Kleiderbörse im Stilwerk

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Kleiderbörse im Stilwerk Düsseldorf 2012

Kleiderbörse im Stilwerk Düsseldorf 2012

Unter dem Motto „Second Hand mit Stil“ fand am Samstag zum vierten Mal die Düsseldorfer Kleiderbörse statt. Dabei handelt es sich um eine Art Trödelmarkt, der im Untergeschoss des Stilswerks veranstaltet wurde, auf dem vor allem Designerkleidung und Accessoires angeboten wurden. Die Erlöse aus dem Verkauf der Kleidungsstücke fließen in die wohltätigen Hilfsprojekte des Veranstalters, der BürgerStiftung Düsseldorf, kommen u.a. der Krebsberatungsstelle zugute.

Für den guten Zweck haben Düsseldorfs Gesellschaftsdamen ihre Kleiderschränke ausgemistet* und großzügig gespendet. Da musste ich natürlich unbedingt mal gucken gehen.

Obwohl ich erst am Nachmittag dort eintraf, fand ich noch eine ziemlich umfangreiche Auswahl an Designerstücken vor. Die Preisgestaltung war zwar nicht ganz so niedrig wie zum Beispiel bei Oxfam, aber durchaus fair, berücksichtigt man die durchweg hochwertige Qualität der Kleidung.

Den Stil der meisten Stücke würde ich als ladylike und klassisch bezeichnen, weniger als hochmodisch. Die neueste Mode von Zara, Mango und H&M fand man dort also eher nicht. Was für mich allerdings auch nicht unbedingt sein muss. Kann man solche eleganten Stücke doch jahrelang tragen und prima kombinieren. Im Endeffekt entschied ich mich für diesen – doch recht auffälligen – Gürtel (siehe Foto) sowie zwei Midiröcke, einer schwarz, einer kariert, welche ich Euch hier im Blog demnächst bestimmt noch präsentieren werde. Oberteile habe ich nämlich satt und genug – wie mir Kollegin E. kürzlich mitteilte (wo sie recht hat, hat sie recht), deshalb legte ich mein Augenmerk verstärkt auf Röcke und Hosen. Die drei Teile kosteten mich insgesamt 40 Euro. Das eine oder andere Abendkleid hätte mir zwar ebenfalls gefallen, die gab’s allerdings nicht unter 100 Euro – und soviel wollte ich nicht ausgeben. Davon abgesehen brauche(!) ich kein Abendkleid. Aber ich bin durchaus zufrieden mit meinen Schnäppchen und würde das nächste Mal (wenn ich’s denn rechtzeitig mitkriege) gerne wieder hingehen.

Um die kleinen Bilder zu vergrößern, einfach draufklicken.

* = Ganz sicher haben die Damen dazu keineswegs meinen neuen virtuellen Kleiderschrank-Ausmistberater verwendet. Andernfalls wäre kaum soviel zusammengekommen 😉

Habe ich die 70er bisher musikalisch vernachlässigt? Wird sofort geändert. Hier kommt zum Wochenende Gute-Laune-Musik von
… Boney M….

7 Gedanken zu „Kleiderbörse im Stilwerk

  1. Pingback: Projekt Downgrading Teil 5: | Meine Kleider

  2. oh, da wäre ich gern dabei gewesen:) obwohl ich bei den preisen wahrscheinlich ganz schön überlegt hätte… den gürtel finde ich jedenfalls ziemlich beeindruckend;)
    herbstlichherzlich birgit

  3. Jetzt komme ich mir ja richtig schlecht vor, dass ich meine Kleiderkreiselerlöse für evtl neue Stücke ausgeben, bzw. zumindest für mich verwende und nicht einer Stiftung widme 😉

    • Hi, Sandra, das musst Du nicht, ich denke mal die Düsseldorfer Gesellschaftsdamen haben finanziell ganz andere Möglichkeiten als unsereins – schätz ich jedenfalls. Ich selbst spende zwar gerne bei Oxfam, kaufe aber genauso gerne dort ein. Dass ich wenig verkaufe, sondern eher verschenke oder spende, hat aber viel mit Bequemlichkeit zu tun. Früher habe ich einige Sachen über Ebay verkauft und es hat mich genervt, meistens nur nen Euro (selten mehr) für meine noch guten Stücke zu kriegen. Das ganze Bohei und die Zurpostrennerei und das für nen Euro… da verschenk ich’s lieber und hab dazu noch ein gutes Gefühl. Wenn das Versteigern allerdings besser gelaufen wäre, würde ich das vermutlich auch häufiger machen. Lg, Annemarie

  4. @Sunny: Begehbarer Kleiderschrank, ja das wär auch was für mich! Aber leider fehlt in dieser Wohnung der Platz für so etwas. Ich hab noch nicht mal einen Keller!!!. Aber selbst wenn ich einen haben könnte, würde ich meine Sachen dort vermutlich nicht lagern. Ich habe mittlerweile nämlich so meine Probleme mit Kellern, seit mal einer – in einem Haus in dem ich wohnte – unter Wasser stand (Handwerker unter mir hatten nämlich Zement oder Sand oder sowas ins Klo gekippt…) und ich einfach nur sehr viel Glück hatte, dass meine „Kellerzelle“ noch verschont blieb. Der Boden hatte eine leichte Steigung – so dass ich meine Sachen rechtzeitig rausholen konnte, bevor das schmuddelige Wasser sie erreichte, andere Nachbarn hatten weniger Glück… Seither bin ich Kellern gegenüber mißtrauisch. Weil – ich betrachte meine Klamotten irgendwie als „meine Schätze“. Deshalb wohl auch das Problem mit dem „Schwer-Ausmisten-Können“.

    @Sabine: Ja, so richtig überfüllt war das dort nicht. Ich fand’s natürlich gut, denn ich stöbere gerne und mag’s wenn ich überall problemlos drankomme (und nicht nur auf Hinterköpfe blicke). Allerdings wären eine größere Anzahl von Besuchern für die Veranstalter (und den guten Zweck) sicherlich besser gewesen. Allein schon wenn man sieht, wieviel nachmittags noch an Waren übrig war, die Kleiderständer waren ja noch voll! Meiner Meinung nach hätten sie dazu aber mehr Werbung für das Event machen müssen. Ich bin da auch nur ganz zufällig darauf gestoßen, hätte es fast übersehen. Über deren Newsletter bin ich darauf aufmerksam geworden, den beziehe ich erst seit kurzer Zeit. Vielleicht gibt’s den ja auch für Eure Region?

    Lg, Annemarie

  5. hey annemarie! der gürtel ist fantastisch und auf die beiden röcke bin ich schon gespannt. auf dem halbjährlichen second-hand-modemarkt bei uns sieht es ähnlich aus, nur nicht so übersichtlich. das gedränge dort ist immer groß und um ein richtiges schnäppchen zu machen, muss man früh dran sein. macht aber immer wieder spass. lieben gruß von sabine

  6. Tolle Idee. Ich bin auch grade am Ausmisten. Ich muss mir jetzt wirklich mal eine Kaufpause verordnen. Sonst brauche ich wirklich einen neuen Schrank oder was begehbares bis zur Decke…*räusper*
    LG Sunny

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