Sommer/Winter-Wechsel

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Da ich leider nur einen viertürigen Kleiderschrank mein Eigen nenne (plus eine Kommode für Unterwäsche) lagere ich einen Teil meiner Kleidung witterungsbedingt in (aktuell fünf) Koffern und tausche diese dann zu Beginn der neuen Saison aus. Letztes Wochenende war der „Sommer/Winter-Wechsel“ fällig, d.h. ich habe meine Sommersachen weggepackt und die Winterkleidung hervorgeholt – und versucht diese irgendwie in meinen – trotzdem noch zu vollen Kleiderschrank – zu quetschen.

Natürlich versuche ich bei der Gelegenheit auch immer wieder Kleidungsstücke auszusortieren und wegzugeben, was mir ziemlich schwer fällt. Zwar gibt es diese Regel, all das zu entsorgen, was man ein Jahr lang nicht getragen hat, aber ich mag mich nicht daran halten. Denn diese Regel berücksichtigt keine Gewichtsschwankungen oder z.B. kalte Sommer, wie den letzten. Sollte ich also die Sachen, für die es einfach nicht warm genug war, entsorgen? Nein, das widerstrebt mir, das bring ich nicht. Außerdem kommt in der Mode bekanntlich alles irgendwann wieder (gerade bei den ganzen Retrotrends) und ich will nicht, dass mir dasselbe wie meiner Mum passiert, die oft das „Geschick“ hat, Kleidungsstücke über Jahrzehnte hinweg aufzubewahren und sie dann kurz bevor sie wieder modern werden zu entsorgen. Und sich genau darüber dann zu ärgern.

Dieses Jahr kam ich also mit Ächz und Krach auf insgesamt 4 Tüten. 2 Tüten mit Kleidung, die wirklich hinüber ist – verwaschen, eingelaufen etc. – für die Altkleidersammlung und 2 Tüten mit solchen Sachen, die eigentlich noch gut sind, aber mir nicht gut stehen oder schlecht passen (die klassischen „Fehlkäufe“), zum Durchschauen für Freundinnen und Bekannte. Was die nicht wollen, gebe ich zu Oxfam.

Seit ich Oxfam kenne, fällt es mir tatsächlich ein wenig leichter mich von Kleidung zu trennen. Im Gegensatz zu anderen 2nd-Hand-Shops spendet man hier gebrauchte Sachen (also unentgeltlich!), die in deren Shops angeboten und verkauft werden. Der Erlös wird für Nothilfe und Entwicklungskonzepte verwendet. Selbst die Verkäuferinnen arbeiten ehrenamtlich.

Dieses Mal zickte die Verkäuferin allerdings ein wenig rum, da ich ihr (zu Beginn der Herbst/Wintersaison) mit Sommersachen kam…aber was soll’s, da muss sie durch.
Mir gibt es ein besseres Gefühl, die Sachen zu spenden, statt sie in die Altkleidersammlung zu geben, wo sie nämlich größtenteils zu Putzlappen verarbeitet werden. Zum einen besteht so die Chance, dass sich noch jemand anderes daran erfreuen kann und zum zweiten tue ich auch noch etwas Gutes. Und im Gegensatz zum Verkauf bei Ebay habe ich keinen Stress mit Verpackung, zur-Post-Rennerei etc. (und das möglicherweise nur für nen Euro!). Also ich finde, das mit Oxfam, das ist eine prima Sache.

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