Whattowear.de: Zufallsgenerator oder „Fashionorakel“?

7 Kommentare
Falls Ihr Euch wundern solltet, warum ich so lange nichts mehr gebloggt habe: Das liegt daran, dass ich in den letzten Tagen verstärkt an einem anderen kleinen Projektchen rumgewerkelt habe. Auf whattowear.de befindet sich seit neuestem ein Zufallsgenerator (oder „Fashionorakel“ – ich bin mir noch nicht sicher, welches Wording ansprechender sein könnte, was denkt Ihr?). Konzipiert ist die Seite in der Art wie solche Zufallsgeneratoren, die frei nach dem Motto „was soll ich heute kochen?“ auf Knopfdruck Rezeptvorschläge präsentieren – und die es schon recht lange im Web gibt.

Bei whattowear.de geht es natürlich nicht ums Kochen, sondern um Kleidung. Das kleine Fashiongame soll ein wenig Inspiration liefern, wenn frau mal gerade überhaupt keine Idee hat, was sie anziehen soll. Oder/und einfach ein wenig unterhalten. Ein Klick auf den Button liefert einen Vorschlag – und wenn dieser nicht gefällt (oder nicht passend ist), wird einfach weitergeklickt. Bisher habe ich knapp über 30 Beiträge eingestellt, inklusive Kollagen von Polyvore. Wobei ich überlege, diese langfristig eventuell durch eigene Zeichnungen zu ersetzen. Aber nur dann, wenn die Seite allgemein auf positive Resonanz stoßen sollte – andernfalls lohnt sich der Aufwand nicht. Dasselbe gilt für ein weniger rudimentäres Layout. Themen-Ideen habe ich jedenfalls noch für etwa 40 weitere Beiträge in petto – allerdings fallen mir zu vielen davon leider keine Texte ein. Deshalb werden es im Endeffekt wohl um die 50 werden (Status heute). Wenn Ihr Lust habt, schaut doch mal rein, das würde mich freuen. Denn natürlich interessiert mich Eure Meinung dazu. Und damit Ihr seht, dass „der Koch sein eigenes Essen nicht verschmäht“ seht Ihr rechts noch mein gestriges Outfit im Stil von Annie Hall aus „der Stadtneurotiker“.
pb

7 Gedanken zu „Whattowear.de: Zufallsgenerator oder „Fashionorakel“?

  1. Hi Hi,

    nach Deinem Kommentar auf meiner Seite hab ich natürlich gleich mal gespitzelt! Da hast Du ja wirklich gut Beschäftigung mit Basteln, oder? 😉
    Also zum Outfit zusammenstellen würde ich das Tool generell eher nicht benutzen – wobei kommt drauf an. Mann muss unter Umständen schon ne Weile rumklicken, bis man findet worauf man grad Lust hat. Deine Inspirationen sind ganz gut geworden! Man merkt gar nicht, dass es von einer ich nenn’s mal Privatperson ist! Könnte auch ein Redakteur gewesen sein! 🙂 Ich selbst präge mir eher ganze Outfits und Anlässe ein und variiere diese, oder merke mir eine Idee davon. (Oder blättere in einem meiner tausenden Magazinen) Ich style glaube ich eher nach oder wenn, dann probiere ich alle meine Sachen durch, bis mir was gefällt….ganz klassisch halt :D.

    • Hi Sandra,

      das Try-and-Error-Prinzip kommt bei mir natürlich auch recht häufig zum Einsatz. Vor allem dann, wenn das geplante Outfit (mir zu überlegen, was ich am Folgetag anziehen könnte, ist für mich die beste Einschlafhilfe, besser als Schäfchen zählen, mich beruhigt das) aus irgendeinem Grund morgens dann doch nicht so „hinhaut“, wie frau sich das eigentlich dachte. Ein wichtiges Teil ist zum Beispiel in der Wäsche oder passt nicht mehr (shit!) o.ä. In dem Fall wird natürlich kurzfristig improvisiert. Was manchmal im Endeffekt sogar besser wird als der „ursprüngliche Plan“ und manchmal auch nicht. Aber in der Regel bedeutet die morgentliche Rumprobiererei, dass ich zu spät zur Arbeit hetze 😉

      Lg, Annemarie

  2. Sehr schön,
    witzige Idee. Für mich selbst habe ich im laufe der letzten 1,5 a schon eine stattlicher Outfit-Bilder auf Halde. Im Prinzip also ähnlich. Eigenes ist natürlich auch nicht schlecht, vor allem weil bei Polyvore und Stylefruits 1. nicht alles vorhanden und 2. auch Teile aus anderen Jahren gut verwendet werden können.
    LG Sunstorm

    • Hi Sunstorm,

      bei Stylefruits habe ich mich schon länger abgemeldet. Die Auswahl an Kleidung und Accessoires dort ist im Vergleich zu Polyvore – wo es eigentlich alles(!) gibt – doch recht bescheiden. Wenn ich z.B. versucht habe, über Stylefruits meine realen Outfits nachzugestalten, dann habe ich das größtenteils aufgrund fehlender Teile (die meinen eigenen auch nur im entferntesten ähnlich sahen) nicht hinbekommen. Die Kollagen – unter whattowear.de – sollen aber eigentlich keine kompletten Outfits sein, sondern sind eher als Inspirationen gedacht.

      Was das „Karthografieren“ der eigenen Garderobe betrifft (das meintest Du vermutlich), das wollte ich über diesen Blog eigentlich ebenfalls tun. Um dadurch so etwas wie Übersicht zu gewinnen. Das scheiterte in der Vergangenheit aber häufig an Gelegenheit* und vor allem auch am Wetter. Deshalb kann da von Vollständigkeit noch lange keine Rede sein. Von Übersicht auch nicht. Da fehlt noch einiges. Na ja, vielleicht haben wir dieses Jahr mit dem Sommer mehr Glück und meine restlichen Kleider dürfen auch mal „raus“ 🙂

      Lg und Dir noch einen schönen Abend!
      Annemarie

      P.S.: * = Manchmal fehlt auch nicht unbedingt die Gelegenheit, etwas zu Tragen, sondern vor allem auch zu Fotografieren. Bin morgens oft im Stress, abends dann kaputt…

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