Rokoko

7 Kommentare

Wie Euch vielleicht aufgefallen sein mag, habe ich kürzlich mit „stylesyoulove“ (edelight) einen „Link getauscht“. D.h. sie schrieben einen Gastbeitrag für meinen Blog und ich durfte im Gegenzug etwas für deren Seite beisteuern. In meinem Artikel dort befasse ich mich mit der Frage, wie sich heutzutage Stil definiert und meine Theorien dazu.
Ihr findet ihn hier:

» Stilbetrachtungen

Falls Ihr ihn kommentieren möchtet – was mich natürlich freuen würde – tut das am besten hier auf meinem Blog, denn die haben dort offenbar die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

Außerdem gibts heute seit langem mal wieder ein Outfit von mir:

Kürzlich habe ich bei Ebay eine grüne Samtkombi bestehend aus dieser Jacke und einem Rock ersteigert, Second-Hand natürlich, schätzungsweise 80er Jahre (aber ich weiß es nicht genau). Konsequenterweise kombinierte ich die grüne Jacke mit den opulenten Verzierungen neulich mit meiner schwarzen Samthose von Mango und schwarzen Schnürstiefeletten. Dazu etwas Goldschmuck (rechts Schlange, links Drachenkrallen – siehe obiges Foto) und ein Gürtel mit goldener Fuchsschnalle. Ein bisschen wie „abgeschwächtes“ Rokoko, war zumindest die Idee dahinter. Demnächst probiere ich vielleicht auch mal etwas mit dem dazu gehörenden Rock.

Ein wenig „New Romantic“ gefällig? (ok, eigentlich fällt es wohl unter Punk)
„Stand and Deliver“ von Adam Ant (1981)

7 Gedanken zu „Rokoko

  1. Pingback: Ines’ “Aktion Buntes” | Januar: Grün | Meine Kleider

  2. Pingback: Freche Friese | Meine Kleider

  3. Wahnsinn – ich glaube wenn ich Deinem Kleiderschrank einen Film-Namen geben müsste dann würde der lauten: „Die Liga der außergewöhnlichen Damenoberbekleidungsstück“ 😉

    Einfach klasse was Du immer findest!!! Und diese grün-petrolen Teilchen stehen Dir immer ganz besonders gut (denke gerade an Deinen Anzug)

    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

  4. Liebe Annemarie, das Outfit steht dir ganz hervorragend und da fällt mir wieder ein, was ich neulich schon „bemängeln“ wollte: Eine ModeOMA bist du ganz gewiss nicht. 😛

    Und was die Stilfrage angeht: Da schließe ich mich den Worten von Sabine an, die das wunderbar formuliert hat. Und wenn ich mich so umsehe, dann scheint „Stil“ oft auch
    immer weniger mit dem zu tun zu haben, was ich als Individualität bezeichnen würde. Viel mehr scheint es etwas zu sein, womit man sich klar positionieren möchte. Ich bin Fashionista, reiche Hanseatin, trendige Prenzlauer-Berg-Bewohnerin etc. Da scheinen überall kleine Modediktaturen aus dem Boden zu sprießen und das könnte erklären, warum man gerade die als Stil-Ikonen bezeichnet, die sich überhaupt nicht um das scheren, was sie wo zu tragen haben.

    Und die Zeit der Diven und Göttinnen dürfte fast vorbei sein, denn das hat für mich auch immer etwas mit Geheimnis und Faszination zu tun. Doch was gibt es heute? Too much information an allen Ecken und Enden. Furchtbar! Mir ist schon klar, dass die Göttin auch auf die Toilette muss, aber ich möchte nicht en detail darüber informiert werden. 😛

  5. Auf jeden Fall hast du Stil, und was für einen. Ich finde ihn unverwechselbar. Rokoko steht dir sehr gut. Du bist für mich ein Wintertyp. Nur der Wintertyp kann diese extremen Sachen tragen in kalten Farben, im Gegensatz zum Herbst, der die opulenten Erdfarben braucht.
    LG Sabine

  6. Hallo Annemarie,
    Was die Diven damals von den heutigen – und die gibt es noch, ich denke an Penelope Cruz, Juliette Binoche oder an Hannelore Elstner – unterscheidet, ist Ihre Privatsphäre, die damals viel mehr geachtet wurde. Oder wußten die Damen sie besser zu schützen? Heute wird jede von Paparazzi verfolgt und ständig abgelichtet. Ich denke es ist schwierig morgens um 8 ungeschminkt bei Brötchenholen divenlike zu sein.
    Auf der anderen Seite hat Stil aber für mich nichts mit Makellosigkeit und Perfektionsimus zu tun. Gerade kleine „Unebenheiten“ machen ja oft einen Stil aus. Ich denke da an die kleine Zahnlücke von Vanessa Paradis, der ich auch Stil zuspreche.
    Stil hat für mich nichts mit der aktuellen Mode, nichts mit Trend und auch nichts mit Auffallen zu tun, sondern mit Haltung. Eine Frau mit Stil sieht für mich in jedem Kleidungsstück, das sie trägt aus wie eine Königin. Gerade das Selbstverständliche, das Ungewollte macht den Stil aus. Deswegen wird für mich keine wirkliche Stilikone von sich sagen, sie sei eine. Weil es ihr tief im Herzen egal ist, was andere von ihrem Aussehen halten und weil sie die Schublade „Stilikone“ selber nicht aufmachen wird.
    Ohne Dich in eine Schublade stecken zu wollen :-), Du hast zweifellos Stil und siehst in jedem einzelnen Deiner Kleider aus, also ob Du ganz bei Dir bist. Ob verkleidet oder im Bürooutfit. Und Du hast einen sicheren Griff für das, was zu Dir passt. Das Rokokojäckchen ist wieder so ein Teil. Ganz was besonderes und steht Dir so gut!
    Mit dem Schmuck und den Stiefeln lehnt es sich wirklich an diese Zeit an. Trugen damals nicht die Damen Singvögel im Haar?
    Lieben Gruß
    Sabine

    • Hi Sabine, erstmal danke für die Blumen! 🙂

      Hmm… ich weiß gar nicht, wann das eigentlich mit den Papparazzi losging. Habe mal irgendwo gelesen – ist allerdings schon lange her – dass zumindest das Privatleben der frühen Hollywoodstars von den Studios „gemacht“ wurde. D.h. es wurde für die Öffentlichkeit „aufbereitet“. Zumindest galt das für die Zeit, als Schauspieler bei den Hollywoodstudios noch fest angestellt waren. Da mussten dann schonmal homosexuelle Schauspieler heiraten, um den Schein zu waren oder irgendwelche Drogendelikte wurden vertuscht etc. Ob man heutzutage als Prominenter den Papparazzi wirklich so hilflos ausgeliefert ist oder ob da vielleicht hier und da auch mal jemand diese sogar „herbestellt“ (habe ich auch schonmal irgendwo gelesen) , kann ich nicht beurteilen. Es gibt aber durchaus auch heute noch ein paar Promis, die ihr Privatleben einigermaßen zu schützen wissen (ist aber eine Minderheit). Frau Binoche ist da glaube ich kein schlechtes Beispiel. Aber es ist schon richtig, dass die Stars von früher distanzierter – und dadurch makelloser und irgendwie glamouröser rüberkamen als das heute der Fall ist.

      Das mit den Vögelchen ist ja eine witzige Idee, das hätte ich mal machen sollen! 🙂

      Lg, Annemarie

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