Auf Partnersuche

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Jedesmal nach dem Wäschetrocknen geht sie los: Die große, nervige Partnersuche. Da werden alle frisch gewaschenen Socken ausgebreitet und miteinander verglichen, um herauszufinden, wer zu wem gehört. Alle glücklich wiedervereinigten Paare werden zusammengerollt und landen in der Sockenschublade, um dort auf ihren nächsten Einsatz zu warten. Jedoch finden sich leider immer wieder „Neu-Singles“, also solche Socken, deren Partner unverständlicherweise verschollen bleiben.

Vor ein paar Jahren hatte ich die glorreiche Idee, ausschließlich schwarze Socken zu kaufen, weil: die passen ja irgendwie zu allem, nicht wahr? Mit dem Resultat dass ich mittlerweile zig schwarze Socken besitze. Jetzt sollte man glauben „prima, da braucht sie einfach nur in die Schublade zu greifen und hat immer ein passendes Paar“.

Aber nein, ganz im Gegenteil: Schwarze Socke ist nicht gleich schwarze Socke! Die unterscheiden sich optisch alle voneinander, also zumindest geringfügig. Manch einer ist ein wenig gerippter als der andere, 1-2 cm länger oder kürzer oder der Schwarzton ist weniger satt – und was die Länge/Breite des Bündchens betrifft, da gibt es eine ziemliche Vielfalt…

So nach dem Motto „knapp daneben ist so richtig vorbei“ will ich ja nicht unbedingt mit unterschiedlich langen Socken herumlaufen – oder solchen deren Farbton ein wenig voneinander abweicht. Deshalb mag ich ungern Socken zusammen tragen, die eigentlich nicht perfekt zueinander passen. Wobei – ob dies wirklich jemandem auffallen würde? Achtet man überhaupt darauf? Oder bin ich diesbzgl. vielleicht einfach nur zu penibel?

pb

13 Gedanken zu „Auf Partnersuche

  1. Dieser Beitrag zum Thema Partnersuche gefällt mir richtig gut. Vielleicht schreibst du bald mehr darüber. Bis dann, Max.

  2. die schwarze socken idee hatte ich auch mal…aber ich störte mich unsinnig an den unterschiedlichen farbtönen (ja du hast recht, schwarz is einfach nicht gleich schwarz) und musste dann aufgeben. ich leben jetzt damit, dass meine waschmaschine gerne socken frisst und nur die pinken ringelsocken haben immer noch ihren partner, scheinbar eine liebe fürs leben!

  3. Hallo Ihr Lieben,

    danke für Eure netten Kommentare.

    @Steffen: Ich weiß nicht, hätten längere Zahlenkombis nicht sowas „knastmäßiges“? Irgendwie assoziere ich damit nichts Gutes…es sei denn, man numeriert die Socken irgendwo, wo man es kaum sieht, also z.B. UNTER dem Fuß. Das würde m.E. gehen.

    @Andrea: In letzter Zeit neige ich auch immer mehr zu farbigen Socken, an wild gemustert traue ich mich bisher aber noch nicht. Habe zwar auch 2-3 solche Paare, aber die passen irgendwie zu nix…

    @Sabine: Das freut mich sehr 🙂 Ich werde Deinen Blog künftig auch im Auge behalten.

    @Sunnie: Ich habe auch schonmal irgendwo gelesen, man soll die Socken vor dem Waschen mit Sicherheitsnadeln zusammenklammern. Davon abgesehen, dass ich Sorge hätte, dass das Ganze rostet – oder während des Waschens welche aufgehen und Kleidung anreißen…oder so…wäre ich diesbzgl. wohl ähnlich „diszipliniert“ wie Deine Männer 😉

    @Aphroditas: Ja, Männer sind bei sowas meist pragmatischer. Ich bin in der Hinsicht aber merkwürdig „sparsam“, so nach dem Motto „die sind doch eigentlich noch GUT! die kann ich doch nicht wegschmeißen!!!“

    Lg, Annemarie

  4. Ja, dass Problem kenn ich auch nur zu gut. Leider auch noch keine Lösung gesehen, die „Singles“ vermeidet. Es darf ja nichts „Fremdes“ in die Waschmaschine. Wie wäre es eigentlich mit Socken, die eine eindeutige Nummer bestickt haben? Wäre ja eine Lösung. Da ist man auch bereit paar cent pro Socke mehr zu zahlen, oder?

  5. also, ich bin da auch total pingelig. Auch wenn ich lange Hose und Stiefel oder sonst verdeckendes anhabe, die Strümpfe müssen zueinander passen, schrecklich, sieht ja keiner. Was die Suche angeht, oh ja das ist ein Erlebnis. Für den Winter nehme ich immer schön wild gemustertes, da finden sich die Pärchen immer schneller wieder zueinander. Schöne Strümpfe, die gute Qualität haben und süß aussehen, gibt es bei Ernesting Familiy !!!

    Liebe Grüße Andrea

  6. ist doch überall das gleiche, keine ahnung wohin die verschwinden. mit lauter schwarzen kniestrümpfen hab ich es versucht, aber wie du sagst, schwarz ist nicht gleich schwarz und es wahr ungleich schwerer sie nach dem waschen mit dem richtigen partner zu vereinen. wegwerfen ist eigentlich schade. ich hab mir überlegt, sieht doch keiner oder wenn doch, dann zeugt es ja von originalität, oder nicht. ich hab inzwischen viele einzelne gemusterte und werde es im winter unter den stiefeln mit muster- und farbmix versuchen. ich hab schon mal mit zwei verschiedenen schuhen das haus verlassen. leute, die mich kennen wundern sich nicht mehr.
    ich mag den blick in deinen kleiderschrank und werd jetzt ab und zu vorbeischauen. lieben gruß von sabine

  7. Hmmm… ich kenn das auch. Ich hab mir zwar mal so Socken-Paar-Klemmen besorgt und an alle 4 männlichen Hausbewohner verteilt. Sie sollten die schmutzigen Socken da reinklemmen. Das bleibt dann auch beim Waschen drann und man kann die Socken auch so aufhängen. Wäre EIGENTLICH gut. Nur meine Männer sind of diesem Ohr taub. Also sortieren, Farben und Längen checken. Alles was Du so beschrieben hast.
    LG Sunny

  8. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand das Problem mit den Socken nicht kennt 😉 – mein Partner hatte erste heuer im Frühjahr *Sockenputz* gemacht. Alle alten weggeschmissen und neue gekauft. Gleich 20 Paar oder so – aber dafür alle gleich. So ist es schon ein bißchen einfacher 😉 LG

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