Dolly Bows

3 Kommentare

BILD ENTFERNT
Diese Haarbänder aus Stoff, denen ein eingenähter Draht Halt und gleichzeitig Biegsamkeit verleiht, sind doch mal eine einfache wie geniale Erfindung. Geradezu ideal für solche Leute wie mich, denen (aufgrund eines zu großen Schädelumfangs) die meisten Haarreife aus Plastik zum Aufsetzen schon nach kürzester Zeit unangenehm über den Ohren drücken, Autsch! Einen ganzen (Arbeits-)tag lang halte ich es damit jedenfalls nicht aus. Die Alternative kleine Stoffschals um den Kopf zu legen und zu verknoten erscheint mir auch nicht optimal. Das tut zwar nicht weh, jedoch bleiben diese Tücher selten lange dort, wo sie sollen. „Dolly Bows“ dagegen bindet man einfach um den Kopf, verschränkt die Enden ineinander (je nach Schädelumfang reicht es vielleicht auch für ein Schleifchen) und es hält. Ohne Klämmerchen, Haarspray zum Festkleben oder irgendwelche anderen Tricks. Es verrutscht fast nichts.

Aufgefallen ist mir diese Art von Haarband das erste Mal bei einem Besuch im Ladenlokal von „American Apparel“ vor ein paar Wochen. Dort gibt es die sogenannten „Dolly Bows“ in allen erdenklichen Farben und Mustern zu kaufen, allerdings zu einem (m.M.n.) happigen Preis – ca. 16 Euro das Stück. Das finde ich schon recht teuer, vor allem wenn man mal überlegt, um was für eine schlichte Machart es sich dabei handelt: ein Stückchen Draht und etwas Stoff drumrum, zugenäht und fertig. Wenn ich das Geschick hätte nähen zu können, würde ich mir aus Stoffresten „Dolly Bows“ basteln, soviel steht fest. Aber das ist vielleicht gar nicht nötig, denn auch die anderen Geschäfte holen auf: In der letzten „H&M für Water“-Kollektion war ebenfalls ein Dolly Bow dabei (unter 5 Euro) und heute habe ich in einem Accessoire-Geschäft mehrere dieser Bänder entdecken können. So dass ich meiner kleinen Sammlung ein weiteres Exemplar hinzufügen konnte.

3 Gedanken zu „Dolly Bows

  1. Ach, so heißen die. Habe mir aus meinem gekürzten weißen Kleid (Rüsche) auch ein solches Band zusammen genäht. Ich hatte vor einen breiten Gummi einzusetzen, damit ich es leicht auf den Kopf bekomme und es dann auch Halt hat. So zur Schleife gebunden ginge natürlich auch. Muss ich mal probieren. Danke für den Tipp.
    LG sunstorm

    • Hi Sunstorm, probier das mal mit dem Draht. Gummi hat doch den Nachteil, dass es nicht zu weit (verrutscht) und nicht zu eng (quetscht) sein darf. Wenn Du die Ende offen lässt, wie beim Dolly Bow und dafür Draht integrierst, bist Du diesbzgl. absolut flexibel.

      Lg, Annemaire

  2. Ha ich bekomme von Haarreifen auch immer Kopfweh – und ich kann mich dunkel daran erinnern, dass es diese Dinger früher auch schon mal gab – irgendwas klingelt da bei mir!
    Wenn ich mal eines erwische werde ich das auf jeden Fall gleich mal austesten.

    … und wieder was gelernt!!! Jetzt will ich sowas auch haben 😉

    LG Chrissie

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