Beauty-Macken

5 Kommentare
Andrea von „Mein Blog für die Frau ab 40“ hat mich netterweise gebeten, bei einer kleinen Bloggeraktion bzw. Umfrage mitzumachen. Thema sind „Beautymacken“. Da dies für mich die erste Anfrage in der Art ist, freut es mich umso mehr.

Es stellt sich natürlich die Frage, wie sich Macken definieren: Sind es eher die kleinen „Sünden“ oder einfach nur Besonderheiten? Oder vielleicht Geheimnisse? Ich interpretiere es mal als eine Mischung aus allen dreien und leg einfach los.

  1. Ob ich ungeschminkt aus dem Haus gehe? Eher nein, allerdings ist mein „Grundprogramm“ nicht sehr aufwendig und schnell erledigt. Wimperntusche und Concealer müssen(!) sein. Alles andere ist nice-to-have. Wenn das Wetter danach ist, verstecke ich ausnahmsweise auch schonmal völlig ungeschminkte Augen hinter meiner Sonnenbrille.
  2. Diese ganze Reinigungsaktion – von wegen Reinigungsmilch, dann Gesichtswasser etc. – die man eigentlich täglich durchführen soll, ist mir viel zu viel Aufwand. Deshalb mache ich das nur ab und zu. Eigentlich immer dann, wenn ich eine regelrechte „Kriegsbemalung“ abschminken muss (z.B. Karneval). An „normalen“ Tagen wasche ich mein Gesicht dagegen einfach nur mit Wasser, mit Duschöl oder Handwaschlotion, was halt gerade zur Hand ist.
  3. Meine Haare föhne ich so gut wie nie. Wenn es das Wetter auch nur einigermaßen zulässt, lasse ich sie lufttrocknen. Zum einen finde ich Föhnen langweilig (bin ein recht ungeduldiger Mensch), zum zweiten trocknet das Föhnen meine ohnehin schon zur Trockenheit neigenden Haare noch mehr aus. Und weil ich es so selten mache, kann ich es auch nicht besonders gut. Wenn ich also z. B. beim Friseur bin und aufgefordert werde, selbst zu föhnen, ist mir das zu peinlich (zuzugeben, dass ich’s nicht kann), dass ich sage, sie möchten doch bitte föhnen – weil ich mir etwas Luxus gönnen möchte 😉
  4. Ich hasse meine Tränensäcke (habe leider die Veranlagung dazu geerbt), wenn sie auf Fotos für den Blog zu sehr auffallen – was von meiner Tagesform abhängt, kaschiere ich sie mit Photoshop.
  5. Der einzige Ganzkörperspiegel in der Firma, in der ich arbeite, befindet sich im Aufzug. Da ich bei Wind und Wetter zufuß zur Arbeit komme, sehe ich, wenn ich dort eintreffe, häufig ziemlich „zerrupft“ aus. Deshalb versuche ich stets, wenn ich komme und gehe, einen Aufzug für mich alleine zu erwischen, damit ich darin heimlich meine Frisur und mein Outfit kontrollieren (und ggf. korrigieren – sprich „rumzüppeln“) kann. Ich mag’s nämlich gar nicht, dabei beobachtet zu werden. Und wenn ich doch mal bei einem prüfenden (Rück-)Blick in den Spiegel erwischt werde, ist mir meine Eitelkeit ziemlich peinlich. Und ja – die Kollegen die das mitkriegen – die halten mich glaube ich schon für ziemlich „monkig“.

So, das waren meine fünf Punkte.

Ich würde das Stöckchen gerne an Chrissie von der Edelfabrik und Sandra von Stiefelkind weitergeben, natürlich nur wenn die beiden Lust dazu haben.

5 Gedanken zu „Beauty-Macken

  1. Hallo, Du wäscht dein Gesicht mit Duschöl, holla die Waldfee, das habe ich auch noch nicht gehört. Punkt 5 bei Dir kann ich nachvollziehen, aber ich glaube das tun die meisten Frauen. Ich habe das mal in einem Kleidungsgeschäft gebracht, da habe ich soooo intensiv in den Spielgel geschaut, das ich den Verkäufer neben mir nicht bemerkt habe und der mich gefragt, ob er mir helfen kann. Das war peinlich…beim Friseur lasse ich auch immer föhnen, den Luxus muss man sich ja gönnen.

    Wünsche Dir einen schönen Tag

    LG Andrea

    • Hi Andrea, na ja, das mit Punkt 5 mag auf viele Frauen zutreffen, aber definitiv nicht auf meine Kolleginnen. Da bin ich schon sowas wie eine Ausnahme. Denn ich sehe niemals eine von ihnen in den Spiegel (vom Aufzug oder im Bad) gucken oder gar an ihren Klamotten „herumzüppeln“. Entweder sind sie von „Natur aus perfekt“, so dass es nichts zu prüfen und zu korrigieren gibt (da gibts schon ein paar, bei denen ich die Vermutung hege) oder aber völlig uneitel (davon gibt’s in der Firma definitiv auch einige).

      Dir auch einen schönen Tag!

      Lg, Annemarie

  2. Hi Andrea,
    Danke – ich überleg mir mal was! Hab ja keinen Schreiberling Blog, eher nen Outfit Fotoblog für „viel zum gucken“ 😉 Aber ich könnt es mir gut für meinen Stiefelkind Facebook Account vorstellen. Mal sehen. Es kommen ja die Ostertage, da hab ich mal wieder etwas mehr Zeit…

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