Eishacker

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BILD ENTFERNT
An einem bitterkalten Abend im letzten Winter schlidderte ich gerade langsam und vorsichtig über den Bürgersteig von meiner Straßenbahnhaltestelle nachhause, als mir zwei junge Damen ins Auge fielen. Diese trugen bei Minusgraden und einer unregelmäßigen, dünnen Eisschicht auf besagtem Bürgersteig doch tatsächlich Highheels mit (grob geschätzten) 10 cm Pfennigabsätzen. Und ich wunderte mich, wie souverän sie damit über die Straße stöckelten, ohne sich dabei die Hacksen zu brechen. Wo ich bei solchem Wetter doch schon mit flachen Schuhen Probleme habe, das Gleichgewicht zu halten. Nun, entweder bin ich besonders ungeschickt oder die Mädels lieben das Risiko.

Das Angebot an Highheels scheint mir diesen Winter besonders umfangreich zu sein.
Und ich frage mich beim Anblick solcher Schuhe immer, was sich wohl die Designer dabei gedacht haben, von wegen „Praxiseignung“. Eigentlich sehen die Schuhe mit ihren Fellbesätzen nach Winterschuhen aus (= gedacht für den „Outdooreinsatz“). Aber dann in Kombination mit 10(+)-cm-Pfennigabsätzen? Eine Kollegin vermutet, die Absätze seien möglicherweise dazu gedacht, sich damit im Eis „festzuhacken“, ähnlich wie mit Spikes… man „hackt“ sich quasi mit den Absätzen ins Eis und gewinnt dadurch Halt. Na gut, wenn das so ist, dann brauch ich wohl auch noch ein Paar „Eishacker“ 😉

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