Schadensbegrenzung II

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Die Augen

WimperntuscheNachdem ich Euch im ersten Teil der Serie meine bevorzugten Produkte zur Optimierung des Teints vorgestellt habe, kommen heute wie versprochen die Augen dran. Ein aufwendiges – gar buntes – Augenmakeup (in der Beautybloggerszene nennt man es glaube ich kurz „AMU“) wird man an mir eher selten finden, jedoch gibt es ein paar Produkte, ohne die ich „nicht kann“. Das geht los mit…

5. Must: Wimperntusche

Neverever verlasse ich das Haus, ohne wenigstens Wimperntusche aufgetragen zu haben. Von Natur aus sind meine Wimpern nämlich nicht nur relativ kurz, sondern auch noch dünn (was merkwürdig ist in Relation zu meinem eher vollen Haupthaar, ich weiß). Da ich außerdem eher blass bin, braucht mein Gesicht unbedingt Kontraste, um nicht wie ein Gespenst auszusehen. Am schnellsten und effektivsten klappt dies mit schwarzer Wimperntusche. Nachdem ich einige Produkte ausgetestet habe, schwöre ich mittlerweile auf die „2000 Calorie Mascara“ von Maxfaktor. Ein gutes Produkt zum fairen Preis, welches meinen spärlichen Wimpern für den Alltag ausreichend Länge und Fülle verleiht.

6. Nice to have: Wimpernfasern

Cashmere Wimpernverlängerung vorher nachherWenn’s etwas „mehr“ sein soll – z. B. wenn ich ausgehe – habe ich früher häufig künstliche Wimpern angeklebt. Ein toller Effekt, aber:
Herrje! Was für ein Krampf!!!
Erst das ewige Gefummel und wenn’s einmal dran ist, hat man den ganzen Abend Sorge, dass sich (unbemerkt) etwas lösen könnte.
Nun, irgendwann habe ich eine unkompliziertere Lösung entdeckt: die „Cashmere Wimpernverlängerung“ von Misslyn. Dabei handelt es sich um kleine Fasern, die sich um die Wimpern legen und diese in Kombination mit Wimperntusche enorm verlängern.

Zunächst trage ich eine Schicht Wimperntusche (z.B. die „2000 Calorie“) auf die oberen Wimpern eines Auges auf. Statt die Mascara nun aber trocknen zu lassen, wird umgehend die Wimpernverlängerung darüber aufgetragen. Denn die Mascara dient den weißen Fasern als Kleber. Anschließend wird dieselbe Wimpernreihe erneut mit schwarzer Mascara getuscht: Voilá – etwa doppelt so lange Wimpern!

Zugegeben, um das eine oder andere Fliegenbein komme ich bei dieser Technik meist nicht herum – vor allem dann nicht, wenn es schnell gehen muss – aber das nehme ich für den Effekt in Kauf. Notfalls werden die (noch feuchten!) Wimpern mit einem Wimpernkämmchen separiert.

7. Nice to have: Augenbrauenpuder

AugenbrauenpuderSchön geformte, akzentuierte Augenbrauen verleihen den Augen den richtigen Rahmen. Schon seit jeher war ich eher „Team Brooke“ als „Team Pamela“. D.h. dem Trend, sich die Augenbrauen extrem schmal zu zupfen, verweigerte ich mich schon in den 90ern konsequent.

Aktuell sind tendenziell mal wieder eher natürlich gewachsene – bis hin zu üppigen Augenbrauen modern. Meine eigenen Augenbrauen können es keineswegs mit denen einer Cara Delevingne aufnehmen. Wenn es also mal etwas „mehr“ sein soll, helfe ich mit Augenbrauenpuder nach.
Augenbrauenpuder vorher nachherDerzeit verwende ich ein Produkt der Marke Kryolan. Ich wähle einen Braunton, der ein wenig dunkler ist als meine Haarfarbe und fahre mit einem abgeschrägten Pinsel die Form der Augenbrauen nach. Bedarfsweise auch ein wenig darüber hinaus. Einen Pinsel mit langem Griff ziehe ich den üblicherweise mitgelieferten kurzen Pinselchen vor – weil es vom Handling her einfacher ist. Manchmal fixiere ich die Häärchen zusätzlich mit einer braunen günstigen Wimperntusche, allerdings ist es unbedingt ratsam, das Bürstchen vorab an einem Kleenex abzustreifen, weil man sonst sehr leicht zuviel Farbe erwischt (was im nachhinein schwer zu korrigieren ist). Einen Augenbrauenmalstift benötige ich nur dann, wenn ich mich bewusst maskulin schminken möchte.

8. Nice to have: Kajal/Lidschatten

P2 SchminkstifteWenn ich mich einmal auf ein Produkt eingeschossen habe – d.h. sehr zufrieden damit bin – kaufe ich es gerne regelmäßig nach. Auch in mehreren Farbtönen. So geschehen mit dem „Smokey Eye Stylist“ von P2. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Lidschattenstift, der – wie der Name schon sagt – eigens entwickelt wurde, um Smokey Eyes zu schminken. Ich verwende den Malstift allerdings vor allem als Kajal unter dem Augen oder/und als Eyelinerersatz auf dem oberen Augenlid. Man muss nur darauf achten, dass man nicht allzu fest aufdrückt, um nicht zuviel Farbe zu erwischen (es sei denn, man wünscht eine sehr intensive Deckkraft). Aus meiner Sicht ist es ein tolles „Allroundprodukt“ – auch eine Banane zu schminken (in der oberen Lidfalte aufgetragen) ist damit möglich. Mittlerweile besitze ich den Stift in vier natürlichen Farbtönen.

In meiner Jugend verwendete ich übrigens regelmäßig schwarzen Kajal, das praktiziere ich heutzutage nur noch selten. Denn auf einem alternden Gesicht wirkt dies leicht zu „clownesk“. Manchmal setze ich damit jedoch Akzente, d.h. ich kombiniere ihn (meiner ist übrigens von Artdeco) mit dem Malstift von P2, in dem ich zunächst letzteren auftrage und anschließend nur die untere Wasserlinie oder das äußerste Drittel des unteren Augenlides schwarz schminke. Auf dem Oberlid trage ich gelegentlich flüssigen schwarzen Eyeliner. Hier habe ich das für mich perfekte Produkt bisher noch nicht gefunden. Deshalb mag ich diesbzgl. (noch) keinen Produkttipp abgeben.

Übrigens: Der Stift von P2 hat einen gemäßigten Glitzereffekt. Bei Fältchen auf den Lidern sollte auf die betroffenen Partien allerdings besser keine Produkte mit Glitzerpartikeln aufgetragen werden. Da dies die Fältchen optisch noch betont. In diesem Fall empfiehlt sich unbedingt die Verwendung eines matten Lidschattens. Welcher im Handel eher schwer zu finden ist (gewöhnlich können die Lidschatten den Herstellern wohl nicht glitzerig genug sein! – oder die Kunden wünschen es nicht anders, keine Ahnung). Ich besitze eine solche matte Palette von Kryolan (Link siehe Produktliste).

Als dritten und letzten Teil der Serie „Schadensbegrenzung“ werde ich das nächste Mal das Thema Lippen sowie ein paar Extras behandeln.

» Zum ersten Teil: Meine Lieblingsprodukte für den Teint
» Zum dritten Teil: Meine Lieblingsprodukte für die Lippen und ein paar Extras

Vorstellte Produkte:
» „2000“ Calorie Mascara
» Misslyn Cashmere Wimpernverlängerung
» Augenbrauenpuder von Kryolan
» Smokey Eye Stylist von P2
» Kajal: Magic Eyeliner von Artdeco
» Lidschattenpalette von Kryolan

Musikalisch gibts heute die gute
Tina Turner mit „Look me in the heart“ (1990)

11 Gedanken zu „Schadensbegrenzung II

  1. Pingback: Schadensbegrenzung III | Meine Kleider

  2. Ohne Mascara gehe ich auch nicht aus dem Haus;) ich liebe lange Wimpern..so eine Verlängerung sieht sehr schön aus..so etwas ähnliches hatte ich auch mal:)
    Liebe Grüße

    • Hi Andrea, ich wollte eigentlich nur wissen, ob es Dir recht ist. Wenn nicht, lösche ich den Eintrag wieder.

      Lg, Annemarie

  3. Hallo Annemarie,

    ich benutze nur grünen Kajal, Wimperntusche und den Augenbrauenstift, mehr nicht. Bin viel zu faul, um mich noch zu bemalen. Mein Teint muss optisch verbessert werden, wegen meiner leichten Couperose. Deine Mail habe ich nicht bekommen. Ach ich guck gleich nochmal bei den Spams,vielleicht ist sie da gelandet. Aber diese ü 30 Seite ist schon merkwürdig. Ich habe mich da nicht angemeldet.

    LG Andrea

  4. Die meiste Zeit meines Lebens fällt mir nicht im Traum ein, dass etwas an mir optimiert werden müsste. Gut Wimperntusche und Lippenstift…. ein Hauch Rouge. Aber abdecken…. ? Klar ist ein ebenmäßiger Teint noch einen tick „netter“ und Klappern gehört zum Handwerk. Aber nötig haben wir das doch nicht. Und DU schon gar nicht. Ich habe selten so eine schöne Frau gesehen.
    LG Sunny

    • Ha, Du solltest mich mal ungeschminkt sehen! 😉 Ich sags Dir: gekonnt ist gekonnt! 😉

      Meine neue Seite schon gesehen? Ich habe Dich angemailt.

      Lg, Annemarie

  5. Huhu du Liebe,

    super hast du deine Augen geschminkt. Ich selbst habe von Natur aus lange Wimpern, aber seht dünne. Also reicht ein Volume Mascara völlig aus.
    LG Sabine

  6. Hallo Annemarie. So hat jeder seine Routine und Produkte auf die man schwört. Ich bin ja immer und ewig auf der Suche nach einer guten Wimperntusche. Deine hast du mir ja schon mal ans Herz gelegt. Ich werde sie auf jeden Fall mal kaufen. Für den Preis kann man nichts falsch machen.
    Apropo falsch, zur Karnevalszeit habe ich mal als Gag falsche Wimpern verwendet, es sah genial aus. Zu einer besonderen Gelegenheit würde ich die auch mal außerhalb der 5.Jahreszeit benutzen.

    Eine schöne ausführliche Berichterstattung über Schadensbegrenzung. 😉
    Lieben Guß Cla

    http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/

  7. Hallo Annemarie,
    ganz ähnlich sieht mein Programm seit Jahren aus. Nur die Wimpernverlängerung hab ich noch nicht ausprobiert. Das muss ich unbedingt nachholen, nachdem ich das mit den künstlichen Wimpern absolut nicht hinkriege. Schwarzen Kajal verwende ich auch seit Jahrzehnten und immer noch am liebsten. Der Kontrast ist bei mir nicht so hart, ich bin selten blass. Entweder trage ich rote Bäckchen (Winter) oder Pigmentflecken (Sommer) :D. Als einziger farbiger Kajal geht bei mir blau, alle anderen „verschwinden“ quasi.
    Du hast gut daran getan die Mode mit den schmalen Augenbrauen auszulassen. So richtig schön wachsen die nicht mehr nach. Mir gefällt es, wenn ein Gesicht kräftige Augenbrauen zieren, das macht es ausdrucksvoller. Meine schmalen bekommen deshalb auch ein Pimp-up mit Brauenpuder – von Aldi, den hab ich schon über ein Jahr.
    Gute Tipps wieder, danke! Die Wimpernverlängerung und die Smokey Eyes werde ich ausprobieren.
    LIeben Gruss von Sabine

  8. Pingback: Schadensbegrenzung I. | Meine Kleider

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