicht etwa abgeschreckt hat und dass Ihr sogar offen für einen zweiten Teil seid! (ich befürchte bei so langen Artikeln immer, dass das eh keiner (vollständig) liest…)

      Bei dem Seminar hast Du ja echt Glück gehabt! Vielleicht sollte man seine Zuhörer grundsätzlich vorher bei 30 Grad um den Block schicken (oder wenn’s kühler ist – erstmal so richtig die Heizung aufdrehen)😉

      Lg, Annemarie

  3. Super Artikel, aber wirklich sehr laaaaaaaaaaaaaang …😉
    Das mit dem Einsauen kenne ich nur zu gut (trage darum gern Schwarz, muss aber nun auch langsam mal an was Helles ran …) und das mit der Panik, weil man aus irgendwas nicht wieder rauskommt, auch. Bevorzugt ging mir das früher (jetzt hat ja irgendwie alles U-Boot-Ausschnitt und Co.) mit Sachen so, die ich zwar über den Kopf bekommen habe, die aber nicht wieder über den Kopf zurückwollten und dir mitten auf der Nase festhingen oder so. Oder auch mit engen Hosen, die beim Ausziehen ums Verrecken nicht mehr über meine Hacken wollen (habe schon mindestens 2 Nähte dabei zerrissen …)!
    Undsoweiter.
    Ich glaube allerdings, dass ich noch nie einen Rock über den KOPF gezogen habe. Machst Du das öfter??
    Kommt in Deinem 2. Teil noch eine Lösung zum Nippelalarm? Und sag bloß nicht „Gunda hat gefragt …“! :p
    LG
    Gunda

    • Hi Gunda,

      bzgl. des „über-den-Kopf“-ausziehen. Ja, das mach ich öfter, ich habe sehr breite Hüften und dazu eine schmale Taille. Wenn Teile keinen Reißverschluss haben, sondern nur einen Gummizug (wie der besagte Rock) – wenn dann also der Gummizug an meiner Taille eng (passend) sitzen soll, ist er halt entsprechend eng und ich krieg ihn partout nicht über die Hüften. Über den Kopf funktioniert das dann schon eher… (aber wie Du siehst, ist es auch nicht ganz unproblematisch…). Das von Dir beschriebene Slimpantsproblem kenne ich allerdings auch sehr gut!

      Ähm… was meinst Du denn mit Nippelalarm? Ich verstehe das Problem gerade nicht. Gib mir bitte mehr Infos! (dann lass ich mir dazu was einfallen)🙂

      Lg, Annemarie

    • Hi Hi liebe Gunda, du hast die Fragen aller Fragen gestellt, hätte ich auch drauf kommen können, denn DAS Problem kenne ich. Habe schon alles probiert, von abkleben (aua), über dieverse Hilfsmittel, nichts funktioniert so wirklich. Bin mal gespannt ob jemand eine Lösung parat hat.😉

      LG Petra

    • Interessant… ich hab das Problem eher nicht, weil ich seit Jahren mindestens leicht gepolsterte BH’s trage* (deshalb bin ich darauf nicht gekommen). Warum macht Ihr das nicht?

      Lg, Annemarie

      * Aber ich verstehe die Problematik. Als ganz junges Mädel war ich oft ohne BH unterwegs und da war mir das dann enorm peinlich…

    • Kleider und Röcke, die figurnah sind, muss ich manchmal auch wie Annemarie über den Kopf ausziehen und das ist nicht immer einfach. Habe auch schon mehr als einmal festgesteckt und mir in der Kabine helfen lassen müssen … nicht schön … bin dann immer froh, wenn wenigstens mein Mann der Helfer ist und nicht eine Verkäuferin …

    • Warum keine gepolsterten BHs? Weil es bei Cup F ohnehin schon nicht einfach ist, halbwegs vernünftig sitzende BHs zu finden und weil „gepolstert“ dann ziemlich sicher anstatt zu minimizen sogar optisch vergrößern würde.

      Hm. Also kennst Du das Problem nicht. Schade. Mir fallen irgendwie nur Stilleinlagen als „Hilfsmittel“ ein, aber dann sieht man vermutlich die, weil sie auch auftragen.😦

    • Eieiei, und die sind weniger dick als leicht gepolsterte BH’s? Ich kann ja verstehen, dass Du Dir keine Pushups antun möchtest bei Größe F. Aber so ganz leicht gepolstert, das müsste doch gehen, oder? Ich habe kürzlich bei Tschibo T-Shirt-BH’s gekauft, die sind super, absolut blickdicht und pushen minimal, wenn überhaupt.

      Lg, Annemarie

  4. Wow… das nenn ich mal einen informativen Post! sehr cool!! Ich hab für 1-2 Kleider, die einen total komplizierten Rückenreissverschluss haben so ein Schlüsselband mit einer Wäscheklammer kombiniert, damit ich das schließen kann (wenns angezogen ist) und dann auch noch abmachen. nur rauskommen wird dann doof lach.

    Liebe Grüße Ann-Kathrin

    http://www.i-like-shoes.de

    • Hi Ann-Kathrin,

      das mit dem Schlüsselband und der Wäscheklammer hört sich nach einem Supertrick an!
      Das muss ich mal ausprobieren. Danke dafür!

      Lg, Annemarie

  5. Och diese Dinge nerven echt, wobei mich am allermeisten nervt, wenn hinten der Reissverschluss so schwer zu schließen ist! Danke für die Tipps und habe eine gute Woche! LG Sabina | Oceanblue Style

  6. Mir geht es mit verknittertem Leinen oder Baumwollblusen wie dir. Ich mag nicht bügeln. Daher kaufe ich keine Leinensachen mehr und die Blusen hängen die meiste Zeit im Schrank. Gegen Fusseln ist anscheinend noch kein Kraut gewachsen.

    LG Sabine

    • Ja, wohl leider noch nicht. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf! Vielleicht schreibt ja noch jemand einen guten Tipp gegen das Fusselproblem in die Kommentare!

      Lg, Annemarie

  7. Ich muss mich Tina anschließen, habe herzhaft gelacht beim Lesen deines Beitrages und mich bei einigen Punkten wieder gefunden. Ich glaube jeder hat so ein paar Schrankleichen, obwohl es sich bei mir wirklich im Rahmen hält. Werde jetzt wohl beim Schoppen immer an deinen Artikel erinnern und das ein odere andere Teil hängen lassen.
    LG Petra

  8. Zwischenzeitlich habe ich das mit den weißen Sachen ganz gut im Griff….🙂
    Ich esse ohnehin grundsätzlich unterwegs nichts, womit ich mich potentiell einsauen könnte.
    Bei weißhäutigen Menschen finde ich knallrote Wäsche besser als beige. Grade unter weißen Jeans. Einfach mal testen.
    Die anderen Probleme habe ich zum Glück nicht.
    Ich kaufe mir aber auch keine Klamotten, wo ich z.B. extra Wäsche bräuchte.
    LG Sunny

  9. Ich musste gleich daran denken, wie Sunny mich neulich aus einem Kleid rausziehen musste. Da dachte ich mir auch, wenn ich reinkam, kriegen wir mich wieder raus😀
    Für das Fusselproblem hab ich nie eine gute Lösung gefunden. Ein Pinker Pulli musste dann ausziehen weil alles weiße in der Wohnung seltsame Pinke Härchen bekam, ganz schlimm. Wenn du da also ne Wunderwaffe findest. Das würde mich sehr interessieren.
    Ich bin gespannt auf Teil 2.
    Liebe Grüße, ela

  10. Oh ja ,einige Dinge die du hier aufzählst können wirklich sehr nervig sein🙂
    Mein persönlicher Alptraum sind Kleider aus denen ich Abends nicht mehr rauskomme ,und das passiert mir leider öfters. Teils weil ich vergesse das seitlich unter der Achsel ein Zipp ist ,und den dadurch nicht öffne:/ .. oder auch weil ich einfach feststecke. Mache es wie du ,wenn die Hysterie anfängt versuche ich durchzuatmen und das ganze nochmal anzugehen🙂

    Schönen Abend noch ,liebe Grüße❤

  11. Ich hab , na ja denke ich wenigstens alle nervigen Klamotten aus sortiert . Ist aber gerne mal sehr lästig das zuppeln und ziehen . Ich bekomm dann gerne mal die Krise . Deine Tipp´s kann man alle durch aus übernehmen .
    Da ich es ja zeit weise aber doch nicht lassen kann , unpraktisches zu kaufen oder selbst zu nähen . Bin ich mit ler Weile richtig fit , darin für unsere Kunden genau diese Probleme zu lösen .
    Bin sehr auf den 2. Teil gespannt
    LG Heidi

  12. Wow Annemarie, toll hab grad so gelacht. Du schreibst so super. Ich frag mich auch oft weshalb hab ich dieses Teil gekauft, wenn es so Streß macht.
    Aber manchmal denkt man wohl ach ist nicht so schlimm, oder na das wird noch nachgeben… haha tut es natürlich dann extra nicht.
    Freu mich schon auf den zweiten Teil.
    Liebe Grüße Tina

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