The lost boys 2: The Tribe (Filmkritik)

Hinterlasse einen Kommentar

Vampire wollen nicht kuscheln, sondern Dein Blut! So und nicht anders sollte es in Vampirfilmen zugehen. Kaum ein Vampirfilm war cooler* als „The lost boys“ aus dem Jahre 1987 mit Kiefer Sutherland, Jamie Gertz und Jason Patric in den Hauptrollen. Sexy, unberechenbar, gefährlich – dazu ein rockiger Soundtrack, den ich mir damals vor lauter Begeisterung sogar auf CD gekauft habe. Gestern abend habe ich mir mal das Sequel dazu von 2008 angesehen.



Zurecht in Deutschland nur auf DVD erschienen, bietet das Sequel im Vergleich zum ersten Teil wenig Neues. Selbst die Story ist zu ähnlich, um originell zu sein. Sie spielt im selben amerikanischen Küstenstädchen, nur bewegt man sich mehr im Surfer- als im Rockerumfeld (Motorräder sind aber trotzdem wieder mit im Spiel). Auch diesesmal soll jemand für die Vampire „aquiriert“ werden, wieder sind die „Guten“ ein jugendliches Geschwisterpaar. Beide Charaktere können jedoch nicht wirklich fesseln. Vom alten Stab gibt Corey Feldman als „Edgar Frog“ wieder den etwas freakigen Vampirjäger, stets gewandet im „John-Rambo-Gedächtnis-Look“ mit Stirnband und Camouflagejacke (nur mittlerweile erwachsen).
Das ganze ist vorhersehbar und ohne irgendwelche Überraschungen, der einzige erwähnenswerte Unterschied ist vielleicht, dass es mehr Sex gibt (wobei das die Qualität des Filmes nicht wirklich anhebt). Und tatsächlich wird auch ein wenig gekuschelt 😉
Der Soundtrack ist leider nur ein lauer Aufguss des Originals. Sehenswert ist das ganze maximal aufgrund des „Obervampirs“, gespielt von Angus Sutherland, dem jüngeren Halbbruder von Kiefer Sutherland, der im Original den Bösewicht spielt. Und der junge Sutherland sieht – zumindest in dieser Aufmachung mit blondem Surferhaar und der gewissen lässigen Jim-Morrison-Attitüde – ziemlich heiß aus (hach).

Diesen Herbst soll übrigens noch eine weitere Fortsetzung auf den (DVD-)Markt kommen, wieder mit Corey, leider ohne Angus, denn der wurde – wie sich das fürs Genre gehört – in Teil 2 natürlich plattgemacht (uuups, hab ich jetzt zuviel verraten? 😉). Aber Kiefer hat ja noch weitere Brüder, die theoretisch den Obervampir in Teil 3 darstellen könnten.

Das obige Video zeigt übrigens nicht den Trailer, sondern Ausschnitte aus Teil 1 und Teil 2 im Vergleich, dazu der Song „Cry little Sister“ von Gerard McMann and Michael Mainieri. Soweit ich es registriert habe, der einzige Song, der in beiden Teilen eingesetzt wurde.

Hier gehts zum offiziellen Trailer von Teil 2

Fazit: Auf einer Skala von 1-5 Punkten würde ich dem Film 2 Punkte geben. Vielleicht hätte ich ihn besser bewertet, wenn ich das Original nicht kennen würde. Meine Empfehlung: Wer Teil 1 noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Teil 2 kann man, muss man aber nicht zwingend.

* = mit Ausnahme von „From Dusk till dawn“ natürlich

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s