Annemaries Modewoche: Der Dienstag

14 Kommentare

Oversize

anfw-dienstag2Sunny kommentierte kürzlich bei mir, dass ich mit meiner weiten Kleidung eine ungewohnte Silhouette auf meinem Blog präsentiere. Ja, es ist stimmt schon: Ich mochte den „Oversize-Look“ zwar schon immer recht gerne, aber derzeit präferiere ich ihn noch mehr als sonst. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich mit meinem Gewicht aktuell eher unzufrieden bin.

Obwohl nein – mein Gewicht ist mir eigentlich völlig wurscht – es ist mehr der (Hüft-)umfang der mich nervt! Aber ich arbeite dran… (mein zweiter Versuch dieses Jahr, vielleicht klappts ja diesmal…). Zwar erzählt mir jeder, der davon Kenntnis nimmt, dass man in unserem Alter ohnehin nicht mehr abnimmt und ich deshalb das Diäten sein lassen soll „Los, iss noch ein Stück Kuchen! Du nimmst eh nicht (mehr) ab!„, aber ich mag mich noch nicht damit abfinden.

Und deshalb verstaue ich meine Hüften derzeit gerne in viel Stoff. Ich fühle mich damit einfach entspannter als in figurbetonter Kleidung. Das Dienstag-Outfit geht dann auch genau in diese Richtung:

Rüschenpullover

Rüschenpullover und „Mama“-Mütze

Als ich diesen Rüschenpullover im vergangenen Winter im Onlineshop von H&M entdeckte, habe ich mich spontan verliebt. Denn der ist genau mein Ding: Schön weit, mollig warm und dank der großen Rüsche trotzdem ein wenig exzentrisch. Ich habe ihn gleich 2 x bestellt, einmal in einer Art „Himbeerton“ und dann nochmal im Sale in einem Grünton, welcher in Wirklichkeit weniger Petrolmäßig wirkt als auf den Fotos (das Bild links hab ich deshalb mal mit PS eingegrünt…). Der Pullover ist übrigens bis dato noch im Onlineshop von H&M zu haben. Dazu seht Ihr einen Rock von H&M (auch diesen besitze ich gleich mehrfach – wie Ihr am Donnerstag sehen werdet) und eine Mütze, die mir meine Mum gehäkelt hat. Was ich an der Mütze besonders mag: Sie ist geräumig genug, dass ich einen kompletten Dutt darunter verpacken kann. Also ähnlich wie diese „Jamaica-Mützen“ nur farblich neutraler, was mir bei solchen „All-Day-Acceessoires“ sehr wichtig ist: Es sollte halt zu möglichst vielem passen. Ich habe die Mütze in den letzten Monaten jedenfalls sehr häufig getragen. Die Arbeit, die meine Mum da reingesteckt hat, hat sich also definitiv gelohnt 🙂

P.S.: Habt Ihr’s schon bemerkt? Ich mag meine neue große Brille wirklich gerne 🙂

Mittwoch gehts weiter mit Outfit Nr. 3!

noteDer Song für heute:
Keep the faith von Michael Jackson (1991)
Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert.

14 Gedanken zu „Annemaries Modewoche: Der Dienstag

  1. Annemarie, das sieht sehr interessant aus. Du hast wirklich alles andere, als einen langweiligen Mainstreamstil.
    Ich bewundere Dich, denn es trägt schon etwas auf…. die meisten Frauen wählen ja immer das, in dem sie schlank und rank und ja nicht zu abgefahren aussehen.
    (ist das die frauliche Gefallsucht??)
    LG Sunny

    • Hi Sunny,

      danke, das geht mir runter wie Öl. Denn wenn ich eines nicht verkörpern möchte, dann ist es Mainstream. Was das „rank und schlank aussehen“ betrifft, das tue ich derzeit ohnehin nicht. Von daher ist das auch egal (bzw. ich würde es ohnehin nicht schaffen, mich mit Kleidung erfolgreich „schlank zu schummeln“).

      Bzgl. der „Gefallsucht“ hmm… mir gefällt es, wenn man sagt, ich kleide mich individuell oder sogar exzentrisch. Kürzlich meinte eine (mir unbekannte) Kollegin über mich, ich sei doch die, die immer im „London-Stil*“ rumläuft (das gab man mir so weiter). Das nahm ich als Kompliment. Also vielleicht ist das auch irgendeine Art von Gefallsucht?

      Lg, Annemarie

      * wobei ich meinen Stil nicht als „London-Stil“ bezeichnen würde. Das was die Mädels dort teilweise auf den Fashionweeks präsentieren, ist selbst mir manchmal zu sehr „Karneval“. Aber eines ist der Londoner Stil wohl auf keinen Fall: langweilig.

  2. Jetzt mal `was eindeutig Positives: Die Brille ist wirklich toll.- Die steht Ihnen hervorragend.- Ansonsten muss ich sagen, nachdem ich auch Fotos mit figurbetonterer Kleidung von Ihnen gesehen habe, dass Ihnen letztere meiner Meinung nach wirklich besser steht.- Außerdem sind „Zelt“ und „Preßwurst“ wirklich zwei Extreme; beide gleichermaßen unattraktiv.- Aber es gibt auch noch etwas dazwischen.- Und Sie können mir nicht einreden, nachdem ich jetzt schon einige Fotos von Ihnen gesehen habe, dass Ihre wahren Proportionen am besten versteckt werden sollten. – Im Gegenteil: Sie sind verhältnismässig groß, haben eine sehr weiblich proportionierte Figur, tolle Haare und ein sehr attraktives Gesicht.- Wär` einfach schade, den überaus femininen Körper dazu zu verstecken.- Aber das ist alles nur meine unmaßgebliche Meinung.- Bitte keine Grundsatzdiskussion dazu.

    Liebe Grüße

    Conni

    • 🙂 Danke für das Kompliment mit der Brille, mir gefällt sie auch sehr gut. Na ja, was meine Figur betrifft, ich stelle mich in der Regel schon so hin, dass es vorteilhaft aussieht (leicht seitlich z.B.). Oder meinen Sie meine älteren Bilder? Ich wäre jedenfalls gerne wieder etwas schlanker, allein schon, weil ich hier einige tolle Sachen im Schrank habe (z.B. einen traumhaften – engen! – Overall aus den 1970ern), in die ich nicht mehr reinpasse. Mal schauen, ob ich’s diesmal hinkriege.

      Liebe Grüße,

      Annemarie

  3. Tut mir leid, leider kann ich in das allgemeine Loblied nicht einstimmen. Wenn du wirklich meinst, an den Hüften zu viel zu haben; mit dem Pullover wirkt auch noch deine Oberweite unnötig massiv. Der macht nix besser; ist insgesamt eher unvorteilhaft für dich aber ohne Frage natürlich ziemlich extravagant. – Jetzt ist die Frage: Was willst du? – Als eine Art von Gertrude Stein der Mode in die Geschichte eingehen oder einfach nur attraktiv und vorteilhaft aussehen? – Das ist aber eine Frage, die du dir nur selbst beantworten kannst. Vielleicht tickt eine Mode-Bloggerin da auch einfach anders als die Normal-Konsumentin?!

    Gruß
    Conni Krüger

    • Na ja, oben UND unten massiv, dann stimmen die Proportionen doch wieder 😉 Ja, durchaus möglich, dass meine Motivation nicht unbedingt ist, „attraktiv und vorteilhaft“ auszusehen. Jedenfalls habe ich kein Problem damit, mit meinem Geschmack irgendwie anzuecken. Ich experimentiere gerne mit Mode und stehe auch dazu. Aber es war mal interessant, eine andere Meinung zu hören (vernünftig vorgebrachte kritische Meinungen liest man tatsächlich eher selten).

      Schöne Grüße,

      Annemarie

  4. Ich hatte schon mal angefangen mit einem Kommentar. Aber scheinbar war meine ehrliche Meinung nicht so erwünscht. Hier noch mal die Kurzform: Pullover geht gar nicht.
    Macht außer den Hüften auch noch die Oberweite total massiv.- Verstecken bringt nix außer vielleicht den Zelteffekt.- Genau wie schon in den 80er und 90erJahren steht Oversized-Mode den 1,85 großen mit Größe 34-36 am besten. – Alle anderen wirken nur noch massiver.- Tut mir leid, nur meine Meinung und Erfahrung! – Natürlich möchten Hersteller immer das neueste verkaufen, ohne Rücksicht darauf, ob es dem Einzelnen wirklich steht. – Da ist realistische Selbstkritik gefordert ( wohlgemerkt:ohne Vergleiche mit Damen vom Laufsteg ; aber auch ohne die Illusion jede könnte alles tragen)!- So wie hier präsentiert ist das Ganze kein bisschen vorteilhaft für Sie. – O.K. Sie greifen die neuesten Trends auf.- Aber ich finde, Mode sollte schöner machen und nicht nur irgendwie am „Puls der Zeit“sein, ohne Rücksicht auf Wirkung und Attraktivität.

    • Hallo Cornelia,

      merkwürdig. Ich habe keinen weiteren Kommentar von Ihnen zu diesem Beitrag gesehen. Natürlich können Sie Ihre Meinung dazu äußern. Gegen Kritik ist nichts zu sagen, solange Sie in höflichem Ton geäußert wird.

      Ich habe schon vermutet, dass so ein Oversizelook (oben UND unten Oversize) nicht Jedermanns Sache sein wird. Ist ja auch ok – ist halt Geschmackssache. Liest man ja auch immer wieder in Frauenzeitschriften, dieses „entweder oben oder unten weit“. Und „beides zusammen geht nicht“. Allerdings habe ich keine Lust, mich an (veraltete) „Moderegeln“ zu halten.
      Und glauben Sie mir: Wenn ich mit meiner Figur enge, figurbetonte Kleidung trage, dann sieht das definitiv NOCH unvorteilhafter aus. Ich sehe das ja (spätestens) auf den Fotos. Fakt ist: Ich fühle mich in Oversize wohler – und ja, als „Zelt“ auch attraktiver als als „Presswurst“.

      Schöne Grüße,

      Annemarie

  5. in Brombeer gefällt es mir richtig gut. Erinnert mich an Lagenlook.. liegt an der Rüsche, die ich echt klasse finde, glaube ich. Bin gespannt auf Morgen. Liebe Grüße Tina

  6. Sieht wuirklich sehr kuschelig aus. Die Rüschen haben etwas. Farben finde ich auch klasse. Ich persönlich würde eher eine Hose zu den Pullovern tragen und Schuhe mit etwas Absatz.

    LG Sabine

    • Hi Sabine,

      zur Hose habe ich die Pullis im letzten Winter auch öfter mal getragen. Was ich an der Rockkombi u.a. ganz spannend finde, ist, dass Rock und Pulli zufällig(!) quasi die selbe Farbe haben. Da dachte ich mir, das probier ich doch mal aus.

      Lg, Annemarie

  7. Hatte mich schon gefragt, was eine Mama-Mütze ist 😉

    Ich mag das locker fallende Outfit, als Outfit an sich und auch an Dir. Ich würde das auch sofort anziehen. Wenn einem ein bisschen nach Verstecken ist, ist es völlig legitim, das zu tun.

    Ist Dein Fahrrad für den Arbeitsweg schon wieder im Einsatz?

    Runde Grüße von meiner Hüfte
    Ines

    • Hi Ines,

      um ehrlich zu sein, noch nicht. Erst war es mir noch ständig zu kalt und derzeit habe ich mir (wohl doch noch) ne Erkältung eingefangen. D.h. ich fühle mich ein bisschen schlapp. Da habe ich keine Lust, das Fahrrad runterzuschleppen. Außerdem graut mir ja immer noch vor den Dieben, d.h. ich habe Angst, dass das Rad wieder ratzfatz weg ist… (die haben mir echt den Spaß dran verdorben!).

      Lg, Annemarie

  8. Bei dem Wort kuschelig , Bin ich gleich dabei . Solche Pulli´s braucht Frau . Und das Wohlfühlgefühl zählt einfach mehr . Schließlich sind wir keine Kleiderständer . Dein Outfit finde ich klasse . Was völlig anderes , was man sonst so nicht zu sehen bekommt
    LG heidi

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