Buchtipps: John Scalzi & andere

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Mein absoluter Lieblingsautor John Scalzi hat endlich mal wieder ein neues Buch in Deutschland auf den Markt gebracht. „Der wilde Planet“ heißt es und ist eine Remake des Science-Fiction-Klassikers „Little Fuzzy“ aus den 60er Jahren. John Scalzi schreibt Science-Fiction, aber auf eine wenig technische und häufig sehr humorvolle Art und ist somit auch für solche Leser geeignet, die mit dem Genre normalerweise eher wenig anfangen können. Fast jeder, dem ich diesen Autor bisher empfohlen habe, war absolut begeistert. Tatsächlich ist das Buch in Deutschland auf der SF-Hitliste bereits Platz 1. Es geht um einen Prospektor, der auf einem Planeten nach Rohstoffen sucht und dabei zufällig auf eine intelligente Lebensform (mit hohem Niedlichkeitsfaktor!) trifft. Mir hat es sehr gut gefallen. Weitere Lieblingsbücher von John Scalzi sind z.B. „Agent der Sterne“, „Krieg der Klone“ und „Androidenträume“.

Als zweites ist mir in letzter Zeit „The Game“, das Erstlingswerk des schwedischen Autors Anders de La Motte positiv aufgefallen. Ein arbeitsloser Nichtsnutz findet in einem Zugabteil ein Handy, welches ihn (anonym) zu einem Spiel einlädt. Bei dem Spiel geht es um Nervenkitzel und Mutproben, die nach und nach immer mehr Grenzen überschreiten. Was für den Protaganisten zunächst wie ein unverbindliches Spiel beginnt, das Geld und Anerkennung verspricht, entwickelt sich schnell zum Kampf auf Leben und Tod. Das ganze ist rasant und spannend geschrieben.

„Ich bin kein Serienkiller“ von Dan Wells ist eigentlich keine Neuerscheinung, sondern lag schon mehrere Wochen lang halbgelesen und aufgeschlagen in meiner Wohnung herum. Als ich es angefangen habe, fand ich es zunächst wenig spannend und legte es auf die Seite. Kürzlich habe ich es dann mal wieder aufgegriffen (manchmal lohnt sich ein zweiter Versuch). Und siehe da: Es wurde doch noch richtig gut. Und zwar so gut, dass ich mir die beiden Fortsetzungen „Mr. Monster“ und „Ich will Dich nicht töten“ auch mal gleich nachbestellt habe. In der Reihe geht es um einen Teenager, der sich selbst für einen potentiellen Serienmörder hält und gegen seine Neigungen ankämpft. Was sich problematisch anhört ist in Wirklichkeit sehr unterhaltsam, zumal der Junge auf Dämonen trifft (nein, die glitzern nicht und wollen auch nicht kuscheln! ;-)) gegen diese kämpft und seine Mordlust eher an diesen kompensiert.

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